Google Chrome jetzt mit Add-Ons

2. Juni 2009, 14:52
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Erweiterungssystem in aktuellen Testversionen erstmals enthalten - Adblocker unter den ersten Anwendungen

Eines der beliebtesten Features des Mozilla Firefox ist wohl sein flexibles Erweiterungssystem. Mit einer schier unüberschaubaren Auswahl an Add-Ons lässt sich der Firefox für jeden noch so speziellen Anwendungsbereich nach Belieben aufrüsten. Ein Erfolgsfaktor, von dem nun auch Google Chrome profitieren will.

Testweise

In den aktuellsten Testversionen des Browsers des Softwareherstellers kann nun erstmals das schon vor einigen Monaten versprochene Erweiterungssystem von Google Chrome ausprobiert werden. Um dies zu nutzen, muss zuerst ein aktueller Build aus dem Dev-Channel bezogen werden. Zusätzlich muss der Browser mit dem Parameter "--enable-extensions" gestartet werden, dies kann etwa beim Starticon über die Properties hinzugefügt werden. Einfach den entsprechenden Befehl hinter den Aufruf von chrome.exe anfügen.

Interface

Add-Ons lassen sich danach über ein simples Anklicken im Browser und eine anschließende Bestätigung installieren. Ein richtiges Management-Interface gibt es derzeit noch nicht, wer eine Erweiterung wieder entfernen möchte, kann sich über den Aufruf von "chrome://extensions" in der Adresszeile diese anzeigen lassen.

Auswahl

Herausgestrichen sei, dass der Erweiterungssupport  derzeit noch in seinen Kinderschuhen steckt, entsprechend ist das Angebot an Add-Ons noch recht dünn gesäht. Unter den ersten verfügbaren Extensions darf natürlich ein Werbeblocker nicht fehlen, ebenso gibt es mit Cleeki ein den IE8-Accelerators ähnliches Feature. Damit können zu jedem ausgewählten Begriff auf einer Webbpage eine Reihe von weiterführenden Suchen und Services aufgerufen werden. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 01.06.2009)

  • Die Cleeki-Erweiterung im Einsatz unter Google Chrome.
    screenshot: andreas proschofsky

    Die Cleeki-Erweiterung im Einsatz unter Google Chrome.

  • Statt eines richtigen Management-Interfaces muss man derzeit noch mit einer Überblicksseite Vorlieb nehmen.
    screenshot: andreas proschofsky

    Statt eines richtigen Management-Interfaces muss man derzeit noch mit einer Überblicksseite Vorlieb nehmen.

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