Zehntausende Websites von Massenattacke betroffen

riegler, 3. Juni 2009, 12:55

Infizierte Seiten leiten Nutzer auf eine Website um, von der ein Schädling über Lücken im Internet Explorer und Firefox geladen wird

Wie die Sicherheitsexperten von Websense entdeckt haben, sind derzeit unzählige Websites von einem Massenhack betroffen. Demnach sollen über 20.000 legitimer Seiten mit schädlichem JavaScript-Code infiziert worden sein. Nutzer werden dadurch auf eine Website weitergeleitet, von der ein Schädling auf den Rechnern der Besucher installiert werden soll.

SQL-Injection

Die Besucher der infizierten Seiten sollen auf einen ähnlichen Domainnamen wie google-analytics.com weitergeleitet werden. Von dem Server wird versucht schädlicher Code über Lücken im Internet Explorer, Firefox oder QuickTime auf den Rechner der Nutzer zu laden, berichtet heise. Die schädlichen JavaScripte sind vermutlich mittels SQL-Injection-Lecks in Webanwendungen oder ausspionierten FTP-Login-Daten auf die Server geschmuggelt worden.

Nicht Gumblar

Laut Websense sei der aktuelle Massenhack nicht auf den bereits bekannten Gumblar-Wurm zurückzuführen. Dabei werden Rechner über Lücken in PDF- und Flash-Dateien infiziert, um die Suchmaschinenergenbisse von Google zu manipulieren und Nutzer auf Phishing-Seiten zu lotsen. (red)

Mathias
 
01
18.6.2009, 11:06
Interessant

Mein Seamonkey fragt mich, ob ich eine unbekannte Datei herunterladen möchte - wäre ja ein Trottel wenn ich das zulassen würde! - und so erfolgt eine Abwehr des "Angriffs" :-)

Die Zensur gibt nach langer Beratung frei:
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Und wer ist jetzt schuld?

Der Programmierer, der eine SQL Injection am Webserver ermöglicht hat oder der Browserhersteller der seien Sandbox nicht dicht hat?

Ein derStandard Foren Wurm wäre übrigens super leicht zu programmieren.

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