Bing: ÖsterreicherInnen dürfen nach Sex suchen, InderInnen nicht

4. Juni 2009, 11:20
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Microsofts Suchmaschine mit einem eigenwilligen Verhaltenskodex - Oder ist es nur ein kleiner Filterfehler?

Erst wenige Tage ist Microsofts neue Suchmaschine Bing jetzt alt und daher noch im Beta-Stadium. Eingedenk dieser Tatsache muss man auch mögliche Fehler oder Probleme sehen. In einem Blog ist nun allerdings eine Meldung aufgetaucht, die Fragen möglicher Zensur aufwirft.

Kein Sex in Indien

In dem Blog wird berichtet, dass die Suche nach bestimmten Begriffen, alle dem Themengebiet Sex zuordenbar, oder sogar die Suche nach dem Begriff "Sex" selbst, nicht möglich ist. Dieser "Filterfehler" hängt mit der Länderauswahl zusammen. AnwenderInnen aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz dürfen nach "Sex" suchen, InderInnen etwa nicht.

 

Die Kombinationen

Bing wirft dann anstelle von Suchergebnissen kurzerhand den Text "The Search SEX may return sexually explicit content". Auch Suchanfragen nach menschlichen primären Geschlechtsorganen und mehr oder weniger abwertenden oder verharmlosenden Synonymen führt zu dem gleichen Ergebnis. Werden die Begriffe jedoch kombiniert, dann lässt sich der "Fehler" beheben und die AnwenderInnen bekommen Antworten auf ihre Fragen geliefert.(red)

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