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BU: Am Viktoriasee locken Fischer mit akkubetriebenen robusten 7-Watt-Lampen, die an solarbetriebenen Ladestationen aufgeladen werden, Fische an.
Am Viktoriasee in Kenia leben Millionen Menschen ohne Zugang zum Stromnetz. Die Gebühren sind zu hoch, es mangelt an Infrastruktur und Kapazitäten. Hilfe bringen energiesparende Lampen, die an solarbetriebenen „Stromtankstellen" wieder aufgeladen werden können. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Energy Hubs, Energieladestationen, die in kleinen, mit Photovoltaik-Elementen am Dach ausgestatteten Gebäuden untergebracht sind. Hier können neben Lampen auch Batteriekoffer zum Betrieb verschiedener Elektrogeräte aufgeladen werden. Bisher wird Licht in dieser Gegend überwiegend mit Kerosin erzeugt, das die Gesundheit der Menschen gefährdet und die Umwelt massiv belastet. Kerosinlampen werden hier nicht nur zur Hausbeleuchtung verwendet - die Fischer nutzen das Licht auch, um sich und ihre Familien zu ernähren und ihren Lebensunterhalt zu verdienen: Mit den an langen Stangen montierten Lampen locken sie Fische an, die in Netzen gefangen werden. Diese Kerosinlampen sind nicht nur schädlich, sondern auch teuer im Betrieb. Die Fischer, die ohnehin unter dem starken Rückgang des Fischbestands zu leiden haben, müssen oft mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen für Kerosin ausgeben.
30 Prozent Kostenersparnis
Die Verwendung einer akkubetriebenen robusten 7-Watt-Lampe, die mit einer Ladung bis zu acht Stunden leuchtet, bringt den Fischern eine Kostenersparnis von rund 30 Prozent. Im Rahmen des Projekts „Energie für alle" soll den Anrainern des Viktoriasees damit sauberes und sicheres Licht zu günstigen Preisen zur Verfügung gestellt werden. Initiatoren sind der Global Nature Fund und Osram, die auch die Energy-Hub-Lösung entwickelt hat.
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http://www.barefootcollege.org/prog_solar.htm
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http://www.cseindia.org/programme... -index.htm
sehr populär unter indischen SchülerInnen
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