Monika Langthaler, Unternehmerin

    5. Juni 2009, 16:59
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    Die ehemalige Umweltsprecherin ist mit ihrer Agentur Brainbows eine der bekanntesten grünen Wirtschaftstreibenden

    Zu den Kunden der "Spezialisten im Nachhaltigkeits- und Energiebereich" gehört die OMV ebenso wie Verbund oder Telekom. "Ich bin gespannt auf die Zukunft der Mobilität, beruflich habe ich viel mit Elektromobilität zu tun. Ich hoffe, dass wir in absehbarer Zeit Elektromobile kaufen können, die vom Preis und von der Praktikabilität her unser Mobilitätsbedürfnis befriedigen."

    Auch sie würde "natürlich" auf ein leistbares Elektroauto umsteigen. "Die Distanz zu unserem Hof im Weinviertel beträgt 50 Kilometer. Hoffentlich ist es bald möglich, problemlos mit einem Elektroauto dorthin zu kommen." Noch pendelt Monika Langthaler zwischen Wien und dem Weinviertel mit einem schnöden Benziner: "Ich fahre einen Seat Toledo, ein komplett unsexy, praktisches Nutzfahrzeug." Auf zwei Dinge kam es an: "Wenig Benzinverbrauch - und das Wichtigste: dass mein Kind, das Kinderwagerl und alles, was man mit sich herumschleppt, Platz hat.

    Den Toledo habe ich, seit ich Mutter bin. Es ist so, wie alle sagen: Sobald man ein Kind hat, braucht man, speziell auf dem Land, letztendlich doch ein eigenes Auto." Mit Öffis kommt man im Weinviertel nicht weit, "vor allem dann nicht, wenn in den Heimatort nur einmal pro Tag ein Bus fährt." Die nun 43-Jährige machte den Führerschein mit 18, kaufte sich aber erst mit 39 ein Auto: "Ein rotes BeetleCabrio. Bis dahin lebte ich nur in der Stadt und fuhr vorwiegend mit Öffis - das tu ich aber heute auch noch." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/5.6.2009)

     

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      Mit Öffis kommt man im Weinviertel nicht weit, "vor allem dann nicht, wenn in den Heimatort nur einmal pro Tag ein Bus fährt."

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