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Weiß eigentlich jemans warum die Julis heißen und nicht Juli? Weil Juli die Junge Linke ist. Schon blöd dieses Namensrecht :)
Diese Neoliberalen brauche ich jedenfalls inmitten einer Wirtschaftskrise am wenigsten. Die sollen sich ihre Aktienpakete kaufen und mit ihrer FAZ im Starbucks rumsitzen und auf steigende Kurse warten. Vielleicht fahren die aber aber auch mal nach Indien und erklären einem Kind in einer Textilfabrik warum der Kapitalismus so super ist.
In der Wirtschaftskrise ist deregulierende liberale Politik genauso "gefragt" wie die Abschaffung der Feuerwehr bei einer Feuersbrunst.
Das war übrigens das Rezept der Regierungen der Industrieländer in der 1929er-Katastrophe. Und führte direkt zum Faschismus.
a) Weil es auch reiche Studenten bzw. Studenten mit reichen Eltern gibt... (Davon gar nicht nicht so wenige!;); Die AG spricht mMn ja auch weniger die an, welche am Existenzminimum hängen...
b)Weil sich einige von der AG verarscht vorkommen, aber gleichzeitig die Genderfetischisten und Marxfreunde der anderen Parteien nicht in Frage kommen
c) Weil man sich selbst als (zukünftigen) Leistungsträger sieht...
d) Weil Affinität zu gesellschaftsliberalen Themen, aber wenig Freude mit Sozialismus/Marxismus
usw...
e) usw, usw.
Naja: Gesellschaftsliberalismus (mit Rechten für und Respekt vor Randgruppen) vertreten die Grünen einfach glaubwürdiger als der seelenlose Haufen von karrieregeilen BWL-Studenten, die zumindest zu meiner ÖH-Zeit noch 90% des LSF stellten.
Außerdem: Mit gesellschaftsliberalem Programm verschreckt man die von der Krone verhetzte Mehrheit und geht unter, siehe LSF.
Mit einem wirtschaftsliberalen Programm (noch wirtschaftsliberaler als VP und SP?!) ködert man immerhin KMU-Geschäftsführer und andere Gruppen, die einen notorischen Hass auf Steuern und Arbeitnehmerrechte habnen.
Die JuLis haben gute Chancen UV-Mandate 2009 zu bekommen. Sie sind gut aufgestellt und haben einen enormen Mitgliederzulauf.
Höchstwahrscheinlich wird die ÖH Wahl annuliert.
GRAS wird die Wahl anfechten (http://www.gras.at/index.php... Itemid=1).
Nachdem die JuLis die Kandidatur an zwei Wiener Universitäten verbockt haben und dadurch der Listenverband nicht zugelassen werden konnte (https://oeh-wahl.gv.at/Content.N... 0_001.pdf) werden sie weder ein zweites Mandat gewinnen noch ihr bisheriges behalten. Eine bundesweite Relevanz ist schlicht nicht gegeben.
Bzgl. der lang dauernden BV-Sitzungen: die kuriosesten Anträge und mühsamsten Wortgefechte gab es in BV-Sitzungen immer dann, wenn der Mandatar des LSF wieder einmal zur Sitzung gekommen ist. Scheinheilig würde ich das aber natürlich nie nennen ;-)
Fast richtig: (Ex-)"ÖHler" stimmt, die Fraktion läßt sich bei Interesse ja leicht googlen. "angefressen" stimmt nicht, jedenfalls nicht auf die JuLis.
Nur verstehe ich nicht ganz, welcher Wirbel in den Medien um eine Kleinstfraktion gemacht wird, die an keiner Uni ein Mandat hält und aufgrund eigenen Verschuldens auch bundesweit keines erreichen wird. Es gäbe österreichweit eine ganze Reihe weiterer lokaler Listen, die zumindest gleich viel Legitimation für diesen Grad an Aufmerksamkeit hätten.
Was mich an ihnen bzw. der Spitzenkandidatin tatsächlich stört, ist das ständige BV-Bashing (und damit meine ich das Gremium, nicht die Exekutive). Sich über die Sitzungslänge beschweren, aber gleichzeitig selbst ständig dazu beitragen, ist mies.
Das stimmt leider. Für mich offenbart das eine gewisse Unfähigkeit, so dass ich die JuLis nicht wählen werde, trotz einer liberalen Einstellung. Zudem ist der Fokus aus Wirtschaftsliberalismus gerade in Zeiten wie diesen nicht klug, und für Studenten auch nicht allzu relevant, IMHO.
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