Geheime Daten aus US-Nationalarchiv verschwunden

20. Mai 2009 09:14

Festplatte mit Sozialversicherungsnummern und interne Vorschriften des Geheimdienstes aus Regierungszeit von Bill Clinton vermisst

Aus dem Nationalarchiv der USA ist eine große Menge an vertraulichen Daten aus der Regierungszeit des früheren Präsidenten Bill Clinton verschwunden. Es handle sich unter anderem um Sozialversicherungsnummern, Adressen sowie interne Vorschriften des Geheimdienstes und des Weißen Hauses, sagte Archivsprecherin Susan Cooper am Dienstag in Washington. Auch Protokolle von Veranstaltungen seien darunter. Die Daten seien auf einer Computer-Festplatte gespeichert, die spurlos verschwunden sei.

Daten von Al Gores Töchtern

Betroffene Personen sollen nach Angaben von Cooper über den Datenverlust informiert werden. Darunter sei auch eine der drei Töchter des früheren Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträger Al Gore, deren Sozialversicherungsnummer auf der Festplatte gespeichert sei. Auch Clinton wurde informiert; es war aber zunächst nicht bekannt, ob auch persönliche Daten des Ex-Präsidenten betroffen waren.

FBI ermittelt

"Die Festplatte enthält eine bisher nicht bekannte Menge an personenbezogenen Daten von Mitarbeitern und Besuchern des Weißen Hauses", hieß es in einer Erklärung Coopers. Das Speichermedium sei zwischen Oktober und März aus einem Archivgebäude im Washingtoner Vorort College Park verschwunden und enthalte ein Terabyte Daten. Die Bundespolizei FBI leitete Ermittlungen ein. (APA/AP)

Kommentar posten
13 Postings
Mathias
 
21.05.2009 00:22
Geheime Daten aus US-Nationalarchiv verschwunden

Wird das zu einem globalen System?

Irgend welche Stümper sammeln Daten, und "verlieren" dann zufällig diese, welche dann später für teures Geld den / die Besitzer wechselt.

Solange jemand davon profitiert, wird das weiterhin passieren.

Igor Gassner
21.05.2009 08:34
Sehr witzig

wer wird wohl die Daten löschen der wer weis was dort ist, wer wird das wohl sein.

investigate911.com
20.05.2009 19:19
Das ist die Retourkutsche von den Repulikanern für die Enthüllungen über waterboarding & co. ... Mit den Dokumenten aus der Regierungszeiten der Demokraten haben die jetzt einen Faustpfand um hinter verschlossenen Türen die Demokraten zu erpressen,

die Folterungen unter der Bush-Regierung nicht weiter zu verfolgen und gerichtliche Prozesse in dem Bereich zu verbieten.

Toll ... :(
Und wieder kommen die Verbrecher ungeschoren davon.

Jonny vom Regenbogen
20.05.2009 14:23
Die

Illuminanten warens.

investigate911.com
20.05.2009 19:22
"Cui bono" führt aber zu den Republikanern (und nicht zu einer Welt-Verschwörung :)

Kahuna
20.05.2009 14:21
Lauter Wappler...

"Mission impossible"

ü-strichal
20.05.2009 12:31

... nur keine angst, liebe amerikaner ... diese daten werden sicher nicht mißbräuchlich verwendet werden ... da dies ja verboten ist ... xD

Ihr Beitrag wird in Kürze veröffentlicht
20.05.2009 12:26

hat vermutlich ein englischer mitarbeiter in der u-bahn liegen gelassen...

Miss Spock
20.05.2009 11:45
Clinton? Israel? Mossad?

--------:o)

Doofkopf
20.05.2009 11:38
hehe

so bedeutend kann es ja nicht sein wenn es in den medien steht..

Christian90
20.05.2009 10:35
puh, ... und ich dachte schon

der fbi black berry vom obama wurde gehackt ...

curBaxx
20.05.2009 10:22
Verschlüsselung sei dank!

Toll, wirklich extrem toll!

ich denke USB sticks bzw mobile hdds werden zu hunderttausenden täglich gestohlen, wen interessierts?

Wenn sie nicht verschlüsselt sind, ist jeder selbst schuld... und besonders bei solchen heiklen Daten.

*seufz*

werwolfi
20.05.2009 21:51

du hast ganz recht - und man kann nur hoffen, dass es möglichst oft diejenigen erwischt, die für backdoors, vorratsdatenspeicherung, ausfuhrbeschränkungen von verschlüsselungstechnologien u.ä. eintreten...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.