Afghanistan

US-Truppenverstärkung könnte Pakistan destabilisieren

21. Mai 2009, 22:57

Einsatz in Afghanistan erstmals teurer als der im Irak - Massenflucht von Rebellen möglich

Washington - Die Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan um rund 20.000 Soldaten könnte nach Ansicht von Generalstabschef Admiral Mike Mullen zu einer weiteren Destabilisierung Pakistans führen. Aufständische könnten verstärkt über die kaum gesicherte Grenze fliehen, sagte Mullen am Donnerstag bei einer Anhörung im Kongress. Die Streitkräfte täten ihr Bestes, um dem entgegenzuwirken.

Es gebe keine bessere Lösung für mehr Sicherheit in Afghanistan als die geplante Aufstockung des Truppenkontingents. Gleichzeitig forderte Mullen angesichts jüngster Diskussionen über die Lage in Pakistan Besonnenheit: "Pakistan ist weiter davon entfernt, komplett destabilisiert zu sein, als viele denken."

Kosten wegen Truppenaufstockung

Der US-Senat hatte am Donnerstag den Weg für die weitere Finanzierung der Kriegseinsätze in Afghanistan und im Irak frei gemacht. Die Kosten für den Krieg in Afghanistan werden wegen der geplanten Truppenaufstockung im kommenden Jahr erstmals jene für den Einsatz im Irak überschreiten. Obama hat die Entsendung von mehr als 20.000 zusätzlichen Soldaten beschlossen. Mit den Truppen zur logistischen Unterstützung wird sich die Zahl der Soldaten bis Jahresende im Vergleich zu Ende 2008 damit auf rund 68.000 mehr als verdoppeln.

Die Senatoren stimmten mit nur einer Gegenstimme für ein rasches Verfahren zum Beschluss des Maßnahmenbündels in Höhe von 91,3 Milliarden Dollar (67 Milliarden Euro). Damit entsprachen sie im Wesentlichen dem Antrag der Regierung von Präsident Barack Obama.

Die endgültige Abstimmung sollte noch am (heutigen) Donnerstagnachmittag stattfinden. Der Haushaltsposten umfasst die Kosten für die Kriegseinsätze und die Beschaffung neuen militärischen Geräts, aber auch 6,9 Milliarden Dollar (5 Milliarden Euro) Hilfsgelder, von denen der Großteil für Afghanistan und Pakistan reserviert ist. Am Mittwoch hatten die Senatoren aus dem Paket 80 Millionen Dollar für die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo gestrichen und der Regierung damit eine herbe Niederlage zugefügt. (APA/AP)

 

Lord Chaos
00
25.5.2009, 14:39


Leider ist es die einzige Option. islamisten kann man vollständig besiegen oder man kann bedingungslos kapitulieren, einen anderen Weg gibt es nicht, da könnte man eher versuchen mit Nazis friedlich zusammenzuleben.

DieBo
20
22.5.2009, 10:54
Aus Pakistans Flüchtlingslagern kamen heute Originaltöne im Rundfunk dass die meisten von ihnen die Taliban schon Okay und gerecht finden....Aber sowas hören wir nicht gerne...

Lord Chaos
00
25.5.2009, 14:38


So what? Es gab auch massenhaft Deutsche (und Österreicher) die die Nazis voll super fanden.

Juergen Hoffmann
 
10
22.5.2009, 12:34

ich kann nichts hören, mein M4 ist einfach zu laut!

nomad13
00
22.5.2009, 00:34
als ob das noch eine Rolle spielt

Pakistan ist destabilisiert, gebe es einen USA Abzug wären sie kapituliert....

....so oder so, die immer mehr ansteigende Morgellson Epidemie, den USA Genetik-Konzernen verdankend, übernimmt den grössten Teil, da braucht es sowieso keine Atombomben mehr.

HUHUHU :-)

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