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ÖVP, HPM und FPÖ Wahlsieger, historische Wahlschlappe für SPÖ

7. Juni 2009, 19:20
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    foto: apa/schneider

    Gewinner und Verlierer der EU-Wahl - Mehr Fotos in der Ansichtssache >>>

ÖVP 29,7 (-3,0) Prozent, SPÖ 23,8 (-9,5), HPM 17,9 (+3,9), FPÖ 13,1 (+6,8) , Grüne 9,5 (-3,4), BZÖ 4,7, Andere 1,3

Wien - Die SPÖ hat bei der EU-Wahl vom Sonntag eine historische Niederlage erlitten. Die Sozialdemokraten mussten laut dem vorläufigen Endergebnis von SORA einen Verlust von 9,5 Prozentpunkten einstecken (2004: 33,33), was ein Ergebnis von nur mehr 23,8 Prozent bedeutet. Platz eins ging trotz Verlusten an die ÖVP, die auf 29,7 Prozent (2004: 32,70, -3,0) kam. Überraschend der Wahlerfolg von Hans Peter Martin, der mit seiner Liste zulegen konnte und 17,9 Prozent erreichte (2004: 13,98, +3,9). Die FPÖ blieb unter den Erwartungen und kam mit 13,1 Prozent nur auf Platz vier. Die Grünen verloren massiv auf 9,5 Prozent der Stimmen. Nicht geschafft hat den Einzug ins EU-Parlament das BZÖ mit 4,7 Prozent.

Die FPÖ konnte zwar mit einem Plus von 6,8 Prozentpunkten ihren Stimmenanteil verdoppeln - angesichts des extrem schlechten Ergebnisses von 2004 (6,31 Prozent) dennoch eine Enttäuschung für die Freiheitlichen. Die Grünen büßten mit 3,4 Prozentpunkte ein Drittel ihrer Wählerschaft ein, dürften aber dennoch ihre zwei Mandate halten. Zwar liegt die Partei von Eva Glawischnig laut Hochrechnung bei nur einem Mandat, nach Auszählung der Briefwahl wird aber laut "ARGE Wahlen" eines der fünf SPÖ-Mandate wieder zu den Grünen wandern.

Die SPÖ hält nach derzeitigem Stand bei eben diesen fünf Mandaten, was vorläufig ein Minus von zwei Sitzen bedeutet. Nach Auszählung der Briefwahlstimmen wird laut "ARGE Wahlen" dann das eine Mandat zu den Grünen wandern, damit wird die SPÖ schließlich drei Sitze weniger als bisher haben. Gehalten werden konnte der Mandatsstand von der ÖVP, die weiterhin sechs Vertreter ins EU-Parlament entsenden kann. Die Liste Martin entsendet künftig drei Mandatare (+ 1), die FPÖ legt ebenfalls um eines zu und schickt damit zwei Abgeordnete nach Brüssel.

Die KPÖ verpasst wie auch die Jungen Liberalen mit je 0,7 Prozent den Einzug ins EU-Parlament deutlich. Die Wahlbeteiligung blieb mit 42,4 Prozent gleich wie bei der letzten EU-Wahl und wird nach Auszählung der Briefwahl noch etwas steigen. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 1463
Yossarian
00
Dem Stadler wird das egal sein

ober er ins EU-parlament kommt oder nicht.

Er wird sich so oder so einach als
"EU-Abgeordneter" bezeichnen.

mikromalist
 
00
Die Wähler seien goof,

sagen hier einige. Nein, sie haben auf die politische Realtät sensationell präzise reagiert. Demokratie ist eben unschlagbar.
Wen interessiert Mölzer? - ockerfarbene Bierzipfsympathisanten.
Wen interessiert Martin? - anlehnungsbedürftige Weisswähler.
Stadler? - noch-immer Haiderianer.
Strasser? - die sicher-ist-sicher Gemeinschaft.
Swoboda? - die Zuwendungsempfänger.
Lunacek? - der ich-hab-ja-sonst-nix Rest.


hamstertier
10
ÖVP verliert 3% und ist der große sieger - grün verliert 3,4% und ist der große verlierer.

na dann....

Jim Kirk
01

Nein, das sind Prozentpunkte nicht Prozent. Schule schon so lang vorbei?

Arbeiter
00
Ja, Hamster, die ÖVP verlor 10%, die GRÜNEN 30%.

El Chó
00
Man muss schon froh sein...

...dass 82% NICHT FPÖ oder BZÖ gewählt haben.

O tempora o mores.

Jens Kampe
00
Was weiß der Piefke schon von Österreich?

1. Das 43zig Prozent Krone-Leser sind.
2. Das 13 Prozent eine rechte Partei ins EU-Parlament wählten.

Danke

net-diver
 
00
Ja...

... und was weiss er vom EU-Parlament? Nahezu nichts, da hier klar zu sehen ist, dass unsere rechten Recken nach wie vor fraktionslos und damit die 2 Mandate verschenkte, nutzlose Stimmen sind.

Richtig ist, dass das die meisten Österreicher gar nicht realisieren, weil sie im Normalfall keine Ahnung haben wie sich das EU Parlament zusammensetzt.

Lola L.
10
Das Ergebnis der EU-Wahl war vorhersehbar

Die Kandidaten mit dem meisten Sex-Appeal hatten die Nase vorn! HPM ist einfach unwiderstehlich, welche Frau wünscht sich nicht einmal eine schöne Nacht...wohingegen einem beim Spitzenkandidaten der Roten das große Gähnen kommt, während ein Strasser und ein Mölzer gewisse wenn auch spröde Reize ausstrahlen. Nur bei der Frau Lunacek paßt diese Hypothese irgendwie nicht..., aber eine Hypothese muß ja nicht alles erklären, oder?

erika stronach
 
20
Intelligenten Menschen war selbstverständlich schon vor der Wahl und überhaupt klar

Die Realität ist mit der Traumwelt der Standard Buberl u. Görenpartie völlig inkompatibel. Manche
kappieren es nicht einmal jetzt wie viele postings
zeigen. Einfach lächerlich. Einfach Kinderkram

Schlapsi
12

Man hat 3 % verloren und spielt dann den großen Sieger, nur weil der große Partner noch mehr verloren hat. Das kann für den Eiertänzer und Klientelförderer (Beamte und vorallem Lehrer) Pröll gewaltig in die Hose gehen.

rundblicker
01

Ist da jemand neidig?

DER-STANDARD-JURIST
12
naja

in anbetracht der tatsache, dass die fpö zulegen "musste" ist das ergebnis schon recht respektabel.

immerhin hat die bevölkerung (ich nicht) der övp mit abstand das meiste vertrauen entgegengebracht.

mandat wurde auch keines verloren. das sehe ich schon als erfolg.

Wahl 09
01

ich frage mich ernsthaft was in einem menschen wie blecha vorgehen muss, der sich tatsächlich vor die kamera hinstellt und sagt, dass die krone für das spö-debakel schuld sei...

Eva Ulrich
10

Ihr Schwarzen behauptet ja auch, dass die Krone der SPÖ den Wahlsieg eingebracht hat.

WIZO_denn?
 
00

ge bitte, lossts en blecha - der is a schon olt und grau - 66 jahre da fängt das leben erst an - trällala..!

rundblicker
00
Falsch ist es nicht!

Auch wenn es nicht die ganze Wahrheit darstellt.

europe election
01

Blecha ist beleidigt und spricht aus Erfahrung von der letzten NR Wahl.

Hansi müller3
00
Slogans für baldige Neuwahlen: "Krise Krise es gibt keine Krise"

"Österreich ans Internet", "Arbeitsplätze sichern", "Vermögen fair besteuern", "nicht hetzen sondern arbeiten", usw..


Neuwahlen und Schwarz-Blau scheint nach gestern schon im Herbst 2009 sehr wahrscheinlich. Den angeschlagenen Faynmann wird man jetzt frontal attackieren.

Mister Monk
01

faymanns schachzug mit der kronenzeitung war genial. genauso wie franz's pensionistenbrief oder der vorzugsstimmenschmäh. primitivste tricks fürs primitive voik. das rettet kurzfristig die wahl und sorgt für bestätigung: der sagt zwar nix und kann nix, aber hinter den kulissen hat er ein "netzwerk" vom dichand bis sonst wohin.

allerdings muss faymann schon voriges jahr klar gewesen sein, auf was für ein spiel er sich einlässt. er liefert eine partei mit bspw. 500.000 mitglieder oder 85.000 wiener beschäftigten der willkür eines 88-jährigen, unberechenbaren menschen aus.

vernünftiger wäre es allemal sich auf seine eigenen strukturen und stärken zu verlassen als auf dieses windige gebilde.

meister max
00
Wie groß ist der Krone Machtfaktor?


5 - 8 Prozentpunkte?

rundblicker
00

Das könnte der Direktfaktor sein, aber bitte den Streufaktor (FPÖ ...) nicht übersehen, der könnte aber zur "Retourkutsche" im Machtplan des HD z.
B. in Wien werden.

mitschn
00
Kronefaktor!

Ich würde eher sagen der liegt bei 25 %, jedoch sind einige Kroneleser draufgekommen (vermutlich hats jemand bei den Leserbriefen der Krone erwähnt) das der HPM kein Wiener ist bzw. aus der Macht der Gewohnheit bei FPÖ das Kreuzerl gemacht!

europe election
00
Am besten eine unabhängige Untersuchung durchführen


Wenn es über 5 Prozentpunkte sind, sollte die Krone vor die Wahl gestellt werden.

Entweder;

eine unabhängige objektive Zeitung zu werden,

oder

sich klar als eine Parteizeitung zu deklarieren,

oder

sich nur auf Bilder, Sport und Nackte konzentrieren.

bezahlter poster - aus steuergelder
41
was habt ihr bloß alle gegen die Krone

übringens find ich es gut wenn es eine Zeitung als Aufgabe findet den Bürger zu informieren = Krone.

der Standart schreibt nach den Lippendiktat der Schwarzen...
Die Zeitung Österreich (das schlechteste Blatt überhaupt) schreibt für die Roten...
Der Kurier ebenfalls und die Presse für... eher die Schwarzen.....
also jede Zeitung ist eine Partei(finanzierte)zeitung.

Anzumerken sei noch: der Leser vom Standart war auch schon mal besser.

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