AK-Wahl

Große Verluste für Sozialdemokraten

19. Mai 2009, 06:17
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    apa-foto: herbert neubauer

    AK-Präsident Herbert Tumpel (SPÖ) zeigt sich enttäuscht: Die Debatte über die Steuergerechtigkeit sei "zu spät gekommen".

Freiheitliche gewinnen - Leichtes Plus auch für ÖAAB - Deutlicher Rückgang der Beteiligung

Wien - Die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) ist der eindeutiger Verlierer der heurigen Arbeiterkammer-Wahlen. In allen Bundesländern mit Ausnahme von Salzburg haben die SPÖ-Gewerkschafter zum Teil deutliche Verluste hinnehmen müssen. Bundesweit liegt das Minus bei 7,6 Prozentpunkten - und bei den am Montagabend abgeschlossenen Wahlen in Wien und Niederösterreich war es noch schlimmer: In Wien setzte es einen Verlust von 12,8 Prozentpunkten und in Niederösterreich von 8,5 Prozentpunkten. Eindeutige Sieger sind die Freiheitlichen Arbeitnehmer, unterschiedlich schnitt der ÖAAB ab, in Summe erreichte der ÖVP-Arbeitnehmerbund aber ein leichtes Plus. Die Wahlbeteiligung ist von 48,8 auf 43,3 Prozent gesunken.

Alle neun Bundesländer zusammengerechnet hat die FSG insgesamt 7,6 Prozentpunkte verloren, hält mit 55,8 Prozent der Stimmen aber immer noch klar den ersten Platz. Einzig in Salzburg konnte die FSG einen halben Prozentpunkt zulegen und den Mandatsstand halten, überall sonst setzte es Verluste. Zweitstärkste Fraktion bleibt bundesweit der ÖAAB. Der ÖVP-Arbeitnehmerbund legte 1,3 Prozentpunkte auf 25 Prozent zu. In vier Bundesländern konnte der ÖAAB seinen Mandatsstand ausbauen, in drei Ländern halten, nur in Kärnten und Salzburg gab es ein Minus. Mit einem Plus von 3,9 Prozentpunkten verbuchten die Freiheitlichen Arbeitnehmer den größten Zugewinn. Sie halten jetzt bei 8,7 Prozent. Die Freiheitlichen haben in fast allen Ländern zum Teil kräftig zugelegt, nur in Vorarlberg mussten sie leichte Verluste hinnehmen. Ein Sonderfall ist Kärnten, wo das BZÖ den bei weitem Größten Anteil der freiheitlichen Stimmen abgesahnt hat. Die Grünen und Unabhängigen Gewerkschafter (AUGE) legten um 0,3 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent zu.

Schlechtes FSG-Ergebnis in Wien

Am schlimmsten erwischte es die FSG in der am Montagabend abgeschlossenen Wahl in Wien mit einem Minus von 12,8 Prozentpunkten. Mit 56,53 Prozent und 105 Mandate (minus 23) hat die FSG aber immer noch klar Platz eins gehalten. Klare Zugewinne konnten auch in Wien die Freiheitlichen Arbeitnehmer verzeichnen. Sie legten um 8,07 Prozentpunkte zu und kamen auf 12,37 Prozent Stimmenanteil (22 Mandate). Trotz der deutlichen FA-Zuwächse konnte der ÖVP-Arbeitnehmerflügel den zweiten Platz verteidigen. Der ÖAAB verlor mit minus 0,14 Prozentpunkten minimal und erreichte 14,3 Prozent. Damit entfallen wie bisher 26 Mandate auf den ÖVP-Arbeitnehmerbund. Leicht zulegen konnten die Grünen Gewerkschafter AUGE/UG, die jedoch dank dem markanten Plus bei den Freiheitlichen vom dritten auf den vierten Platz verwiesen wurden. Sie kamen auf 7,1 Prozent (2004: 5,69) oder 13 Mandate.

Nicht ganz so schlimm erwischte es die roten Gewerkschafter in Niederösterreich, aber auch hier gab es ein Minus von 8,5 Prozentpunkten auf 60,7 Prozent und den Verlust von neun der bisher 78 Mandate. Der ÖAAB gewann 2,8 Prozentpunkte auf 23,31 Prozent und hält nun 26 Mandate (2004: 23). Die Freiheitliche Arbeitnehmer haben ihren Stimmenanteil von 3,2 auf 8,45 Prozent mehr als verdoppelt und damit ihren Mandatsstand von drei auf neun verdreifacht. Die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/ Unabhängige GewerkschafterInnen AUGE erreichten ebenso zwei Mandate wie die zweite Grüne Liste, die Grünen GewerkschafterInnen Niederösterreich GGN.

Tumpel: "Betrüblich"

AK-Präsident Herbert Tumpel (SPÖ) bezeichnete die Verluste seiner FSG als "betrüblich". Trotzdem sei die FSG mit Abstand die stärkste Fraktion geblieben, betonte Tumpel. Ein Grund liegt seiner Ansicht nach in der großen Mehrheit der FSG und in der Meinung vieler Wähler, dass sich daran ohnehin nichts ändere. Der Bundespolitik wollte Tumpel zwar nicht direkt die Schuld geben: "Die AK-Wahl schlagen wir." Gleichzeitig verwies er aber darauf, dass man auch in die bundespolitische Landschaft eingebettet sei und und kritisierte, dass die Debatte über die Steuergerechtigkeit "zu spät gekommen" sei. Angesichts der geringen Wahlbeteiligung kündigte Tumpel eine Änderung des Wahlmodus an. Auch ÖAAB-Spitzenkandidatin Gabriele Tamandl plädierte dafür, bundeseinheitlich die Wahlen künftig nur noch an einem Wahltermin durchzuführen.

Faymann sieht Positives

SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann kehrte trotz der zum Teil herben Verluste der FSG Positives hervor. Im Vergleich zu Nationalratswahl, wo die SPÖ etwas mehr als 30 Prozent erreichte, habe die FSG sowohl bei der Landtagswahl in Salzburg als auch jetzt bei den AK-Wahl gut abgeschnitten. Zu den Erfolgen der Freiheitlichen verwies Faymann darauf, dass die FPÖ schon mitregiert habe. Und er appellierte an die Wähler sich zu erinnern, wie die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP regiert habe, nämlich so, dass sich danach ihr Stimmenanteil halbiert habe. Für ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger reihen sich die AK-Niederlagen der SPÖ in Wien und Niederösterreich in die Serie an herben Verlusten der SPÖ in fast allen Bundesländern ein. Die ÖVP habe hingegen in fast allen Ländern zulegen oder ihr Ergebnis halten können. Für Kaltenegger ist das "eine klare Bestätigung für den ÖVP-Kurs von Josef Pröll" und "eine Absage an Klassenkampf-Parolen und Zentralsekretärsgehabe". 

Pröll "absolut zufrieden"

Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) hat sich mit dem Ergebnis der Arbeiterkammerwahlen "absolut zufrieden" gezeigt. Neben den leichten Zugewinnen für den ÖAAB verwies Pröll vor allem auf die "schwere Niederlage für die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG)".

Das Wahlergebnis sei eine "Abrechnung" für die vergangenen Wochen, in denen man seitens des FSG Neid geschürt habe, verwies Pröll auf die Demonstrationen in letzter Zeit. Darin sieht der Finanzminister auch den Erfolg der Freiheitlichen Arbeitnehmervertreter begründet. "Wer auf die Straße geht, der erntet ein freiheitliches Ergebnis." (APA)

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Hamit_Hatemi
00
24.6.2009, 13:55

Es ist ganz klar, dass die SPÖ bei so einer Wahl auch einmal verliert.
Das traditionelle Klassendenken und die Einteilung in solche ist nicht mehr zukunftsfähig. Die Grenzen verschwimmen, und da darf sich die SPÖ auch nicht mehr als DIE Arbeiter- und Angestelltenpartei sehen.
Die Wähler sehen das ähnlich, ansonsten wäre ein solches Ergebnis nicht zustandegekommen. Gleichzeitig heißt das aber nichts äußerst Bedrohliches für die Gesamt-SPÖ.

Wie schon gesagt, die ewiggestrigen Einteilungen verschwimmen; so wäre ja auch kein rotes Salzburg möglich.
Und die Tatsache, dass die AG zwar (meistens) stärkste Partei in der ÖH ist, aber im letzten Jahrzehnt auch schon von Sozialisten oder Grünen eingeholt wurde, sprechen auch für meine These.

Jens xxx
 
00
21.5.2009, 03:24
Die Liebe SPÖ

Ja ja die SPÖ...ist doch selber Schuld wenn die keiner mehr Wählt.Viel zulange hat sie nichts gemacht und wenn dann nur gegen das eigene Volk gearbeitet.Von A wie Arbeitsplätze bis Z wie Zuwanderung hat die doch all die Jahre über nichts getan.Vollksabstimmungen zur EU enthält man dem Volk auch einfach vor...ne ne diese Leute können einfach nicht mehr Wählbar sein.Sollen sie mal ihre Politik überdenken und wieder etwas näher am Volk sein,dann klapt es auch wieder.Aber bitte keine FPÖ nachmache wie bei den letzten Wahlen,denn dies wirkt nicht glaubhaft...sollte schon autentisch rüberkommen.Ach...und noch was,es sind UNSERE Volksvertreter,also sogesehen unsere angestellten,die wir gewählt haben,etwas weniger Aroganz wäre auch ganz gut.

Andreas Kiss
12
19.5.2009, 21:05

die roten Gewerkschafter sind für ihr nichts tun eh noch viel zu gut davon gekommen.
Wenn ich aber dann noch die Relativierung des Debakels von Faymann lese, dann stellt sich wieder einmal heraus, mit Gusenbauer war die SPÖ noch um ein wenig besser dran, obwohl..........., Faymann ade, was wird er wohl nach seinem Intermezzo als BK machen?

Der Menschenfreund
00
19.5.2009, 21:00
Die Arbeitnehmervertreter sollten nicht nur die großen Themen für ihre Niederlage verantwortlich machen...

...auch die kleinen Dinge des Arbeitsalltags machen es aus. Wenn im von sozialdemokratischen Arbeitnehmervertretern dominierten Krankenhausträger in einem Spital die Mitarbeiter der Pflege für die Dienstübergabe in der Früh und am Abend je eine halbe Stunde zugestanden bekommen, und in einem anderen Spital nur je eine viertel Stunde, dann ist das eine schlechte Performance der Personalvertretung bzw. der Gewerkschaft!

Bei so einer Ungerechtigkeit dürfen Arbeitnehmervertreter nicht untätig bleiben. Da im Sinne guter Arbeit meistens der Bedarf für eine halbe Stunde Dienstübergabezeit gegeben ist stellen die Mitarbeiter ihre Freizeit zur Verfügung. Das kann pro Jahr bis zu 35 Std. ausmachen.

Die Protest- und Nichtwähler werden dadurch mehr!

harald83
02
19.5.2009, 17:26

ich denke, die ak - elementarer teil der sozialpaartnerschaft - ist um einiges moderner und wichtiger als herr tumpel zu kommunizieren vermag. mag sein, dass er gut und geschickt lobbiert, aber das ist eben nur die halbe miete. verstehe auch nicht, warum er im vergleich zu leitl kaum präsent ist.

capcom
00
19.5.2009, 17:12

ja, die fpö hat sich bei regierungsbeteiligung halbiert. das selbe passiert aber auch mit den jetzigen regierenden.

Franco Fratello
03
19.5.2009, 17:06
Zuerst hetztn und dann jammern, wenn die Wähler zur FP rennen.

siehe:
http://derstandard.at/?id=12416... ikaGroup=1

A. E. Neumann
01
19.5.2009, 17:05
Die Wirtschaft transformiert...

Die Wirtschaft transformiert seit Jahren weg von der Industrie in eine Dienstleistungsgesellschaft. Während das mittlerweile jedem kleinen Arbeiter und Angestellten klar geworden ist, schläft die Zwangsvertretung noch den Schlaf der Gerechten.

Noch immer werden von Ewiggestrigen subventionierte Industriearbeitsplätze verteidigt, die längst mit Leiharbeitern (=Dienstleister!) besetzt werden, während der Handel mit den Mitarbeitern umspringt als wären sie Wurfpostpackerl aus dem Billiglohnland.

Ohne die längst fällige Umorientierung der AK auf den Dienstleistungssektor und die Einbindung aller prekär Beschäftigten wird die Wahlbeteiligung weiter sinken und sich die Beschäftigten von der AK abwenden.

h 90
00
19.5.2009, 17:58

nicht die Wirtschaft transformiert, sondern die produzierende Wirtschaft kann hier nicht mehr ueberleben. Was geht wird nach China ausgesourced.
Was jetzt dran schuld ist, ist eine eigene Frage aber die AK schlaeft auch hier. Ich hab zwar keine Loesung aber die AK auch nicht.

A. E. Neumann
02
19.5.2009, 22:31

Transformation = Veränderung = produzierende Wirtschaft geht nach China. Aber: In Österreich gibts so viele Arbeitnehmer wie noch nie (3,5 Mio in 2008 - das können Sie auf www.statistik.at nachlesen)? Wie geht das, wo doch die vielen Arbeitsplätze an die Chinesen "verloren" wurden?

Die Lösung lautet: Es geht kein Arbeitsplatz "verloren", er wird nur getauscht. Und die, die nicht richtig qualifiziert sind für den neuen Arbeitsplatz, die landen am Arbeitsamt. Das nennt man dann "strukturelle Arbeitslosigkeit".

Da sich die AK hauptsächlich für traditionelle Berufsgruppen (Stahlarbeiter, Bau) einsetzt, die immer kleiner werden, verliert sie Wähler. Die AK müsste sich auch transformieren. Aber mit Zwangsbeiträge ist das offenbar nicht nötig.

locken
01
19.5.2009, 17:02
Mandate

Mandate gehören nach der Wahlbeteiligung vergeben,45% Wahlbeteiligung 45% Mandate aller Parteien dann strengen sie sich wieder an !!!!

Franz Stefan
01
20.5.2009, 00:11
Alternativvorschlag

das Gehalt der 20-30 Oberwutzies (das Wort mit dem B vorne, will ich nicht verwenden) wird zur Hälfte an die Wahlbeteiligung gekoppelt.
Ganz nach dem aktuellen roten Kampfthema: Die Fetten schröpfen.

Hans Soanders1
40
19.5.2009, 16:55
Der kleine Mann...

...ist politische Fiktion! Es gibt aber Wähler, die sich keine Gedanken darüber machen, welche Gesinnung sie wählen, wenn sie ihr Kreuz bei der FPÖ machen. Das sind die sogenannten "Mitläufer". Und es gibt Wähler, die sich sehr wohl Gedanken machen und bewusst FPÖ wählen, sich aber gerne bis zur "Machtergreifung" hinter der Fiktion "Kleiner Mann" verstecken. In Wahrheit gehören beide Wähler Personengruppen mit einer antidemokratischen, ultrarechten Grundhaltung an. Und die wählen eben antidemokratisch, ultrarechts. Und da man seit Schüssel in Österreich wieder ganz ungeniert Nazi (FPÖ-Sprech: "heimatlich solzial") sein kann, wählt man das dann auch. Das ist der Grund für den FPÖ-Erfolg.

Franz Stefan
02
20.5.2009, 00:23
Ich hätte ihnen glatt ein brillant gegeben,

wäre da nicht der letzte Satz.

Wie wär es mit ein wenig Reflektion? Schüssel dafür verantwortlich machen zu wollen, dass den Roten ihre Wähler in Richtung Braun davonlaufen, ist nicht nur billig, sondern überschätzt auch Schüssels Einfluß.

So nebenbei, Kreiskys Strategie war es, die blauen zu fördern, damit sie den Bürgerlichen Stimmen abnehmen. Irgendwas ist dabei schiefgegangen, vielleicht haben die Roten den gleichen Fehler gemacht, wie die Bürger von Hameln.

Hans Soanders1
00
22.5.2009, 12:40
Schüssel

Es stimmt, dass sich auch Kreisky durch die FPÖ zum BK machen ließ. Allerdings nicht in einer Koalition. Schüssel ließ sich ganz bewusst mit der ÖVP als drittstärkste Kraft in einer Koalition mit der FPÖ zum BK machen. Haider galt als "Ziehvater des Rechtsextremismus" in Österreich und machte sich mit einschlägigen Bemerkungen zum 3. Reich, dessen "Beschäftigungspolitik", zur SS usw. einen Namen. Schüssel war das alles bekannt. Schüssel nahm das das dann auch in den "demokratischen Verfasungsbogen" auf. Ich höre Kohl noch immer schwafeln. Deswegen ist meine Aussage sehr wohl richtig, dass er diese antidemokratische Grundhaltung salonfähig machte.

Franz Stefan
00
31.5.2009, 23:38
... diese antidemokratische Grundhaltung

hat im Herbst 99 zuerst einmal das Wahlvolk mit 28% der gültigen Stimmen "salonfähig" gemacht.
Was Schüssel vor allem mit Haider gemacht hat, können Sie beim Wahlergebnis von 2002 nachlesen.

Ihren grundsätzlichen Anmerkungen bezüglich Haider stimme ich zu.

Ein wenig sollten Sie als Demokrat aber schon auch den Wähler respektieren. Ich schlage nochmals vor darüber nachzudenken, warum eben diese (vormals hauptsächlich rote) Wähler just von der einen Partei zur anderen laufen.

jacques05
01
19.5.2009, 21:02
und was sind dann hackler,...

die die sp wählen? volltrottel?
wann wird es dem dümmsten arbeitnehmer klar, es
bleiben nur die kummerl? sonst hat er nichts mehr.

hlg
03
19.5.2009, 19:25
na klar...

jeder der nicht rot oder grün wählt ist nazi.

spinnt die welt?

jacques05
20
19.5.2009, 21:12
nazi vielleicht nicht,...

aber lernresistent.
was hat denn hitler den hacklern gebracht, als gestohlene wohnungen und arbeitsplätze für den krieg?
am ende machten sie sich zu handlangern, zu henkersknechten der wirtschaft.
einst wie heute drischt man auf die unschuldigsten ein, sucht die schuldigen am falschen ort.
oder was kann ein tschusch dafür, oder ein türke, dass die banker ihr geld verzocken,
oder dass die manager nicht mehr wissen, wie sie ihr geld zählen sollen?
oder ist der schwarze der kriminelle, den man totschlägt, während die manager der konzerne das land aus dem er kommt aussaugen bis es knirscht?
wer ist der kriminelle?
aber dazu sind sie zu feige, die rechten.

Hans Soanders1
32
19.5.2009, 20:56
Nazi

Nein, nicht jeder, der NICHT Rot oder Grün wählt ist ein Nazi sondern jeder, der FPÖ oder BZÖ wählt ist entweder ein nichtdenkender Mitläufer mit einer entsprechend antidemokratischen, ultrarechten Grundhaltung oder ein Nazionalsozialist bzw. im FPÖ-Sprech: "heimatlich sozial" mit derselben Grundhaltung. Zur Info: Es gibt genügend Parteien in Österreich, die man wählen kann, um als Protestwähler zu gelten.

Franz Stefan
00
31.5.2009, 23:46
nichtdenkender Mitläufer mit einer entsprechend antidemokratischen, ultrarechten Grundhaltung

Das sind zum beträchtlichen Teil ehemals rote Wähler. Wollen Sie das irgendwie erklären?
Und kommen Sie bitte jetzt nicht mit dem Schüssel.

Robert Ford
03
19.5.2009, 16:13
HAAAAAAAAAAALLO

Hr. Faymann, es gibt hier nichts positives zu sehen. Wahrnehmungsproblem oder Verdraengungsspezialist?

Drexau
18
19.5.2009, 16:04
warum verliert die spö?

ganz einfach:

sie stellt sich her als die partei des kleinen mannes und der kleinen frau, bahauptet jene zu vertreten, die in diesem wirtschaftssystem am meisten zu leisten haben und gleichzeitig die größten verlierer sind.

und wenn dieser kleine mann/diese kleine frau dann einmal an der urne ein feedback gibt, kommt ein tumpel und sagt ihnen dann: "ist uns eigentlich eh wurscht"

und deswegen geht's mit Euch roten bergab. und der strache braucht nur die hände auf den schoß legen, drei bier bestellen und warten.

politisch verfolgt
02
19.5.2009, 15:35
tumpel

ein mann mit zukunft.
was der schon alles gemeistert hat. 10 jahre aufsichtsrat der bawag, aber weil er dort von nichts etwas mitbekommen hat, blieb er vor gericht ungeschoren. nun bei der wahl ein verlust an stimmen, die für ihn aber irgendwie ein sieg sind.
bravo.
mit solchen lichtgestalten geht die spö in eine wunderbare zukunft und kann sicherlich bald auch wieder junge wähler für sich begeistern.

Eva Ulrich
00
25.6.2009, 07:02

Ich denke, die BAWAG hatte nicht nur rote Aufsichtsräte. Haben die schwarzen auch nichts gemerkt?

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