Open Solaris 2009.6 bringt neue Enterprise-Features

2. Juni 2009, 09:18
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"Project Crossbow" bringt neuen Netzwerk-Stack - ZFS mit SSD-Optimierungen - Bessere Interoperabilität mit Windows-Systemen

Mit einer neuen Version für sein Open Source-Betriebssystem positioniert Sun Open Solaris zunehmend im Enterprise-Bereich: Open Solaris 2009.6 bringt nicht nur zentrale neue Features, der Hersteller bietet nun auch deutlich längeren Support, bis zu fünf Jahre soll die neue Release unterstützt werden.

Enterprise

Dies soll auch unterstreichen, dass man Open Solaris mittlerweile für Enterprise-ready hält, wie der Hersteller herausstreicht. Entsprechend gehen auch der Großteil der Neuerungen in der aktuellen Release in diese Richtung. Der bedeutendste Neuzugang ist das "Project Crossbow", ein vollständiger Rewrite des Netzwerkstacks. Dieser soll vor allem mehr Speed im Großeinsatz bieten, etwa mit 10 GBit Ethernet oder Infiniband. 

Virtualisiert

Zu diesem Zweck wird der Netzwerkstack praktisch vollständig virtualisiert und lässt sich leicht über mehrere CPUs und Rechner verteilen. Auch ist eine Vorschau des neuen Clustering-Systems enthalten, die Crossbow zur besseren Server-Synchronisierung nutzt.

Windows

Eine zentrale Verbesserung gibt es bei der Interoperabilität mit Windows-Systemen, indem man native Unterstützung für Microsofts CIFS integriert. Um dies zu ermöglichen hat Sun übrigens eine offizielle Lizenz von Microsoft erworben, dies ist Teil eines gegenseitigen Lizenzabkommens zwischen den beiden Unternehmen.

ZFS

Weitere Verbesserungen habt man am eigenen Dateisystem ZFS vorgenommen. Dieses bietet nun eine Reihe von Optimierungen für den Einsatz auf Solid State Disks (SSDs).

Download

Open Solaris 2009.6 kann kostenlos in Form einer Live-CD von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Neben einer x86-Ausführung gibt es nun auch erstmals eine für Suns eigene SPARC-CPUs. (apo)

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