USA: Aufnahme Kubas von demokratischen Reformen abhängig

2. Juni 2009, 11:36
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Organisation für Wiederaufnahme Havannas ohne Bedingungen - USA fordern demokratische Reformen

San Pedro Sula - Die USA machen eine Wiederaufnahme Kubas in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) weiterhin von demokratischen Reformen abhängig. Eine verstärkte Integration des Landes sei im Interesse der Kubaner und der gesamten Region, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton vor einer Konferenz der OAS am Dienstag in Honduras. Begleitet werden müsse ein solcher Schritt aber unter anderem von einer Freilassung politischer Häftlinge und einer Verbesserung der Menschenrechtslage.

Die 34 OAS-Mitglieder haben sich fast einstimmig für eine Wiederaufnahme der Regierung in Havanna ohne Bedingungen ausgesprochen, und etliche von ihnen streben eine entsprechende Abstimmung an. Die USA wollen dies weiter hinauszögern. Kuba selbst hat betont, dass es kein Interesse an der OAS habe, aus der es 1962 ausgeschlossen wurde.

Die USA sind mittlerweile das einzige Land in der westlichen Hemisphäre, das keine diplomatischen Beziehungen zu Kuba unterhält: Der neue Präsident von El Salvador, Mauricio Funes, ordnete nach seiner Vereidigung am Montag wieder diplomatische Verbindungen zu Havanna an. Sie waren 1961 abgebrochen worden. (APA/AP)

 

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