Krise macht Österreicher zu sparsameren Fahrern

3. Juni 2009, 11:52
35 Postings

Es wird weniger gefahren und billiger getankt, auf Öffis wird aber kaum umgestiegen

Wien - Das Marktforschungsinstitut GfK Austria hat bei rund 450 Autofahrern in ganz Österreich nachgefragt, inwieweit sie durch die Wirtschaftskrise beeinflusst werden.

45 Prozent der österreichsichen Autofahrer sind bereit zu sparen und haben ihre Fahrgewohnheiten umgestellt. Davon sind ältere Personen eher bereit, sich beim Autofahren einzuschränken. 30 Prozent versuchen, durch eine effizientere Fahrweise Benzin zu sparen oder kurze Strecken häufiger zu Fuß anstatt mit dem Auto zurückzulegen. Kürzere Strecken werden vermehrt mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt.

Das Tanken an Diskonttankstellen wird von jedem vierten, die vermehrte Nutzung des Fahrrads für kurze Strecken von jedem fünften Pkw-Lenker als Maßnahme genannt.

Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ist kaum eine Alternative. Nur jeder sechste Autofahrer nützt häufiger Bim, Bus, Schnell- oder U-Bahn.

Auch der Erwerb eines sparsameren Autos scheint für viele derzeit kein Thema: Lediglich jeder Zehnte plant einen Umstieg bzw. hat das schon getan. Sechs Prozent legen hie und da einen autofreien Tag ein. Fünf Prozent bilden Fahrgemeinschaften. (APA)

Share if you care.