Styria soll 70 Prozent am neuen Verlagsriesen halten

1. Juni 2009, 18:38
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Styria Medien AG und Moser Holding AG wollen ihre regionalen Medienaktivitäten zusammenlegen

Graz/Innsbruck/Wien - Wem gehört Österreichs neuer Verlagsriese, wenn Styria Medien AG und Moser Holding AG ihre regionalen Medienaktivitäten zusammenlegen? Nach STANDARD-Infos soll die Styria Medien AG rund 70 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen halten, in das sie offenbar die "Kleine Zeitung" einbringt, zudem etwa die Antenne-Radios in der Steiermark und Kärnten.

An der Moser Holding (Tiroler Tageszeitung, TT kompakt, TT am Sonntag, Life Radio Tirol, Wochenzeitungen) halten bisher die Erben des Gründers rund 85 Prozent. Seit 2008 ist Raiffeisen Oberösterreich mit 15 Prozent in Innsbruck beteiligt. Sie sollen rund 30 Prozent an dem neuen Verlagskonzern halten - fünf davon die Linzer Bank.

Der STANDARD berichtete bereits Freitagabend von den Plänen. Eine Moser-Sprecherin dementierte sie. Die Styria schwieg auch übers Wochenende dazu. Ihre überregionalen ("Presse", "Wirtschaftsblatt") und internationalen Aktivitäten dürften nicht Teil des Deals sein. (Harald Fidler/DER STANDARD; Printausgabe, 2.6.2009)

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