Wie kommt das Geschlecht ins Gehirn?

5. Juni 2009, 13:58
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Body Meets Brain: Wissenschafterinnen über die Verschränkungen von Naturwissenschaft, Technologie und Geschlecht

Wien - Das Referat Genderforschung an der Universität Wien lädt am Dienstag, 9. Juni zum Interdisziplinären Workshop mit Abendvortrag "Body Meets Brain - Gender, Science and Technology" in den Campus der Universität Wien. Studierende des Masterstudiums Gender Studies an der Universität Wien diskutieren mit renommierten Wissenschafterinnen über die Verschränkungen von Naturwissenschaft, Technologie und Geschlecht.

Ab 9 Uhr stehen Panels mit Philosophin Susanne Lettow von der Freien Uni Berlin, Mathematikerin Corinna Bath von der Uni Graz und Biologin Sigrid Schmitz von der Uni Freiburg am Programm, die sich einigen Grunddebatten zu vergeschlechtlichten Körpern und Verkörperungen von Geschlecht widmen. Zudem wird ein geschlechterkritischer Blick verstärkt auf Neurowissenschaften und Hirnforschung gelegt: Wie kommt das Geschlecht ins Gehirn? Weiters wird der Frage nachgegangen, wie Verschränkungen von Naturwissenschaften, Technologie und Genderforschung die Grenzen zwischen Dichotomien wie Natur/Kultur, Menschlich/Nicht- Menschlich, Objekt/Subjekt, Mensch/Maschine, Materialität/Diskurs herausfordern oder verwischen können.

Den Abendvortrag (18 Uhr) bestreitet Bath: "Technologie als vergeschlechtlichter Körper. Zum De-Gendering von ICT" . (red)

Link

www.univie.ac.at/gender

Campus der Universität Wien, Aula, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien

Für alle Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Body Meets Brain:  Welches 
Geschlechterwissen wird an den Grenzen von 
Natur, Kultur und Technologie produziert und 
verhandelt?

    Body Meets Brain: Welches Geschlechterwissen wird an den Grenzen von Natur, Kultur und Technologie produziert und verhandelt?

  • Programm des Workshops

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