Nicht-konfessionelle Privatschulen fordern Gleichberechtigung

3. Juni 2009, 15:22
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Bürgerinitiative hat rund 4.000 Unterschriften im Parlament eingereicht

Wien - Eine Bürgerinitiative hat heute, Mittwoch, Mittag eine Petition mit rund 4.000 Unterschriften an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) überreicht, in der mehr Geld für nicht-konfessionelle Privatschulen gefordert wird. Das Anliegen: Privatschulen in freier Trägerschaft (z.B. Alternativschulen, Montessori- oder Waldorfschulen) sollen konfessionellen Privatschulen finanziell gleichgestellt werden. Die Petition wird nun in den zuständigen Ausschuss weitergeleitet.

Die Ausweitung der Finanzierung ist laut dem Text der Petition nötig, "um die Arbeit der Schulen in freier Trägerschaft langfristig abzusichern und alternative Schulangebote allen Schülerinnen und Schülern, auch Kindern aus sozioökonomisch schlechter gestellten Familien, zugänglich zu machen".

Im Unterrichtsministerium verwies man auf Anfrage der APA auf die für 2009 und 2010 geplanten Schulreformprojekte, wo auch die Verdoppelung der bisherigen Förderung für nicht-konfessionelle Privatschulen auf fünf Millionen Euro fixiert sei. (APA)

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