Peru: SexarbeiterInnen fordern Arbeitsrecht

3. Juni 2009, 11:18
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Diskriminierung und Polizeigewalt beklagt: "Wir sind Menschen und verdienen auch Respekt"

Lima - In der peruanischen Hauptstadt Lima haben etwa hundert Prostituierte und TransPersonen für mehr Rechte demonstriert. "Wir sind Menschen und verdienen auch Respekt", skandierten sie am Dienstag (Ortszeit), als sie mit bunten Masken durch das Stadtzentrum zogen.

Die Vorsitzende der Bürgervereinigung für SexarbeiterInnen, Angela Villalon, forderte gegenüber der örtlichen Presse, das Arbeitsrecht auf Prostituierte auszudehnen. Bisher hätten sie keinen Zugang zum Sozialversicherungssystem oder zu staatlichen Angeboten wie Wohnungsbaukrediten.

Villalon klagte zudem darüber, dass die Polizei bei Einsätzen gegenüber Prostituierten und TransPersonen oft gewalttätig werde und gegen die zahlreichen Raubüberfälle auf SexarbeiterInnen nicht entschlossen vorgehe. (APA/Ag.)

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