Computer benoten Bewerbungsaufsätze

18. März 2003, 10:22
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Übereinstimmung mit menschlichen Prüfern zu 98 Prozent

Wirtschaftsuniversitäten in den USA haben damit begonnen, Aufsätze von Bewerbern mit Hilfe des Computers zu bewerten. Die zur Benotung verwendete Software ist nach einem Bericht der Zeitschrift "GEO Wissen" derart ausgereift, dass die Übereinstimmung mit den zusätzlichen menschlichen Prüfern 98 Prozent beträgt. Drittgutachten von menschlichen Korrektoren seien nur noch in wenigen strittigen Fällen nötig.

Komplex

Programme wie "e-rater" seien in der Lage, auch inhaltlich anspruchsvolle Texte zu bewerten. Damit die Benotungsprogramme richtig entscheiden können, werden sie zuvor mit mehreren hundert herkömmlich benoteten Vergleichsaufsätzen unterschiedlicher Güte gefüttert.

Kriterien

Die Programme arbeiteten dabei unter anderem mit Grammatik-Regeln und Schlüsselbegriffen des jeweiligen Aufsatzthemas. Werden Begriffe wie "denn", "möglicherweise" oder "Schlussfolgerung" verwendet, gehen die Programme davon aus, dass ein Schreiber in der Lage ist zu differenzieren und Kausalbeziehungen herzustellen. Hierfür gibt es dann Bonuspunkte. (APA)

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