17 Firmen sagen Erhalt von Lehrlingsplätzen zu

8. Juni 2009, 17:49
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Wirtschaftsminister erreicht - unverbindlichen - "Pakt"

Wien - Die Chefs von 17 der größten Lehrlingsausbildner des Landes konnte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Montag im Ministeriumsgebäude am Stubenring versammeln. Unterzeichnet wurde daraufhin ein "Pakt für Lehrlinge" . Mit diesem wollen die Unterzeichner sich dazu bekennen, dass der jeweils aktuelle Stand der Lehrlingsausbildung gehalten wird.

Derzeit sind bei den 17 Betrieben etwas mehr als 11.500 Lehrlinge beschäftigt. Nach der Anzahl der Auszubildenden geordnet sind dabei: Spar (1750 Lehrlinge, lt. Kammer), Rewe (1600), XXXLutz (1310), ÖBB (1290), Voestalpine (740), Gemeinde Wien (650), DM (630), Porsche Austria (610), Siemens (600), Baumax (410), Telekom Austria (300), Pappas (270), Kapsch (250), Zielpunkt (240), Blum (240) und Schütz (17, als Vertreter der KMUs).

Freilich ist der "Pakt" nicht bindend, "wir werden die Firmen nicht auf Erfüllung klagen" , so Mitterlehner, es gehe lediglich um ein "Signal in der Krise" . Rewe-Österreich-Chef Frank Hensel sagte, den Firmen "kann man die gesellschaftliche Verantwortung aber abnehmen" . Telekom-Austria Hannes Ametsreiter: "Die Firmen wären nicht hergekommen, wenn sie nicht dazu stehen würden." (szem, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 9.6.2009)

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