Mehr Pflegepersonal für Mobile Kinderkrankenpflege

4. Juni 2009, 10:56
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Speziell ausgebildete Krankenschwestern betreuen meist schwerkranke Kinder und Jugendliche zu Hause

Bregenz - Die Gesundheitsplattform des Vorarlberger Landesgesundheitsfonds hat kürzlich den Beschluss gefasst, der Mobilen Kinderkrankenpflege weitere personelle Verstärkung zu gewähren. "Die Pflegebetreuung von Kindern ist eine spezielle Herausforderung und wird nun weiter verstärkt", sagt Markus Wallner, Landeshauptmann-Stellvertreter und Vorsitzender der Gesundheitsplattform.

Lebensqualität der Kinder verbessern

Bei der Mobilen Kinderkrankenpflege betreuen speziell ausgebildete Krankenschwestern insbesondere chronisch kranke oder schwerkranke Kinder und Jugendliche zu Hause. Die Pflegefachkräfte werden dabei zu wichtigen Bezugspersonen im Familiensystem, die Kontinuität, Sicherheit und Entlastung bringen und die Eltern in ihrer Aufgabe bestärken. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Kinder zu verbessern und die Krankenhausaufenthalte zu verkürzen. Mit der Mobilen Kinderkrankenpflege wird ein reibungsloser Übergang von der Spitalspflege in die häusliche Pflege gewährleistet.

Vor der Übernahme eines Kindes nach Hause wird sichergestellt, dass die Eltern bzw. pflegenden Angehörigen die alltäglichen Pflegemaßnahmen sicher beherrschen.  Den Familien entstehen für die Mobile Kinderkrankenpflege keine zusätzlichen Kosten, die Projektkosten werden von der Gesundheitsplattform getragen. (red, derStandard.at)

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