Ganz oben: Die Pixar-Komödie "Up"

1. Juni 2009, 19:33
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Enttäuschendes Premierenwochenende für Sam Raimi und seinen Thriller "Drag Me to Hell"

New York - Höhenflüge für "Up": Der jüngste Animationsfilm über die luftigen Abenteuer eines griesgrämigen Alten und eines übereifrigen Pfadfinders aus dem Studio Pixar schwebte auf Anhieb an die Spitze der amerikanischen Kinocharts. 68,2 Millionen Dollar (48,2 Millionen Euro) spielte der Familienfilm nach vorläufigen Studioangaben vom Sonntag am Debütwochenende in die amerikanischen und kanadischen Kinokassen. Der Film war von Kritikern heiß empfohlen worden.

Für das von Erfolg verwöhnte Studio Pixar ist "Up" (Oben) die drittbeste Premiere. "Findet Nemo" und "The Incredibles" spielten jeweils 70 Millionen Dollar ein. Das Oscar-nominierte "Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" verdiente im vergangenen Sommer an seinem Debüt-Wochenende 63,1 Millionen Dollar.

Ben Stillers "Nachts im Museum 2" wurde auf den zweiten Platz verdrängt. Die Komödie über einen Museumswächter, der sich mit Ausstellungsstücken herumumschlagen muss, die zum Leben erwacht sind, erzielte nur 25,5 Millionen Dollar. Verstecken muss sich Stiller jedoch trotzdem nicht. Seit der Premiere vor zehn Tagen flossen bereits 105,3 Millionen Dollar in die Kassen.

Eher enttäuschend für den sonst so erfolgreichen Regisseur Sam Raimi ("Spider-Man") erwies sich das Premierenwochenende für seinen Thriller "Drag Me to Hell". Er spielte 16,6 Millionen Dollar ein und landete auf Platz drei. (APA/dpa)

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