Politisches Cern-Experiment

18. Mai 2009 18:44

Minister Hahns Scheitern zeigt die Grenzen von Österreichs Reformierbarkeit auf

Der Rückzieher von Wissenschaftsminister Johannes Hahn in Sachen Cern-Austritt hätte niemanden überraschen dürfen. Spätestens seit ihm der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll - natürlich nur metaphorisch - mit seinen Weinviertler Schlägertruppen gedroht und Bundeskanzler Werner Faymann in etwas zivilisierteren Worten das Ungemach des Koalitionspartners über den Austritt aus einem internationalen Prestigeprojekt mitteilen ließ, war es klar, dass Hahn nicht mehr auf die Rückendeckung seines Parteichefs Josef Pröll zählen könne, auf die er sich am Samstag noch berufen hat.

Und so forsch der Forschungsminister anfangs angetreten war, so schnell hat ihn dieser Mut wieder verlassen. Schließlich übernimmt Faymann die Verantwortung, dass Österreich weiterhin 20 Millionen Euro im Jahr in ein Projekt hineinbuttern wird, an das der zuständige Fachminister nicht mehr glaubt - fehlende Richtlinienkompetenz des Kanzlers hin oder her. Es gehört zur Logik einer Kuschelkoalition, dass sich letztlich immer jene Seite durchsetzt, die lauter schreit und härter auf die Bremse steigt. Das nützt ihrem Fortbestand, allerdings nicht ihrer Reformfreude.

Viele Beobachter werden zwar nicht mit der Vorgangsweise, aber mit dem Ergebnis zufrieden sein. Österreich bleibt ein - wenn auch unbedeutender - Spieler in der Teilchenphysik, die angedrohte Blamage findet nicht statt, und die Wiener Neustädter müssen nicht um ihr Med-Austron-Zentrum zittern. Und wenn in einigen Jahren bei Cern das "Gott-Teilchen" gefunden oder andere Durchbrüche gemeldet werden, dann darf auch Österreich mitfeiern. Der energische Widerstand aus der Forschergemeinde gegen den Cern-Austritt - die Befürworter hielten fast alle still - war ein deutliches Zeichen, dass Hahn seinen Schritt zumindest politisch schlecht vorbereitet hat.

Aber ganz unüberlegt war er nicht. Denn es gibt tatsächlich eine Fülle von europäischen Forschungsprojekten, in denen Österreich seine Stärken viel besser ins Spiel bringen könnte als beim milliardenteuren Teilchenbeschleuniger. Aktive Forschungspolitik fordert, gelegentlich bestehende Prioritäten zu überdenken und neue zu setzen - selbst oder gerade wenn man bereits seit 50 Jahren dabei ist. Ein solches Vorgehen ist kein antiwissenschaftliches Banausentum, sondern eröffnet kreative Möglichkeiten, auf die das Land nun verzichten müssen wird.

Natürlich kann man jetzt lautstark mehr Geld für die Grundlagenforschung fordern, aber das wird es angesichts der extrem knappen Kassen nicht geben. Die Regierung muss sich in solchen Fragen entscheiden - und sie entschied sich für den Status quo.

Fast könnte man glauben, Hahn habe mit seiner Ankündigung in Wirklichkeit ein politisches Experiment starten wollen: Ist es in Österreich möglich, bewährte Traditionen aufgrund nüchterner Kosten-Nutzen-Rechnungen über Bord zu werfen? Das Ergebnis war schnell und eindeutig: Selbst auf einem Gebiet, für das sich weder der Durchschnittswähler noch die Krone interessiert, können Kosteneinsparungen nicht durchgesetzt und auch kaum ernsthaft diskutiert werden.

Das ist ein ganz schlechtes Vorzeichen für die Erfolgschancen einer Verwaltungsreform, von der die wirtschaftliche Zukunft des Landes entscheidend abhängt. Hahns Cern-Experiment hat zwar keinen Aufschluss über physikalische Elementarkräfte gegeben, sehr wohl aber über die politischen: Wer Erwin Pröll oder andere Landeshauptleute verärgert, der hat bereits verloren. Und im Konfliktfall bleibt hierzulande alles beim Alten. Denn schmerzhafte Entscheidungen und politisches Rückgrat sind einfach unösterreichisch. (Eric Frey/DER STANDARD, Printausgabe, 19. 5. 2009)

Kommentar posten
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Dein schönster Traum
23.06.2009 15:53
"Extrem knappe Kassen..."

...dieses Geseiere höre ich doch schon, seit ich geboren wurde.

Wann wird denn mal NICHT über "extrem knappe Kassen" gejammert?

Hätten wir heute Hochkonjunktur, dann würden die Medien halt ein bißchen tiefer graben müssen, bevor das große Geseiere wieder losgeht.

Ja, wir haben eine Finanzkrise.

Nein, sie wird nicht ewig dauern - und NEIN!!!, es ist auch der falsche Weg, jetzt zu sagen "ok, wir geben nichts mehr aus".

Jammern, Panik und keine Ahnung.

Ein Trauerspiel.

Wr. Bezirksrätin 83
 
23.05.2009 18:14
wenn ich mir die Postings so durchlese, beschleicht mich der Verdacht,

daß die Allermeisten PosterInnen hier NICHTS begriffen haben bzgl. **dieser** Krise...;-(

Viel `Spaß`noch beim auf die GO` klesch`n..;-(

didel
23.05.2009 01:53

warum lässt er das kommentieren nicht einfach....

wenn eine reform u.a. vorsieht geld von einem (alten) teilchenbeschleunigerprojekt in ein anderes (neues) teilchenbeschleunigerprojekt umzuschichten, dann gute nacht reform.

orso minore
20.05.2009 08:52

Ich glaube da hat sich der Autor ein ganz schlechtes Beispiel ausgesucht. Ein inferiorer Minister der eine schwachsinnige Idee nicht durchbringt als Symbol fuer allgemeine Reformunwilligkeit. Da ist es doch gut dass es Mechanismen gibt die so etwas verhindern koennen. Ein besonders positives Zeichen ist auch die rege oeffentliche Anteilnahme an einem Wissenschaftsthema und die Befuerwortung der Teilnahme trotz aller Panikmache um schwarze Loecher.

Erwin Brandstetter
19.05.2009 21:31
Die "Reform"

Eine Reform ist nur eine Änderung des status quo, mehr nicht. Damit ist noch nicht gesagt, ob das aus der Perspektive der allgemeinen Lebensqualität zu begrüßen ist.

Was wir wollen sind Verbesserungen des status quo, also sinnvolle oder "gute" Reformen. Eine "Steuerreform" muss per se nichts Gutes sein und "mehr Reformen" sind ein ungeeignetes Maß für gute Politik. "Reform" ist ein neutrales Wort.

Nur weil es im konservativen Österreich zu wenig Reformen gibt, heißt das nicht automatisch, dass die wenigen im Schnitt "besser" wären als woanders.

Ich zum Beispiel würde Geschenke an Banken streichen und mit den frei werdenden Mitteln ein lange Liste von anderen Budgetposten verdoppeln, u. a. die Grundlagenforschung.

Gianna Nannini
 
19.05.2009 19:53
Liebe Prekär-Beschäftigte in der Zensur! Vor lauter Angst ist auch gestorben.

Ihr habt also Angst vor dem Herrn Frey und müsstet ihn erst fragen, ob Ihr meinen höflichen Brief an ihn bringen dürft. Diese Zensur soll rechtsradikale, linksradikale und strafrechtlich zu verfolgende Tatbestände herausfiltern. Dagegen ist ja gar nichts zu sagen. Aber dass Ihr auch ganz höfliche ohne jede Beleidigung geschriebene Zeilen unterschlagt, zeigt, dass auch Ihr Teil dieser öst. Gesellschaft seid: Voller Angst vor dem Unbekannten (vor Atomen, vor "Ausländern", vor... ), voller Angst vor dem, was "passieren" könnte. Ihr könnt doch nicht für die freie Meinungsäußerung sein und den mündigen Staatbürger befürworten, wenn Ihr so vorgeht. Herr Frey hat sich aus dem Fenster gelehnt, da muss er Kritik aushalten können. Liebe Grüße, GN

Fritz234
19.05.2009 19:04
Nein, abseits jeder Diskussion über Cern muss gesagt werden:

die Pressearbeit von Hahn war gelinde gesagt eine Katastrophe, die Argumente waren fadenscheinig und unlogisch (FAIR statt CERN<->Stop&Go Forschung?), die genannten Zahlen in Relation mit anderen Budgetposten ein Witz (zusätzlich die Diskrepanz 16 bzw 20Millionen), er hat scheinbar weder innerparteilich noch mit dem Koalitionspartner Absprachen getroffen und mit den Betroffenen bzw Vertragspartnern (Stichwort: Rückflüsse und Vertragsklauseln) erst recht nicht...

Wenn ein Minister so eine erbärmliche Show abliefert hat er Schimpf und Schande aufs Höchste verdient.

Dass das freigewordene Geld dann wirklich in alternative Forschungsprojekte geflossen wäre, war auch eher zweifelhaft.

Gianna Nannini
 
19.05.2009 18:31
Sg. Herr Mag. Frey ! Die Gott-Teilchen werden nicht zu finden sein.

Ich lese Ihre Artikel und Kommentare und versuche ein Muster zu erkennen: Sie befürworten eine Aufnahmsprüfung für Kinder mit 10, Sie sprechen sich gegen eine öst. Beteiligung an der physikalischen Forschung aus (und bezeichnen das als rückschrittlich, Orwell hätte seine Freude mit Ihnen), Sie meinen, dass "die Menschen" einfache ökonomische Gesetze nicht verstünden. D.h. also, Sie sind für soziale Barrieren, weil Sie sich selbst für gescheiter halten als die Anderen, für eine Beschäftigung mit dem Unbekannten verwenden Sie religiöse Vokabeln. Wie die Creationisten. Sie waren in der Bush-Zeit in den Südstaaten. Offenbar etwas zu lange. Vielleicht hilft ein ausgleichender Aufenthalt in Cambridge, im englischen oder amerikanischen. MFG, GN

Tante Luise schneid die Tortn an
 
19.05.2009 18:09
Tut mir leid ...

... ich kann weit und breit kein Scheitern des Wissenschaftsministers erkennen.

Ich habe seine Entscheidung aus CERN auszusteigen zwar für falsch gehalten, aber er hatte wenigstens ein Konzept, um in Zeiten der knappen Budgets über die Runden zu kommen.

Kritisieren kann ein jeder - und ich weiß wovon ich poste! ;-)

Nun zu sagen, Leute der BK siehts anders und ich akzeptiere das. - Wo genau liegt da ein Scheitern???

CERN sollte man bis 210/11 in Ruhe weiterfinanzieren und dann wird der Zeitpunkt für eine Evaluierung gekommen sein ...

graeslein
 
21.05.2009 10:51




gegen das Ausstiegsszenario sprechen folgende Erwägungen:
1. Grundlagenforschung ist unverzichtbar.
2. Grundlagenforschung ist teuer, weshalb die Idee, sich zusammenzuschließen, sehr gut ist.
3. pacta sunt servanda. Verträge haben keinen Beliebigkeitscharakter.
4. Es geht um 16 Mio Euro. Das ist viel Geld, aber in Relation zu anderen Budgetausgaben herzlich wenig.
5. Hahn konnte im Vorfeld kein einziges Projekt nennen, das wegen CERN nun nicht verwirklicht werden sollte.
6. Hahn beschäftigte sich offensichtlich nicht damit, was der Ausstieg kostet (100 Mio Euro - Wirtschaftsblatt)
7. Hahn beschäftigte sich nicht damit, mit CERN zu diskutieren.
8. Hahn unterschätzte die Intelligenz dieses Landes.

doko
19.05.2009 17:28
lieber herr Frey

Der Grund warum wir ihren schwachsinn hier lesen koennen ist

ja sie haben es sicher schon erraten

ist


na so ein kaese

der institution zu verdanken die sie hier als nicht nuetzlich einstufen

leider haben sich all die mitglieder nicht schon frueher dazu entschlossen die foerderungen einzustellen dann koennt ich mir mein posting 6000 meilen entfernt von meinem geburtsort ersparen.

ihr kommentar wuerde dann genau den wert ihres honorars haben. naemlich die beruehmten 2cents.

gehen sie einmal in sich und ueberlegen sie sich mal was wissenschaft und erfindertum bedeuten und ich bin sicher sie finden sich selbst nicht in dieser liga.

sie wurm

slugi
19.05.2009 17:24
sehr guter kommentar

deckt sich genau mit meiner meinung!

(und in richtung mit-poster: ich bin in der grundlagenforschung tätiger naturwissenschafter und die hysterie die zu diesem thema in den letzten tagen in der postergemeinde auszumachen war war echt unerträglich und kontraproduktiv!)

Daniel Grumiller
20.05.2009 09:14
Bemerkenswert

wie hier die seltene Begeisterung zu einem Thema der Grundlagenforschung als "Hysterie" abgetan wird.

Der groBe Mann
19.05.2009 17:42
Kontraproduktiv ist höchstens ein unwissender Politiker, der österreichs wissenschaftliches Ansehen in der Welt nachhaltig schädigt.

slugi
19.05.2009 17:56
also:

das wissenschaftliche ansehen eines landes beeinflussen nach wie vor die wissenschafterINNEN und nicht die politiker!

da hat österreich aber auch probleme - stichwort gefälschte publikationen (z. meduni innsbruck) - das hat unseren ruf wirklich geschadet.

molekühl
19.05.2009 17:37

Danke, dass es auch noch solche Meinungen gibt. Ich glaube jedenfalls, dass gerade wer die Finanzgebarung und "Moral" der mittlerweile ja sakrosankten Grundlagenforschung als Insider kennt (jaja, auch ich), steht so manchen Förderungen und Institutionen kritischer gegenüber, als die Drittsemestler hier im Forum.
Abgesehen davon: die angesprochene Hysterie ist natürlich ein (leider) nicht nur auf dieses Thema beschränktes Problem. Hier zeichnet sich eine gesellschaftliche Destabilisierung ab, wobei die prinzipielle Reformunfähigkeit vielleicht auch einfach nur ein Symptom einer allgemeinen Entsolidarisierung ist, verbunden mit einer umso radikaleren Grüppchenbildung.

orso minore
20.05.2009 15:23

1. Wo gilt Grundlagenforschung als sankrosankt und um wie viel sollte man sie Ihrer Meinung nach noch staerker vernachlaessigen?
2. Woher haben Sie Ihre Daten ueber den Studienfortschritt der Poster?
3. Wie schon bloody nine gesagt hat, hier ist eben genau das Gegenteil von dem passiert was Sie beschreiben: Forscher anderer Fachgebiete genauso wie zahlreiche Menschen aus anderen Berufsgruppen haben sich mit den Teilchenphysikern solidarisiert

bloody nine
 
20.05.2009 11:01
gehts mit weniger geschwollenen schlagwörtern auch?

im gegenteil ist gerade der CERN-fall ein beeidnruckendes beispiel dafür dass sich die scientific community eben NICHT durch neidargumente (dann kriegst du vielleicht dein projekt...) ködern und spalten hat lassen, wie der minister das offensichtlich vorhatte.

Daniel Grumiller
20.05.2009 09:17
Interssante Hypothesen

Die einfachere Erklärung der Begeisterung (oben als "Hysterie" bezeichnet) ist, dass sich einfach viele Menschen in Österreich für Grundlagenforschung, in dem Fall Teilchenphysik, interessieren, so erstaunlich das vielleicht klingen mag.

Ich würde diese freudige Erkenntnis begrüssen anstatt versuchen dagegen zu arbeiten...

chry
19.05.2009 16:36
Wenn ich mir die postings so durchlese, kommt mir so vor ich interpretiere den Autor anders als die meisten

Ich denke nicht, dass Frey sich dezidiert für einen Ausstieg des CERN-Projektes stark macht. Ohne irgendwie eine Reform als "gut" oder "schlecht" zu werten, erscheint es in Österreich unmöglich eine größere Reform überhaupt zu gebären.
Stichwort: Lehrerstreit und Bildungsreform --> Lehrer setzen sich gegen Schmied durch. In Ö scheint sich der status quo verfestigt zu haben.
Von einer Verwaltungsreform ganz zu schweigen.
Auch wenn ich den ausstieg aus dem CERN-Projekt nicht befürworte, stimmt es mich nachdenklich, dass man in Österreich nur schwach oder gar nicht gegen "Schon-Da-Gewesenes" vorrücken kann.
--> Reformen brauchen Rückgrat!!

barbara klaric
19.05.2009 16:33
Eine einfältige Theorie postulierte schon vor 2000 Jahren,

dass das Atom unteilbar sei. Mittlerweile haben sich die Elementarteilchen wie die Hasen vermehrt. Mit immer größeren, astronomisch teuren Beschleunigern werden durch Zertrümmerung immer weitere Elementarteilchen entdeckt/erzeugt. Ein Ende ist nicht absehbar. Das Prestigeprojekt dient nur der Versorgung von Protektionskindern, der Eitelkeit unserer Politiker und der Umleitung von Forschungsgeldern über CERN an die öst. Industrie.

Erhalten wir Medtron geschenkt wenn wir weiterhin Mitglied bleiben oder müssen wir da nicht sowieso gegen strenge Rechnung unter Freunden bezahlen?

Oft gehörter blöder Spruch:
"Und wenn auch nur ein einziges Menschenleben durch ... (Medtron) gerettet wird, so sind die jährlichen 20 Millionen schon gerechtfertigt

notorischer Besserwisser
 
19.05.2009 15:41
Wo, bitteschön, lieber Hr. Frey,

haben Sie denn eine "nüchterne Kosten-Nutzen-Rechnung" ausgemacht?

Kann sich nur um eine Fata Morgana gehandelt haben...

HookMind
19.05.2009 17:01

Soweit ist es leider nicht gekommen...
Haette mich auch interessiert...

edgar einstein
19.05.2009 15:37
österreich ist nicht reformierbar

da in Ö IMMER wieder dieselbe aparatschikgruppe sprich rot schwarz und gewerkschaften sich das land aufteilen und deren einziges ziel ist es ein paar gute posten für sich die freunderl zu ergatter um ein schönes leben auf kosten der steuerzahler jetzt und nachher per üppiger pension zu haben, darum gehts und um sonst garn nichts. der feymann hält sich nicht an seinen amtseid und sollte deshalb von der staatsanwaltschaft einvernommen werden. er setzt das interesse der republik hinter das interesse einer internationalen geldabzapffirma, das macht man nicht !!

graeslein
 
21.05.2009 11:01

wenn Dummheit ein Strafdelikt wäre, hätten Sie "Lebenslang" bekommen. ;-)

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