Kirchliche PH Wien erforscht Vermittlung des Holocaust an Schulen

8. Juni 2009, 12:39
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Soll Abwehrhaltung oder Identifikation mit Tätern verhindern

Wien - Nach den jüngsten antisemitischen Aktionen von Schülern in den ehemaligen Konzentrationslagern Ebensee und in Auschwitz setzt die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems (KPH) in den kommenden vier Jahren im Bereich der Politischen Bildung einen Forschungsschwerpunkt auf die Vermittlung des Holocaust an Schulen. Ziel ist laut Aussendung von Montag mit "Erinnerungslernen" zu verhindern, dass Jugendliche in eine "defensive Abwehr" gehen oder sich "mit den Tätern identifizieren".

 

Das Thema "Erinnerungslernen - Holocaust Education" ist laut Aussendung ein "zentraler Angelpunkt" der Forschung an der KPH, spezielle Expertise sei bereits im Kompetenzzentrum Menschenrechtspädagogik der Hochschule aufgebaut worden. Mit internationalen Partnern aus Deutschland, Israel, Polen und aus der Schweiz arbeitet die KPH Wien/Krems auch an einem entsprechenden EU-Projekt. (APA)

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