Das Geheimnis des Firefox-Erfolgs

3. Juni 2009, 09:46
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"Mozilla könnte mit einem for-profit-Modell niemals so gut sein", meinte Mozilla-Chefin Mitchell Baker

Der Browsermarkt ist ein schwieriger und doch ein hart umkämpfter. Viele Unternehmen versuchten in diesem Bereich schon ihr Glück, mussten sich aber am Ende mit der Dominanz des Internet Explorers von Microsoft abfinden. Lediglich einem Browser gelang es in den letzten Jahren einen großen Zulauf und massive Marktanteilssteigerungen zu erzielen: nämlich Mozilla mit dem freien Webbrowser Firefox. Doch worin liegt der Erfolg des Browsers eigentlich begründet?

Non-profit macht es möglich

Die Antwort auf diese Frage lieferte Mozilla-Chefin Mitchell Baker auf der kürzlich zu Ende gegangenen D7-All things digital-Conference: "Wir sind nur aufgrund unseres derzeitigen Status so erfolgreich." Diese Aussage zeigt die enorme Bedeutung der Non-profit-Ausrichtung auf das Unternehmen. Mozilla und speziell der Firefox leben von der Community, die motiviert ist mitzuhelfen und zu teilen. Es geht nicht darum Geld zu machen, sondern das Leben aller im Internet zu verbessern.

Die Zukunft

Ob die Zukunft allerdings nicht doch auch Änderungen mit sich bringen muss, fragt sich CNet. Firefox schickt sich an eine der erfolgreichsten Plattformen der Zukunft zu werden. Unzählige EntwicklerInnen treiben das Projekt voran und liefern immer mehr Add-Ons und Features. Die Mozilla Foundation muss sich stärker positionieren und weiterhin den Weg beschreiten, den man bisher gegangen ist: einerseits auf die Community bauen, andererseits gegenüber den großen Hersteller als kompetenter Partner auftreten.(red)

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