Travelers und Cisco Systems neu im Dow Jones

1. Juni 2009, 19:15
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General Motors und Citigroup musste den US-Leitindex verlassen

New York - Der 1. Juni 2009 geht in die Historie der amerikanischen Industrie-Ikone General Motors als bitterer Tag ein: Der taumelnde Autoriese musste nach 101 Jahren Firmengeschichte Insolvenz anmelden und flog anschließend auch noch nach 84 Jahren aus dem bekanntesten Börsenindex der Welt, dem Dow Jones. Seit 1925 war GM durchgängig Teil der 30 wichtigsten Unternehmenswerte der USA gewesen. Außer GM musste aber auch die einst weltgrößte Bank, die Citigroup, ihren Platz räumen. Neu aufgenommen wurden Travelers und Cisco Systems Inc.

Wegen des Antrags auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 verliert General Motors die Zugehörigkeit zum Dow Jones Index. Insolvente Firmen können nach den geltenden Regeln an der Wall Street nicht Mitglieder in der exklusiven Riege der 30 bedeutendsten Unternehmen der USA sein. Nach gut 84 Jahren muss der traditionsreiche Autobauer also aus der Liga der Top-Unternehmen absteigen. Vor GM und Citigroup hatte es schon den Versicherungsriesen AIG getroffen, nachdem die Regierung 80 Prozent der Anteile des vor dem Konkurs stehenden Unternehmens übernommen hatte.

Die letzte Entscheidung über die Aufnahme in den weltberühmten Index liegt beim Chefredakteur des "Wall Street Journals", Robert Thomson. Anders als bei der Deutschen Börse gibt es an der Wall Street keinen strengen Katalog, nach dem ein Unternehmen praktisch automatisch aus dem Deutschen Aktienindex DAX ausscheidet oder Anspruch auf Aufnahme hat, wenn es bestimmte Kriterien erfüllt. Der Ausschluss von GM und Citigroup soll am 8. Juni 2009 wirksam werden. (APA/AP)

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