Über 60 Tote bei Kämpfen in Mogadischu

6. Juni 2009, 18:52
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UNHCR: 35.000 Zivilisten sitzen in Hauptstadt fest

Mogadischu - Bei heftigen Kämpfen zwischen regierungstreuen Milizen und islamistischen Aufständischen in Somalia sind mindestens 64 Menschen getötet worden. Am Samstagmorgen seien weitere 28 Leichen gefunden worden, sagte ein Stammesvertreter aus der Stadt Guriel.

Nach den Kämpfen, die am Freitag im Dorf Wahbo nahe der äthiopischen Grenze begonnen hatten, waren bereits 36 Leichen gefunden worden. Zudem soll es Dutzende Verletzte gegeben haben. Radikalislamische Milizen kämpfgen gegen die Regierung des ostafrikanischen Landes.

Nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sitzen allein in der Hauptstadt Mogadischu rund 35.000 Zivilisten fest. Seit dem erneuten Beginn der Kämpfe in Mogadischu im Mai flohen demnach rund 96.000 Menschen aus der somalischen Hauptstadt in andere Teile des Landes. (APA)

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