Genügsam ohne Mangelerscheinung

9. Juni 2009, 16:37
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Skoda Superb Greenline: Nobel sparen

Der VW-Konzern setzt ja sein Sparautoprogramm auf breitester Front durch, was gut gelungen ist: In diesen Autos hat man nie das Gefühl, in einem Mangelmobil zu sitzen, so wie es bei ähnlichen Ansätzen in der Vergangenheit oft der Fall war.


Weiß steht dem Skoda Superb vorzüglich, trotz grüner Ausrichtung ist er kein Mangelauto.

So auch im Skoda Superb Greenline: Der Wagen gibt sich superb verarbeitet, detto auf der Straße liegend. Und wegen seines innovativen Gepäckraumzugangs wurde der Passat-Konkurrent ja bereits des Öfteren gelobt (sanft kritisch anzumerken wäre lediglich, dass die Default-Einstellung des Mechanismus zu überdenken wäre, der Tester benötigte eigentlich immer die große Klappe inklusive Scheibe, und nicht nur den Kofferraumdeckel).

Als Antrieb verwendet wird ein "alter" VW-Diesel mit Pumpedüse-Einspritzung und "neuem" Rußpartikelfilter. Dieser verursachte bekanntlich viel Mechanikgeräusch, der Innenraum des Superb wurde aber gut gegen dieses abgedichtet.

Dem Tester persönlich ist der Motor fast zu, sagen wir, gachzornig, auf den ersten Kilometern ist der Motor beim Anfahren abgestorben - peinlich. Der Umgang mit dem Kupplungsspiel ist bei einem Neuwagen immer Gewöhnungssache, aber an so etwas muss man sich nicht gewöhnen wollen. (Leo Szemeliker/DER STANDARD/Automobil/5.6.2009)

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