Anschläge forderten mindestens 51 Tote

3. Juni 2009, 06:36
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Selbstmordattentat nahe Bagram

Kabul - Ein Selbstmordattentäter hat am Dienstag in Afghanistan sechs Zivilisten mit in den Tod gerissen. Die zwei Männer, zwei Frauen und zwei Kinder wurden nach Angaben des afghanischen Innenministeriums im Dorf Sajad nahe Bagram getötet, als der sich Attentäter nahe ihrem Fahrzeug in die Luft sprengte. Ein weiteres Kind wurde dabei verletzt. In Bagram befindet sich die größte US-Militärbasis in Afghanistan. Zu dem Anschlag bekannten sich laut der Nachrichtenagentur Afghan Islamic Press (AIP) die radikalislamischen Taliban.

Bei weiteren Anschlägen und Gewalttaten starben am Dienstag mindestens 45 weitere Menschen im Land. Unter anderem wurden nach Polizeiangaben zwei Polizisten getötet, als Taliban einen Kontrollpunkt in Kashrod in der südwestlichen Provinz Nimros angriffen. In der westlichen Provinz Farah wurden nach Angaben der örtlichen Behörden 18 Mitarbeiter eines privaten afghanischen Sicherheitsdienstes getötet, als sie mit ihrem Konvoi in einen Hinterhalt von Talibankämpfern gerieten.

In der östlichen Provinz Paktiya wurden acht Mitarbeiter der Sicherheitskräfte bei einem Bombenanschlag in ihrem Fahrzeug getötet. Ein US-Soldat der Afghanistan-Truppe ISAF und sein afghanischer Übersetzer wurden nach Angaben des US-Militärs und der Behörden bei einem weiteren Zwischenfall in Paktiya getötet. (APA/AFP)

 

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