"Sicherheit Österreichs durch Kooperation mit Nachbarn"

4. Juni 2009, 17:19
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"Grenzbalken alleine schützen nicht vor Kriminalität"

Wien - "Gerade von Europa erwarten sich die Bürger ein mehr an Sicherheit und eine enge Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten." Das sagte Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) am Donnerstag zur aktuellen Sicherheits- und Asyldebatte in der EU. "Die Bürger wollen ein Europa, das sie schützt und nützt, nicht nur in der Wirtschafts- und Finanzkrise, sondern auch ganz konkret in der Zusammenarbeit der Polizei und der Justiz. Das bestätigen auch die letzten Umfragen und Erwartungshaltungen der Bürger an die Europäische Union."

Gerade Österreich habe sich immer für eine umsichtige und verantwortungsvolle Sicherheitspolitik stark gemacht, wie dies Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) auch beim aktuellen Asylpaket beweise, so der Außenminister in einer Aussendung

Durch die Schengenerweiterung vom Dezember 2007 sei ein weiterer Sicherheitsgürtel für Österreich geschaffen worden, den es nun bestmöglich zu nützen gelte. Der Außenminister verwies dabei auch auf aktuelle Zahlen und die großen Aufwendungen Ungarns, Sloweniens und der Slowakei an den Außengrenzen. 500 Millionen Euro seien dort in die Sicherheit investiert worden. Mehr als 10.000 Polizisten stünden an der EU-Außengrenze.

"Es ist naiv zu glauben, dass die professionell organisierte Kriminalität durch Grenzbalken alleine aufgehalten werden kann. Nur durch Kooperation und vernetzte Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn können wir hier erfolgreich sein," betonte Spindelegger. (APA)

 

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