Wels: Asylwerber außer Lebensgefahr

2. Juni 2009, 11:23
21 Postings

Zustand des Mannes stabil - 25 Prozent der Haut verbrannt

Der 26-jähriger Asylwerber, der sich Freitagabend am Welser Bahnhof aus Verzweiflung selbst angezündet hatte, war am Dienstag außer Lebensgefahr. 25 Prozent seiner Haut seien verbrannt, hieß es aus dem behandelnden Linzer UKH. Der Zustand des Mannes aus Pakistan wurde als stabil beschrieben.

Der spektakuläre Zwischenfall hatte sich in der Halle des Bahnhofs ereignet: Der 26-Jährige sagte noch, das Leben in Österreich sei schlecht, er wolle nicht mehr leben. Mit 180 Euro pro Monat gebe es kein Auskommen. Dann nahm er ein Feuerzeug und zündete seine Hose an. Ein Augenzeuge griff zu einem am Boden liegenden Teppich und löschte damit die Flammen.

Der Schwerverletzte wurde zunächst ins Klinikum Wels eingeliefert und dann ins UKH überstellt. Er befand sich vorübergehend in künstlichem Tiefschlaf. (APA)

Share if you care.