Ubuntu setzt künftig auf Moblin

2. Juni 2009, 09:59
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Linux-Distribution will neues Angebot für Netbooks bringen - Zusammenarbeit mit SanDisk soll SSDs beschleunigen

Im Rahmen der Computermesse Computex in Taiwan hat der Linux-Distributor Canonical nun eine Ankündigung getätigt, die für InsiderInnen wohl keine vollständige Überraschung ist: Künftig will man eine eigene Ubuntu-Version auf Basis von Intels Moblin in das eigene Angebot aufnehmen, so Firmenchef und Gründer Mark Shuttleworth.

Interface

Als zentralen Vorteil von Moblin streicht man dabei vor allem das speziell auf den Netbook-Bereich optimierte Interface heraus. Dies stellt die möglichst simple Nutzung des Webbrowser, von Multimedia-Dateien und sozialen Netzwerken in den Vordergrund.

UNR

Konkrete Ankündigungen über den Zeitraum der Verfügbarkeit eines Ubuntu-Moblin-Angebots bleibt man derzeit noch schuldig. Schon bisher hat Ubuntu mit dem Netbook Remix (UNR) eine eigens auf die Schmalspur-Laptops ausgerichtete Distribution im Angebot. 

Kooperation

Eben dieses soll nun auch weiteren Absatz finden: In einer separaten Ankündigung der beiden Unternehmen heißt es, dass der UNR künftig als offizielle Alternative auf Intels Classmate PC zur Verfügung stehen wird, derzeit aber wohl noch ohne Moblin-Interface.

SSD

Zeitgleich hat Canonical auch eine Partnerschaft mit SanDisk bekannt gegeben, in deren Rahmen soll die Nutzung von Ubuntu mit SSDs optimiert werden. Vor allem in der Bereichen Strom sparen und Performance hofft man hier auf weitere Verbesserungen. (apo)

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