Sozialministerium für Österreicher am wichtigsten

4. Juni 2009, 10:24
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Bundeskanzleramt laut Umfrage erst an neunter Stelle - Nur 16 Prozent erachten das Verteidigungsministerium als wichtig

Linz - Das Arbeits- und Sozialministerium ist für die Österreicher in der Bedeutung am wichtigsten. Das Bundeskanzleramt rangiert erst an neunter Stelle. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts market, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

66 Prozent der Befragten halten das Arbeits- und Sozialministerium in der momentanen politischen Situation für sehr wichtig. 64 Prozent das Finanz- und 61 Prozent das Wirtschaftsministerium. Abgeschlagen liegen das Gesundheits- (45 Prozent), das Innen- (42 Prozent), das Unterrichts- (36 Prozent), das Außen- (33 Prozent) und das Landwirtschafts- und Umweltministerium (32 Prozent).

Nur 31 Prozent messen dem Bundeskanzleramt Bedeutung zu. Dahinter liegt mit 30 Prozent das Justiz-, mit 27 Prozent das Verkehrs-, Innovations- und Technologieministerium, mit 26 Prozent das Wissenschaftsministerium und mit nur 16 Prozent das Verteidigungsministerium.

Außenministerium: "Sehr gut"

Bei der Beurteilung wie gut die einzelnen Ministerien ihre Arbeit machen, zeigen sich die Befragten zögerlich. Knapp jeder Zweite beurteilt die Arbeit generell als "gut". "Sehr gute Arbeit" bescheinigen 13 Prozent der Österreicher dem Außen- und Wirtschaftsministerium. Knapp dahinter finden sie, liegen - Gesundheits- (12 Prozent), Innen- (11 Prozent), Finanz- und Justizministerium (10 Prozent). Die Umfrage wurde am 27. Mai bei 401 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. (APA)

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