STANDARD-Interview

"Wir haben etwas in der Zwischenzeit gelernt"

4. Juni 2009, 16:46
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    foto: standard/cremer

    Versöhnliche Töne zwischen den einst erbitterten Gegnern in der Umweltpolitik: Herbert Krejci und Freda Meissner-Blau.

In den 70er- und 80er-Jahren nannte man Freda Meissner-Blau die "Jeanne d'Arc der Umweltbewegung" - Ihr Gegenüber damals: Industrie-Generalsekretär Herbert Krejci

STANDARD: Haben Sie das eigentlich selber geglaubt, als Sie in den Siebzigerjahren gesagt haben: Wenn das Atomkraftwerk Zwentendorf nicht ans Netz geht, gehen in Österreich die Lichter aus?

Krejci: Was sich damals abgespielt hat, ist aus meiner heutigen Sicht ein Glaubenskrieg gewesen. Jeder der Kontrahenten hat sich im alleinigen Besitz der Wahrheit gefühlt. Und das ist die Lehre für heute: Politik nicht zum Glaubenskrieg degenerieren zu lassen. Übertreibung gehört dazu - aber da war eine Prise medialer Manipulation dabei.

Meissner-Blau: Ich habe das ja nie geglaubt, dass Sie glauben, dass das Licht ausgeht. Sie haben aber recht: Wir hatten die Passion, Schreckliches zu verhindern. Und in der Zwischenzeit haben wir eine Menge gelernt - unter anderem: nicht zu glauben, dass das Gegenüber alles meint, was es sagt.

Krejci: Gnädige Frau, ich glaube, wir haben auch gelernt, dass man den Experten nur begrenzt vertrauen kann. In der Vorbereitung von Zwentendorf haben in der Kronen Zeitung damals auf einer Doppelseite jeweils zwei Experten geschrieben, links ein Universitätsprofessor dagegen, rechts ein Universitätsprofessor dafür. Wie soll die berühmte "Frau Waberl" , die Universitätsprofessoren als etwas einschätzt, was jenseits vom lieben Gott ist, wie soll die wissen, was wirklich gemeint ist, wenn zwei anerkannte Herren völlig entgegengesetzte Meinungen vertreten?

STANDARD: So ist das eben bei der Meinungsbildung, man muss sie sich durch Lektüre selber bilden ...

Meissner-Blau: Wir alle durften schreiben - und das sollte vielleicht eine Lehre für die Befürworter sein: Die Befürworter haben ganz richtig über Millirem und Röntgen gesprochen, das hat kein Mensch verstanden. Wir durften auf der anderen Seite schreiben - und wir haben mit der Sprache des Volkes gesprochen. Das hat eine ganze Menge geholfen. Wir haben so ein Beispiel gebracht: Ihre "Frau Waberl" geht auf den Naschmarkt und kauft um viel Geld, 800 Schilling damals, Herrenpilze...

STANDARD: In Analogie zu den acht Milliarden Schilling, die der Bau von Zwentendorf gekostet hat?

Meissner-Blau: Um dem Argument zu entgehen, dass wir schon so viel investiert hätten, haben wir gesagt, dass der "Frau Waberl" dann jemand erklärt: "Da ist ein giftiger Pilz darunter" - da würde die "Frau Waberl" , auch wenn sie für den Luxusartikel 800 Schilling ausgegeben habt, diese Pilze nicht essen. Das hat jeder verstanden.

Krejci: Mir ist eine Episode in Erinnerung, wo ich mir gedacht habe, dass die Grünen eine geniale Taktik verfolgen. Bei einer Veranstaltung in Linz habe ich für die Atomkraft gesprochen - und im Verlauf der Diskussion kommt plötzlich eine junge Frau auf die Bühne, hochschwanger, zeigt auf ihren Bauch und sagt: "Dieses Kind darf nicht verstrahlt werden." Mehr hat man nicht gebraucht. Das ist genial, das überzeugt.

Meissner-Blau: Das ist genial, aber es hat einen Hauch von Erpressung gehabt. Heute schäme ich mich für etwas, was ich gemacht habe, was auch nicht dumm war: Wir haben damals an alle Abgeordneten geschrieben, ob sie Ja oder Nein zu Zwentendorf stimmen. Und wir haben sie besucht und gesagt: "Wenn Sie Ja stimmen, kommt Ihr Name auf eine große schwarze Tafel auf einem Haus im 1. Bezirk mit der Aufschrift ‚Diese Abgeordneten sind verantwortlich für die Nuklearisierung Österreichs‘." Das ist meine große Schande - weil das tatsächlich erpresserisch war.

STANDARD: Ein paar Jahre später, als es um das Waldsterben gegangen ist, das nächste große Umweltthema - da haben Sie gesagt: Jetzt will man da Mobiltelefonie einführen, da wird so viel gefunkt und man weiß doch, dass die Nadeln der Bäume wie kleine Antennen wirken und dass damit das Waldsterben drastisch beschleunigt wird. Haben Sie das geglaubt?

Meissner-Blau: Das habe ich wirklich gesagt? Das muss mir einer unserer berühmten Experten gesagt haben.

Krejci: Ich erinnere mich noch an eine der Hauptversammlungen der Verbundgesellschaft, da war ich ja Präsident. Wir hatten damals ins Austria Center geladen - und es gab viele Kleinaktionäre, die Grüne waren. Die Vertreter waren ja meistens Volksschullehrer, die sehr griffig formulieren konnten. Ich habe immer gesagt: "Jeder muss zu Wort kommen." Aber dann steht einer auf und sagt: "Ich möchte hier im Namen der Tiroler Männer sagen: Wenn diese Leitung errichtet wird, werden wir alle impotent, das ist nachgewiesen, und das werden uns unsere Frauen nie verzeihen."

Meissner-Blau: (lacht) Das ist ja noch besser als das mit der Schwangeren...

Krejci: Ja, damals war kein Argument primitiv genug, dass es nicht verwendet worden wäre.

Meissner-Blau: Es war unerhört polemisch, aber, da muss ich eine Lanze für die Grünen brechen, die es noch gar nicht gegeben hat, es war getragen von einer, wie soll ich sagen,...

Krejci: ...es war eine Mission...

Meissner-Blau: Vielleicht, ja. Ich erinnere mich an einen Gymnasiasten in Hainburg, der sich dort auf eine Baggerschaufel gesetzt hat, der wurde rauf und runter geschleudert. Der ist dann völlig bedusselt auf die Halde gefallen. Ich hab dem gesagt: Das darfst du nie wieder tun, das ist lebensgefährlich. Da hat mir dieser 15 Jahre alte Bub gesagt: "Wenn die Au kaputt gemacht wird, will ich auch nicht mehr leben."

Krejci: Das ist fast beängstigend.

STANDARD: Sie haben das damals einen Kinderkreuzzug genannt.

Krejci: Da war ein Romantizismus dabei - aber es hat auch etwas Positives gehabt. Auch am Schwarzenbergplatz sind mich die jüngeren Industriellen ganz schön angegangen.

STANDARD: So positive Emotionen sehen Sie heute nicht mehr in der Politik?

Krejci: Sie werden sich wundern, wenn das jemand von einer Unternehmerorganisation sagt: Ich glaube, wir ökonomisieren zu viel, es ist alles nur ein Geschäft. Ich kann nicht alles nur nach Kosten und Nutzen beurteilen...

STANDARD: Sie reden ja schon wie ein Grüner...

Meissner-Blau: Aber er hat recht. Wir haben ja auch etwas gelernt in der Zwischenzeit. Während für uns damals die Industrie der große Zerstörer war, wissen wir heute, dass wir mit klugen Technologien wie Fotovoltaik nur bei kostengünstiger industrieller Fertigung Probleme lösen können.

STANDARD: Green Industries wären ja ein Geschäft?

Meissner-Blau: Natürlich, ein Riesengeschäft, 5 Millionen Arbeitsplätze in Europa.

Krejci: Da gibt es innovative Köpfe, die die Krise nutzen. Heute ist ja das moderne Denken das der Nachhaltigkeit.

Meissner-Blau: Nur genügt es leider nicht. An den Hebeln der Macht wird nicht umgedacht. Was geschehen müsste, geschieht auch heute nicht - stattdessen werden obsolete Autofabriken mit staatlichen Gelden "gerettet" . (Conrad Seidl, DER STANDARD-Printausgabe, 5.6.2009)

Zu den Personen

Freda Meissner-Blau (82) war Generalsekretärin des IHS, Journalistin und Umweltaktivistin. 1986 bis 1988 wurde sie die erste Klubobfrau der Grünen im Parlament. Herbert Krejci (87) war Journalist, bevor er 1980 bis 1992 General-sekretär der Industriellenvereinigung wurde.

Kommentar posten
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flaute
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meissner-blau hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir heute den einzigartigen donauauen-nationalpark haben.
dafür verdient sie von uns allen anerkennung!

agarthianer
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FMB , die ich sehr schätze , widerlegt die These
somancher Esos , dass ein neues Herz den
"Charakter " oder die Ausrichtung des Lebenszieles verändert -
möge ihr ein langes Leben als Leuchtturm der GrünInnen
beschieden sein und mögen wir noch öfter im kärntnerischen Seiseracher-Moorsee gemeinsam schwimmen

cludpert
01

das sind zwei, auf die wir sehr stolz sein können, weil sie menschen mit würde sind.

August der Starke
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Herbert Krejci, ein schwarzer mit Format!

Heutzutag gibts nur mehr emporgekommen Gummistiefler wie Pröll, Amon, Molterer und Konsorten!

rechtscheipfehler
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der war aber damals ein ganz heftiger reibebaum und sie hätten ihn in seiner aktiven sicher auch nicht so geschätzt.

hansi goldach
 
102

freda meissner-blau ist eine der allerunnötigsten
personen unseres landes.

.red bull
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Es ist für dich am "allerunnötigsten" hier zu posten! ...

Speziell für dich ein link wo geistige Kleinkalibers deiner Art besonders wohlfühlen
http://www.krone.at/

awsd
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tschuldigung, aber ich glaube sie haben sich in der adresszeile vertippt. k r o n e punkt a t. da wollten sie doch wohl hin...

oder folgt dieser idiotischen aussage noch eine begründung?

zensur passiert
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wegen Berufsunfähigkeit in Frühpension gegangen war..

ist das die? zu schwach in der ÖMV-direktion (Bildungsreferentin) einen bleistift zu halten und dann in der Au sich bei Glühwein erholen? Und zu schwach für einen zivilberuf auf steuerzahlerkosten ins parlament.

die frau war der grund damals die grünen nicht zu wählen.

sunny soul
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einfach nur dumm was sie da sagen

flaute
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ich glaube nicht, dass es ihnen zu beurteilen obliegt, ob jemand arbeitsunfähig ist oder nicht. dafür gibt es ärzte.
außerdem muss man nicht sterbenskrank sein oder es jemandem von außen direkt ansehen, um arbeitsunfähig zu sein.

zensur passiert
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Sie sind wohl neu in Österreich oder hatten noch nie

mit Politikern zu tun, ich leider schon. Natürlich obliegt es mir nicht ihren Krankheitsgrad in Bezug auf einen Bildungsreferentinnenjob zu beurteilen, als Wähler habe ich aber das Recht mir meine Meinung zu bilden und auch öffentlich meine Verwunderung zu äußern, dass jemand für einen ÖMV-job arbeitsunfähig ist, dann aber meiner bescheidenen Meinung nach Aktionen setzt und sich für Tätigkeiten bewirbt, die doch einen "ganzen Mann" (sprich Frau) erfordern wie z.B. Bundespräsidentin.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, nur hat das noch niemand versucht.

awsd
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muss jemand anderes gewesen sein!
ich habe freda persönlich erlebt und muss sagen, dass ich da trotz ihrer herztransplantation vor einigen jahren und trotz ihrer 82 jahre NICHTS von "berufsunfähigkeit" bemerken hätte können...

zensur passiert
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ist leider war, googeln hilft

ich habe es seinerzeit in der Presse gelesen, aber Sie können ja auch nachrechnen:

Freda Meissner wurde am 11. März 1927 geboren (Wiki), bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1980 für die ÖMV tätig (http://www.parlament.gv.at/PG/PR/JAH... 31.shtml).

Regelpensionsalter hierzulande 60, Frühpension 55. 1927+55=1982, wobei sie wegen der Kriegswirren und ihrer Biographie wahrcheinlich nicht einmal die Jahre für die Frühpension mit 55 beisammen hatte. Fehlen mindestens 2 Jahre auf die reguläre Frühpension, bleibt nur die Frühpension krankheitshalber.

Egal welcher Couleur, unsere PolitikerInnen wissen es sich zu richten.

awsd
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das mag ja sein, seh nur nicht, in welchem zusammenhang das mit diesem artikel steht... und was das besondere an einer frühpensionierung ist...

zensur passiert
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FMBs permanente Darstellung als "moralische" Instanz,

an einer gesundheitlich notwendigen Frühpensionierung ist überhaupt nichts auszusetzen. Fragt sich nur bei ihrem anschließendem Werdegang ob die gerechtfertigt war und nicht eine quasi Arbeitsfreistellung auf PVA-Kosten um sich ihren politischen Zielen zu widmen.

Der Zusammenhang mit dem Artikel ergibt sich einfach dadurch, dass dies eine kleine Ergänzung zu ihrer Kurzbiographie im Kasten darstellt.

awsd
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wenn es nur ihre (fmb) politischen ziele gewesen wären, würde ich Ihnen vielleicht zustimmen. aber ich denke ihre ziele waren wichtig für österreich und seinem patz in europa. wenn fmb als moralische instanz dargestellt wird, ist das erstens nicht ihre schuld und zweitens Ihr problem, wenn Sie sich dadurch bedrängt fühlen. strache gilt unter seines gleichen auch als "moralische" instanz. aber im gegensatz zu ihm ist freda für mich vor allem eine intelligente instanz. und das hat sie erreicht, indem sie auch mal über den tellerrand aus favoriten und co hinausschaut. wie gesagt: (umwelt-)probleme sind da! und freda hat den leuten, die dafür lösungen suchen und finden, einen weg eröffnet...

zensur passiert
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zu diesem Posting meine Zustimmung ;-)

HFS77
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In 20 Jahren

werden Leitl und Glawischnig über die Horrorszenarien des Klimawandels lachen; bei einem Vierterl G'spritzen wird man sich zerkugeln, dass man geglaubt hat, der Meeresspiegel wird 1-2 Meter ansteigen, dass man aus Nahrung Biosprit gemacht hat und dass man den Konsumenten ein paar Milliarden Euro für CO2-Zertifikate aus der Tasche gezogen hat; na, was werden wir da lachen in 15-20 Jahren - lustig nicht wahr?

awsd
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die beiden können heute lachen, weil es kein österreichisches akw gibt. in 20 jahren werde ich gerne mit Ihnen lachen, wenns keine grösseren klima- oder umweltprobleme geben sollte. aber noch lauter werde ich über Sie lachen, wenn Sie mit den problemen nicht fertig werden und ihrem gewohnten lebensstandard nachweinen. der meeresspiegel steigt. jedes jahr um 5- 15 cm. fragen Sie beim wegener-institut in graz nach. und dann berechnen Sie den gesamtanstieg in 20 jahren.

allerdings stimme ich ihnen zu, dass viele aktuelle lösungs-methoden jetzt schon lächerlich wirken. aber die probleme sind da!

Grüass eich god olle mitanonda
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Wieviel

Tausend EURO Pension reden hier?

10.000,00/Monat 14-mal jährlich
15.000,00/Monat 14-mal jährlich
....
Soviel zum Solidarbeitrag dieser Generation. Danke!

good morning vietnam
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Erstens zu der Frühpensionierung... Partei gründen und ins Parlament einziehen gilt nicht als Arbeit?

Zweitens zu der Pension selbst... Obwohl es Sie genau GAR NICHTS angeht, ihre Pension beläuft sich auf etwas mehr als die Mindestpension

Soviel zum Solidarbeitrag dieser Generation!

Busson
 
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Früher

Früher wurde alles - bis hin zur Klofrau - unter den Roten und den Schwarzen ausgepackelt.

Erst durch die Freiheitlichen und durch die Grünen wurde das System teilweise aufgebrochen.

Heute führen Faymann und Pröll alles wieder den alten Proporzstrukturen zu, die Freiheitlichen und die Grünen zerfleischen sich gegenseitig.

Aber der Sonntag wird ein wenig Klarheit bringen.

Argamak de oro
 
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es darf...

...selig verklärt oder herzlich gelacht werden ob mancher dieser statements. nachdem den herrschaften in ihren jeweiligen parteien niemand mehr zuhört, versuchen sie mit sich ins reine zu kommen. steht die letzte ölung schon bevor?

Thomas Wetschnig
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Es wäre schön .................

.............. wenn auch Dichand sich endlich auf den Kaffeehaustisch zurückziehen würde anstatt zu glauben immer noch Politik machen zu müssen für eine Zukunft, die nicht seine ist.

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