2008 wurden 2.300 Kinder und Jugendliche beraten

2. Juni 2009, 12:42
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Mehr als 2005 und 2006, weniger als 2007 - Keine Angaben über Gründe

Wien - Bundesweit haben im Vorjahr 2.308 Kinder und Jugendliche schulpsychologische Behandlung in Anspruch genommen. Im Vergleich zu den Jahren 2005 und 2006 mit 1.620 bzw. 1.670 Betreuten ist das eine deutliche Steigerung, gegenüber 2007 (2.681 Schüler) sind die Zahlen indes zurückgegangen. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hervor.

Schmied widerspricht darin Medienberichten vom Beginn dieses Jahres, wonach allein in Wien 30.000 Schüler in Wien psychologisch betreut werden mussten. Im Jahr 2008 habe es laut Wiener Stadtschulrat 33.199 Klientenkontakte mit der Abteilung Schulpsychologie-Bildungsberatung gegeben. Darunter fielen allerdings neben der schulpsychologischen Untersuchung und Beratung von Schülern auch 13.892 Kontakte ohne schulpsychologische Untersuchung - etwa Beratung von Schulpartnern (Lehrer, Eltern) oder Kontakte mit externen Institutionen.

Darüber, wie viele Kinder und Jugendliche schulpsychologische Betreuung wegen Gewalt in der Schule oder im Elternhaus oder wegen Mobbing brauchten, machte Schmied mangels Datenmaterial keine Angaben. Allgemein wurden für schulpsychologische Beratung bundesweit rund 790.000 Euro aufgewendet. (APA)

 

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