EU-Wahl - Österreich ist auf der schiefen Bahn

7. Juni 2009, 19:44
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Dass es nicht schlimmer kam, haben wir absurderweise dem Hans-Peter Martin zu verdanken.

Schaute man sich an, was die Parteien in diesem Wahlkampf boten, hatte man den Eindruck, ihre Kampagne hat vor allem ein Ziel: Die Wahlbeteiligung auf einen Wert unter fünf Prozent zu drücken. Am Ende haben doch ein paar gewählt: Trotz dieser Parteien, nicht wegen dieser Parteien. Was das Ergebnis betrifft: Es hätte noch schlimmer kommen können. Die FPÖ konnte mit ihren Parolen den Wahlkampf dominieren. In Sachen Themensetzung ist Österreich längst in Deppenhand. Dass das so ist, liegt im Wesentlichen an den anderen Parteien: An deren Politik, an deren Personal.

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