An der EU-Wahl am vergangenen Sonntag nahm nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten teil – Politologe Gerlich sieht dabei kein Problem
Ein Drittel der WählerInnen gaben anti-europäischen Listen ihre Stimme - Junge ÖsterreicherInnen zog es vor allem zu ÖVP und FPÖ
ÖVP 29,7 (-3,0) Prozent, SPÖ 23,8 (-9,5), HPM 17,9 (+3,9), FPÖ 13,1 (+6,8) , Grüne 9,5 (-3,4), BZÖ 4,7, Andere 1,3
ÖVP 29,7 (-3,0) Prozent, SPÖ 23,8 (-9,5), HPM 17,9 (+3,9), FPÖ 13,1 (+6,8) , Grüne 9,5 (-3,4), BZÖ 4,7, Andere 1,3
Als Listenerster hats Swoboda natürlich schwer den KronZ-gesteuerten Faymann-Unsinn zur EU und zum skurillen Bundesheer-Grenzeinsatz zu konterkarieren. Herbert Bösch hat das getan und ist deshalb strafweise auf den wackligen 7.Listenplatz gerutscht. Dafür und wegen seines Engagements beim Haushaltskontroll-Ausschuß und bei der Installierung von OLAF (der EU- Antikorruptionsbehörde) und seiner klar ablehnenden Haltung gegen den dubiosen Kommissionspräsidenten Barroso
hat Herbert Bösch meine Vorzugsstimme auf der SP-Liste.
Hab gerade die Pressestunde mit Swoboda mitverfolgt - traurig, wofür sich ein so ansich intelligenter Bursche hergibt. Schürt selber Angst vor Zuwanderung, schwadroniert von Sozialunion ohne Kompetenz. Es ist nur gut zu wissen, dass nach der Wahl aus dem Wahlkampf-Swoboda wieder der intelligente Swoboda wird, der diesen Blödsinn eh nicht glaubt, den er im Wahlkampf erzählt.
...hab nur ich das gehört, oder hat der Zichzackswoboda, gerade wirklich gefordert, dass "wir unsere sozialen Errungenschaften nicht durch die Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern gefährden dürfen"
Bereiten sich die Roten schon auf eine Koalition mit der FPÖ vor?..Verbale und rhetorische Verbandelungen sind ja schon am gleichen Niveau...und die Inhalte gibts eh schon lang nicht mehr, außer die in der Kronen Zeitung.
Der Herbert Bösch hat sich da schon wesentlich klarer von der Xenophobie abgegrenzt - deshalb hab ich ihn per Vorzugsstimme schon gewählt (per Briefwahl).
Allerdings kann man auch Swoboda ganz bestimmt nicht irgendeine FP-Affinität vorwefen. Als Listenerster hat ers im Wahlkampf allerdings schwer, sinnvollerweise seinem KronZ- verseuchten Parteivorsitzenden zu widersprechen.
dann müsste er nicht um solche wählerschichten buhlen.
die schwarzen sind gleich deppat. - ich glaub, ich werd fast grün wählen müssen. auch wenn ich noch immer grantig bin, wie sich die grünen während des letzten NR-wahlkampfes verhalten haben. eu-bashing um wähler zu gewinnen ist das letzte für mich.
...dann vergessen Sie bitteschön nicht auf Mölzer!
An dem haben sich, scheints, die Photoshop-Künstler der FPÖ-Graphikagentur alle Zähne ausgebissen, ein halbwegs photogenes Gesicht fürs Plakat zu Stande zu bringen. (Wenn ich den geschönten Strache am FPÖ-Wahlplakat mit wirklichen Photos von ihm vergleiche, bin ich mir nicht sicher, ob ich wissen will, wie Mölzer in echt aussieht...;-)
Die "Rogan-Ex" wäre da ein lieblicherer Anblick, keine Frage. Nur, ob die auf einem Wahlplakat mit Strache posieren würde? Hätte vermutlich Angst, dass der auch bei ihr beginnt, ihre oberen sekundären Geschlechtsmerkmale mit Filzstift zu bekritzeln...
Geld aus SPÖ-Stiftungen ist doch zweifelsfrei Geld der SPÖ. Was haben Sie dagegen, daß die SPÖ ihren eigenen Wahlkampf finanziert? Den diesbezüglichen Angriffen aus der ÖVP- Wahlkampfküche entnehme ich aber mit Verwunderung, daß die ÖVP gegen Stiftungen bzw. für deren höhere Besteuerung ist . Das ist aber eine angenehme Überraschung und das diametrale Gegenteil der bisherigen ÖVP-Haltung. Erwarte stündlich die Nachricht, die ÖVP unterstütze die Erhöhung der Vermögensbesteuerung und insbesondere die Abschaffung der Steuerbegünstigung für Stiftungen. Das ist doch jetzt wohl mit Recht zu erwarten, wenn es nach den ÖVP-Kampfpostern im STANDARD geht. Nur zu - da wär ich dann erstmals auf Eurer Seite. Oder entweicht Euch da nur warme Luft?
ich geh eh nimmer wählen, das ist tiefste Provinzpolitik in Österreich und in anderen EU-Mitgliedsländern.
Am besten wäre jeder Haushalt ein Staat damit auch der letzte EU-Jammerand zufrieden ist, dann kann der Haushalstfürst sein Politik durchziehen und alle würden wir von den EU-Subventionsfluß leben und keiner bräuchte mehr zu arbeiten.
offenbart uns die övp ihre fundamentale schamlosigkeit
(und versucht's nebenbei mit einem ablenkungsmanöver von außerordentlich brisanten innenpolitischen fragen,
siehe: na wer schaut schweigsam weg, wenn nicht er.
" na dann soll er sich halt entschuldigen, der lausbua, hat si halt a bisserl in der tonart vergriffen.")
sollte die SPÖ nichts aus ihren Stiftungen finanzieren? It ja wohl ihr Geld? ÖGB, ok, das wäre ein bisschen komisch.
Kaltenegger soll lieber die Agrarzahlungen an seine Parteikollegen und ihren Haushalten á la Mensdorff-Pouilly (11.000/Jahr) im Detail offenlegen.
Swoboda hat zunächst versprochen seine Spesen nach der Wahl offenzulegen.Und jetzt das! Diese Spesenabrechnung ist eine Beleidigung für jeden intelligenten Menschen und beweist nur wiedereinmal wie manipulativ Politiker sind und wie sie uns alle für dumm verkaufen. Diese Art von Scheinwahrheit ist Schuld an der Politikverdrossenheit. Jeder der sich schon einmal eine Bilanzsumme angesehen hat wird mir da sicher zustimmen. Wenn diese ganze Angelegenheit nur aus diesen paar Zahlen besteht frage ich mich warum er das selbe Spiel für 2008 noch nicht auf seiner Webpage veröffentlicht hat. Es kann sich dabei ohnehin nur um die Arbeit eines Ferialpraktikanten handeln.
150.000 Einnahmen, 154.000 Ausgaben (normales Gehalt nicht inkludiert).
Und von dem Geld, das also nicht übrigblieb, wurde ganz Österreich mit Wahlwerbung zuplakatiert?
Muß ja phänomenal billig sein, werde ich mir zum nächsten runden Geburtstag auch leisten - zig tausende Plakate im 24/1 Bogenformat in ganz Österreich, für ein paar Tausender.
Natürlich zahlen Parteikandidaten nicht die Wahlkampfkosten selbst. Wär das anders, könnten ausschließlich nur mehr Liebkinder von Zeitungsmilliardären kandidieren, oder nur mehr Leute, die selber der absoluten Spitzenverdienerschicht entstammen und von Konzernen gesponsort werden 8wie in den USA).
wär dann wohl Ihre politische Zielsetzung.
Dem stehen halt die historischen Ereignisse von
1789, 1848, 1867, 1908, 1918 und 1945 entgegen.
Aber beim Kaffeeplausch mit Otto Habsburg finden Sie bestimmt einen anregenden Gesprächspartner. Bei diesbezüglichem Interesse sollten Sie sich aber aus biologischen Gründen beeilen.
Nein danke, da unerhalte ich mich lieber mit Erzherzogin Eleonore, ein sehr hübsches Mädl, habe sie letztens erst beim Giacomo eine Pizza essen sehen.
Aber Spaß beiseite, laut Wikipedia sind die reichsten Österreicher: Karl Wlachek, Dietrich Mateschitz und Heidi Horten.
Wie sie auf die Idee kommen dass "Unterschicht raus" Feudalismus fördern würde ist mir daher rätselhaft, aber womöglich aus ihrer persönlichen Biographie zu eklären.
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