DSL-Router kann via URL gesteuert werden

riegler, 29. Mai 2009 14:17
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    Foto: sajdak

    Linksys-Router Modell WAG54G2 von Bug betroffen

Cisco-Modell betroffen - Home-Router können übernommen werden

DSL-Router lassen sich offenbar über URLs fernsteuern. Wie der polnische Sicherheitsexperte Michal Sajdak herausgefunden hat, sind Shell-Kommandos auf einem WLAN-ADSL-Router von Linksys per Fernzugriff ausführbar, berichtet heise.

Ein Modell bekannt

Demnach sei es beim Modell WAG54G2 möglich ein POST-Feld um ein Shell-Kommando zu ergänzen. Dazu sein ein Proxy nötig, der die POST-Variable vor dem Absenden modifizieren kann. Ob der Fehler auch auf anderen Modellen zu finden ist, ist unklar. Es sei aber durchaus möglich.

Cisco informiert

Der Hersteller Cisco sei bereits im März davon in Kenntnis gesetzt worden, so Sajdak. Allerdings gebe es bislang keine Rückmeldung, dass der Fehler behoben sei. Auf seiner Website hat Sajdak weitere Details dazu veröffentlicht. (red)

Die Zensur gibt nach langer Beratung frei:
30.05.2009 00:58

Der Router ist von "außen" nicht angreifbar. Nur wenn man per Ethernet Kabel direkt am Router hängt und das Passwort kennt, dann kann man am Router einloggen und Änderungen vornehmen.

Soweit klingt das ja recht harmlos und nicht nach Router Bug.

Wenn man aber ein HTML Seite aufmacht die Flash beinhaltet, dann kann über Flash auf den Router zugegriffen werden. Das Flash Plugin rennt ja am eigenen Rechner und kann somit direkt auf den Router zugreifen.

Jetzt ist halt die Frage ob das nicht eher als Flash Fehler zu sehen ist.

Ein normaler Browser (ohne Plugin) lässt Cross Domain Zugriffe erst gar nicht zu und das wohl aus gutem Grund.

Adobe wird zunehmend zum Sicherheitsproblem.

Edward NORTON
30.05.2009 16:25
"Adobe wird zunehmend zum Sicherheitsproblem."

Adobe ist längst eines der größten evidenten Sicherheitsprobleme (zusammen mit divX, Quicktime, und den IE activeX controls), was man in letzter Zeit auf Heise immer öfter nachlesen kann, aufgrund:

a) der weiten Verbreitung von AR
b) der Nachlässigkeit des Anwenders upzudaten/patchen
c) des großen Zeitrahmens zwischen dem in-the-wild Exploit und der tatsächlichen Behebung
d) der Einbettung von Adobe Javascript in den AR.

Btw. browser kommunizieren mit dem Router nicht über flash sondern idR. über JavaScript

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