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In jeder Warze steckt ein Hauch von Magie.
Nahezu jeder Mensch entwickelt in den ersten zwanzig Jahren seines Lebens zu irgendeinem Zeitpunkt irgendwelche Warzen. Besonders häufig: Dornwarzen an den Fußsohlen, Flachwarzen vorzugsweise im Gesicht und die ganz gewöhnlichen Warzen, auch Stachelwarzen genannt, die sich primär an Händen und Füßen ausbreiten.
Die Warze an sich ist eigentlich vollkommen unmystisch. Ansteckend wie jede andere Viruserkrankung auch, akquiriert der Mensch die verantwortlichen Humanen Papillomaviren entweder über direkten Körperkontakt oder aber über infektiöse Hautschuppen. In öffentlichen Badeanstalten und Turnhallen tummeln sich diese am Boden zuhauf und finden so bevorzugt ihren Weg in die Haut barfuß laufender Kinder.
Ein Phänomen dass den Warzen jedoch eigen ist und die Medizin seit jeher beschäftigt: Warzen kommen ganz plötzlich und verschwinden mitunter genauso spontan, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Viele werden niemals behandelt, andere bleiben dagegen trotz zahlreicher therapeutischer Interventionen beharrlich an Ort und Stelle. Am erstaunlichsten sind jedoch folgende Behandlungsmethoden: Besprechungen, Beschwörungen und Zauberpflanzen aus der geheimnisvollen Welt der Sympathie- oder Volksmedizin.
Medizinisches Wunder oder funktionsträchtige Methode?
Bekanntlich versetzt der Glaube ja Berge und im konkreten Fall tatsächlich auch Warzen. Ein paar ungewöhnliche Rezepte die vor allem bei Vollmond und zu mitternächtlicher Stunde Wirkung versprechen: Schnecken, Löwenzahnsaft, reife Bananen oder angeschnittene Zwiebeln auf die Warze gelegt oder getröpfelt. Manches davon verlangt im Anschluss noch nach einer Zeremonie, wie das Eingraben der verwendeten Zwiebel in die Erde, oder der Vorstellung wohin die gutartigen Hautveränderungen zu wandern beginnen.
Der Warzenwender begegnet der Warze mit seiner ganz persönlichen magischen Formel. Warzen wenden, besprechen oder beschwören, nennt sich das Ritual, für das keine fixen Regeln existieren. Während der Behandlung hält der Wender seine Hände über die unschönen Gewächse, formuliert seinen Zauberspruch in Gedanken oder murmelt diesen für andere unhörbar vor sich hin. Die Wortwahl ist dabei angeblich egal, viel wichtiger ist die Übertragung der Energie während des magischen Rituals.
Der konventionelle Mediziner muss neidlos anerkennen, dass die Methode tatsächlich funktioniert. Als Wissenschaft verlangt die Medizin jedoch nach einer Erklärung und findet sie in der Suggestion. Mit der manipulativen Beeinflussung des Unterbewusstseins wird die Abwehrkraft und damit die Selbstheilung aktiviert. Der Fantasie des Heilers, der durchaus auch Arzt sein darf, sind dabei keine Grenzen gesetzt. Womit auch immer er die Warze bestreicht, welchen Spruch auch immer er auf Lager hat, Hauptsache der Patient glaubt an die Heil bringende Wirkung. Die Aufklärung über den wahren Charakter der Maßnahme ist angeblich sogar kontraproduktiv.
Abwarten und Tee trinken
Wer sich von all dem nichts verspricht, der kann den Kampf gegen die Warzen mit Salizylsäure, flüssigem Stickstoff, Laser oder dem Skalpell aufnehmen. Solange der Leidensdruck aus kosmetischer wie aus schmerzlicher Sicht allerdings nicht zu groß ist, scheint abwarten die absolut beste Behandlungsmethode zu sein. Denn 60 bis 70 Prozent aller Warzen verschwinden innerhalb von drei Monaten so oder so. Ganz ohne Esoterik und Schulmedizin und selbstverständlich ganz ohne Narben. (Regina Philipp, derStandard.at, 12.06.2009)
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... oder Warzenkraut hilft mEn immer. Stängel abbrechen, orangfärbigen Saft auf die Warze tupfen. Täglich mehrmals wiederholen bis die Warze weg ist; dauert meist weniger als eine Woche.
Aber Vorsicht! Schöllkraut ist eigentlich giftig, also den Saft NUR auf die Warze pinseln, danach Hände gut waschen!
wenn man nicht gerade flüssigen stickstoff zu hause hat, kann man auch ein dünnes metallstück heiss machen und damit die warze "kontaktieren" die hitze verbrennt die warze und bildet unter der warze eine blase und hebt die warze raus. wenns beim ersten mal nicht ganz klappt. wiederholen.
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
... allen diesen hokuspkustamtam probiert, mit dem effekt, dass statt 1 nachher 4 stück vorhanden waren.
Sehr wirkungsvoll war dann die cryotherapie (oder so ähnlich) - beim arzt 2 x 5 tage lang mit einem (staubsaugerähnlichem) gerät kalte luft auf die warze blasen, dass diese fast einfriert - nach der prozedur sind die dinger einfach abgefallen ... und waren nie wieder gesehen ...
ist das Absicht dass ausgerechnet das grauslichste Bild das ich jemals auf der Standard-Einstiegsseite gesehen hab gleichzeitig das Bild ist das am längsten auf der Standard Einstiegsseite bleibt? Der Artikel ist 9 Tage alt und nicht herausragend relevant, könnt ma ihn tendenziell mal ins Archiv verschieben?
Wolfsmilch.
Waechst an Waldraendern, Berghaengen, mag es gerne sonnig und trocken.
Das war das Einzige, was mir mal eine wirklich schmerzhafte Warze an der Fusssohle gekillt hat. Die aerztlichen Vereisungs- und Herausschneideaktionan haben alle nix gefruchtet.
Der Grund ist aber wenig esoterisch: Der weisse Saft der Pflanze ist giftig. Nach 1 Woche bis 10 Tage regelmaessiges Rauftroepfeln war sie einfach weggeaezt. Dafuer fuer immer.
Ich hatte lange Zeit eine Warze am Fuß gegen die nichts half. Ich hatte wirklich alles probiert (Pflaster, Vereisungsspray und -stäbe, diverse Säuremittel mit Pinsel auftragen, Saft diverser Pflanzen, Brennstab im Krankenhaus, ...), aber die Warze verschwand maximal für kurze Zeit. Herausoperieren wollte man sie mir nicht an der Stelle. Nachdem die Warze mir mit der Zeit kein normales gehen mehr erlaubte, habe ich sie selbst "herausoperiert". Die Schmerzen waren zwar extrem, dafür ist sie nie wieder gekommen.
Eigentlich nicht. Sondern nur, dass nichts von den üblichen Behandlungsmethoden hilft wenn man Pech hat. Wenn Sie mal eine Warze am Fuß haben sollten die bei jedem Schritt schmerzt und die einfach nicht weggehen will, dann denken Sie sicher auch an so "radikale" Methoden.
"Denn 60 bis 70 Prozent aller Warzen verschwinden innerhalb von drei Monaten so oder so"
Wie viel Prozent der Warzen, die nicht von selbst verschwinden, wird man danke des Hokuspokus, dessen Wirkung man "neidlos anerkennen muss", los? Wenn das so toll wirkt, warum würde dann noch irgendjemand zu "Salizylsäure, flüssigem Stickstoff, Laser oder dem Skalpell" greifen wollen?
Übrigens gibt es wo etwas wie ein "Unterbewusstsein" mit Ausnahme einiger esoterischer Postillen nicht. Ist ein klassischer Rückübersetzungsfehler.
Das mit dem Qualitätsmedium, als das sich der Standard gerne sieht, gilt wohl nicht für die Gesundheitsseiten?
Sinnlose Frage.
Es gibt hunderte Erkrankungen, die mit einfachsten Mitteln (z.B. Gewichtsreduktion, persönlicher Zuwendung,...) zu heilen wären.
Trotzdem werden tonnenweise Cholesterinsenker, Psychopharmaka etc. verschrieben.
Warum dieses?
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