Almosen für weinenden Dieb

3. Juni 2009, 15:59
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Ein Ladenbesitzer hatte Mitleid mit einem Räuber und beschenkte ihn

New York - Verkehrte Welt: Nach einem versuchten Überfall auf ein Geschäft in der Nähe von New York hat der Besitzer den Dieb aus Mitleid beschenkt, statt ihn bei der Polizei anzuzeigen. Der Mann war kurz vor Geschäftsschluss mit einem Baseballschläger bewaffnet in das Lebensmittelgeschäft gekommen und hatte Geld verlangt, wie das Sicherheitsvideo zeigt. Als der Besitzer daraufhin seine - allerdings nicht geladene - Pistole zog, gab der Möchtegern-Dieb klein bei und ging weinend auf die Knie.

"Er heulte und bat um Verzeihung", berichtete der muslimische Geschäftsmann später dem TV-Sender CBS. "Er sagte: Ich habe kein Geld, nichts zu Essen, keinen Job. Meine Familie hungert." Der Ladenbesitzer war so gerührt, dass er dem Mann 40 Dollar (28 Euro), Brot und Milch gab. Im Gegenzug versprach der Dieb unter Eid, ebenfalls dem Islam beizutreten - suchte dann aber schnell das Weite. (APA/dpa)

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