Alfred-Döblin-Preis an Eugen Ruge

7. Juni 2009, 17:11
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Prämiertes Manuskript "In Zeiten des abnehmenden Lichts" über Geschichte einer kommunistischen Familie

Berlin - Der Schriftsteller Eugen Ruge erhält den Alfred-Döblin-Preis 2009, gaben die Veranstalter des Wettlesens im Literarischen Colloquium am Berliner Wannsee am Samstag bekannt. Die in diesem Jahr mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird für ein längeres Prosamanuskript vergeben, das sich noch in Arbeit befindet. Nominiert waren neben Ruge die Autoren Volker H. Altwasser, Zsuzsa Bánk, Thomas Hettche, Harriet Köhler und Michael Roes. Ruge ist bisher als Dramatiker bekannt. Er bekam die Auszeichnung für sein Manuskript "In Zeiten des abnehmenden Lichts", die Geschichte einer kommunistischen Familie von den 30er Jahren bis zur Nachwendezeit.

Der Alfred-Döblin-Preis wurde 1979 von Grass in Erinnerung an sein großes literarisches Vorbild, den Verfasser des Romans "Berlin Alexanderplatz", ins Leben gerufen. Zu den früheren Döblin-Preisträgern gehörten Michael Kumpfmüller, Josef Winkler, Einar Schleef, Gerhard Roth, Libuse Monikova und Jan Faktor. Die offizielle Preisverleihung stand am Sonntag in der Berliner Akademie der Künste in Anwesenheit des Preisstifters und Literaturnobelpreisträgers Günter Grass auf dem Programm. (APA/dpa)

 

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