US-Außenministerin will Rechte weltweit stärken

2. Juni 2009, 10:50
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Anlässlich des 40. Jahrestages der Stonewall Riots in New York - Diskriminierung verletze Anstand

Washington  - US-Außenministerin Hillary Clinton will sich verstärkt gegen die Diskriminierung von Homosexuellen weltweit einsetzen. "Die Verfolgung von Schwulen und Lesben verstößt gegen die Menschenrechte und ist ein Affront gegen den menschlichen Anstand", erklärte die Ministerin am Montag in Washington. Als US-Außenministerin wolle sie im Ausland für eine "umfassende Menschenrechtsagenda" werben, die gegen Benachteiligung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung eintritt.

Clinton gedachte in der schriftlichen Erklärung des 40. Jahrestags der Unruhen vor der Schwulen-Kneipe "Stonewall" nahe der Christopher Street in New York am 28. Juni, die als Startschuss für die homosexuelle Emanzipationsbewegung gelten. "Das Vorbild dieser Menschen, die für gleiche Rechte gekämpft haben, gibt Männern und Frauen weltweit Hoffnung auf eine bessere Zukunft für sich und jene, die sie lieben", erklärte Clinton. Nach US-Angaben steht immer noch in sieben Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe; sie alle liegen in Afrika oder auf der arabischen Halbinsel. (APA/AFP)

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