Frauenstadtspaziergänge, reloaded

10. Juni 2009, 15:28
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Von Wien als Stadt der Frauen und von ihrem Verschwinden

Wien als "Stadt der Frauen" macht Autorin Marlen Schachinger am Samstag, 13. Juni um 17 Uhr erfahrbar. Thema ist die Frauenfrage um 1900 und das Engagement Auguste Fickerts, Marie Langs und Rosa Mayreders für eine "befreite Frau" sowie die gemäßigtere Marianne Hainisch und der "Bund österreichischer Frauenvereine".

  • Treffpunkt: Mayerei im Türkenschanzpark, 1180 Wien

Anmeldung per E-Mail bis 12. Juni

Quer durch Mariahilf

Neue Erkenntnisse zur Geschichte von Frauen in Mariahilf und der Erfolg der Rundgänge im Rahmen des Projektes "Erinnern für die Zukunft" 2008 veranlassen auch die Bezirksvorstehung Mariahilf, dieses Jahr wieder zwei Frauenrundgänge zu ermöglichen.

Kulturvermittlerin Petra Unger erzählt diesmal Neues und Bekanntes zu Emilie Flöge und Lina Loos, den Schülerinnen des Gymnasiums in der Rahlgasse sowie zu Sonja Knips.

Die Schauspielerinnen des Theaters an der Wien und die Frauenrechtlerinnen der ersten Frauenbewegung. Lebensgeschichten und Schicksal der verfolgten, vertriebenen, ermordeten Frauen und Mädchen wird gedacht. Adelige und Bürgerliche Frauen, Arbeiterinnen, Frauenbewegte und lesbische Frauen.

  • Termin, Teil Zwei: 17. Juni um 16 Uhr, 1060; Treffpunkt: Pilgrambrücke, gegenüber der U-Bahnstation 

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Anmeldung unter Bezirksvorstehung Mariahilf Tel. +43 (01) 58821/06110 oder per E-Mail

Vom Verschwinden der Frauen

2008 war erneut ein Gedenkjahr in Österreich: 70 Jahre nach dem Anschluss durch Hitlerdeutschland 1938. Mit diesem Datum öffnete sich die dunkelste Seite der österreichischen Geschichte - auch jene der österreichischen Frauengeschichte. Damit auch außerhalb von Gedenkjahren diese Frauengeschichte nicht aus dem Blick gerät, findet der Rundgang "Vom Verschwinden der Frauen" erneut statt und nimmt sich Zeit, einen kritischen Blick auf diese Seite der Stadtgeschichte zu werfen, der "doppelt unsichtbar Gemachten" zu erinnern, einen kritischen Blick auf Mittäterinnen zu werfen sowie Widerstandskämpferinnen zu würdigen und der Opfer zu gedenken.

  • Termin: 15. Juni um 17 Uhr; Treffpunkt: Eingang Alte technische Universität, Karlsplatz 13 (Gebäude neben der Evangelischen Schule)

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Anmeldung (bis 11. Juni) unter Tel. +43 (01) 53427/229 (red)

 

  • Lina Loos
    foto: der standard

    Lina Loos

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