Mazedonien

18. Mai 2009, 15:13

Der Krieg, der nicht stattfand

Macedonia

The land in-between

Macedonia is an example of how the EU is perfectly capable of achieving success in foreign affairs. In 2001, with the support of NATO, it forced the conflicting parties to sit down at the negotiating table. This resulted in the Ohrid Agreement, which guaranteed more rights for Albanians. Also, the status of the Albanian language was improved. Return to Europe has even found Slavic Macedonians who attend Albanian language courses because it might help boost their careers. This is truly revolutionary. When you hear Prime Minister Nikola Gruevski, social democrat Radmila Šekerinska, rebel leader Ali Ahmeti and the EU’s chief diplomat Javier Solana talk about how war was avoided here, you cannot help but think about Macedonia’s neighbour Serbia, where discrimination against and oppression of the Albanians did culminate in war, and eventually in the secession of Kosovo. All that did not happen in Macedonia, but it could so easily have done.

The film reveals that the Macedonians’ willingness to cooperate has not thus far delivered the desired economic results. Macedonian industry lies in ruins; the official unemployment rate is over twenty percent; and the country is far from experiencing the boom experienced in neighbouring Bulgaria. In the wake of the dissolution of Yugoslavia, Macedonia has lost many important markets. The small state is making little progress, something which is exacerbated by the dispute with Greece over the country’s name. Macedonia remains a land in-between.

The Serbian and Greek Orthodox Churches are not even willing to recognise the Macedonian Church. The fact that Macedonia has been granted EU candidate status has not yet attracted the expected foreign investors. Macedonia seems to be lacking the support of the rest of Europe. This state of affairs is reflected in Return to Europe’s portrayal of the Spasenoski family. They collect about 500 kilograms of chestnuts from the state forest each year – about enough to get them through the winter. Mirko Spasenoski is also a beekeeper and owns some goats. When Julieta, an Albanian, married him, she thought she had found the perfect husband; in the Yugoslavian years he worked as an engineer with Agrocop.

But from the 1980s the Spasenoskis’ life started to reflect the political and economic chaos in the country. The dignified modesty people like the Spasenoskis display in spite of their misfortune are liable to arouse feelings of shame mixed with admiration in Westerners. The lavish weddings celebrated in Macedonian villages – where Albanian economic migrants return for two months in the summer – are a striking example of the population’s zest for life. You will see banknotes poking out of cleavages, bracelets glittering on gesticulating arms, eye shadow glistening – the Ottoman legacy is visible everywhere. And the people dance, of course – despite everything. (Adelheid Wölfl)

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die mazedonier...

sind die portugiesen des balkans - weiches gemüt, ihre sprache ist auch die weichste und ihre lieder die melancholichsten. klar, spreche ich aus der jugonostalgie heraus, die man mir oft als utopisches schönträumen auslegt. apodiktisch wehre ich mich dagegen, denn ich habe mazedonien erlebt und gelebt. diese warme seele gibt es nur noch in bosnien. ich wünsche mazedonien alles schöne, was sie sich in ihren liedern herbeiwünschen.

die sprache sagt nicht viel über die ethnie aus...
ethnien: (schotten, iren, belgier, österreicher, schweizer....etc) die sprache sagt nur aus wer zuletzt am mächtigsten war....(bzw der einfluss)

das ist fakt, ausschlaggebend ist vorallem wille

dann kommt kultur

staaten kommen und gehen....
für mich persönlich gibt es keine ethnien, nur menschen....

als ob wir österreicher eine eigene ethnie wären
wir sind ein mix aus deutschen, ungarn, slawen aller arten, was weiß ich

ich denk im endeffekt gibt es nur kulturen.. und ein volk zu sein ist mehr ein gefühl als sonst was... man fühlt sich als etwas....

da spricht ja auch keiner dagegen

mir war halt langweilig .. :P

wir sind kelten, römer, skythen, germanen ;) oder einfach ö

österreicherInnen sind eine ethnie werden auch als solche geführt, prinzipiell gibt es keine ethnien (widerspruch ;)... alle menschen sind "gemischt"....
..
also keltische urbevölkerung + römische eroberer, dann boir (keltisch-germansiche) bevölkerung siedelt sich an, mischen sich, dominante sprache wird eine germanische (die germanen beginnen imperialistsich zu werden), österreich, skythen bzw slawen wandern in größeren zahlen ein...etc etc
und so wurde dann irgendwann österreich draus...
im endeffekt spielt das keine rolle wir leben jetzt... und ö ist genauso eine ethnie wie jede andere auch... ethnien sind so und so nur ein konstrukt (da ja soudnso alle menschen menschen sind)...

das österreich dazwischen gehört weg, ist ein überbleibsel eines alten satzes...

Also nur die Identität der Mazedonier wird ständig in Frage gestellt.

Es gibt da auch ein sehr dummes britisches Buch darüber. Jede Ethnie am Balkan ist eine Konstrukt auch die der Griechen die ab 1830 ihre Identität richtiggehend erfunden haben. Zuvorsprachen sie Koine eine Griechisch Slawische Mischsprache der großteil der Griechen am Festland ist Slawischer abstammung. Genauso sind Türken die ethnisch wesentliche Teile der Armenier und Kurden aufgesogen haben und Bulgaren oder Serben konstruierte Identitäten und alle am Balkan haben einen großen Anteil Vlachisches Blut, die Mazedonier sind die einzigen die sich dessen ein wenig erinnern.

die Mazedonier sind die einzigen die sich dessen ein wenig erinnern.

stimmt, Chilly selbst sagte mal, das die serben 40 % slawen und 60% vlachengene haben.
obwohl die amtsprache dort eine slawische ist, kommt es ihm nicht in dem sinn die identität seine landsleute zu hinterfragen.
bei den mazedoniern rufen die jahrelangen schmutzkampagnen und drohungen seiner nachbarn eine trotzreaktion aus.
Sie werden ungewollt dazu verdammt an ihrer nationalen Identität festzuhalten.

in der natur heisst es fressen und gefressen werden

wenn fyrom sich nicht wenigstens mit einem seiner nachbarn richtig arrangiert, wird es auf lange zeit selbstisoliert sein.
wenn man als südslawe sich mazedonier nennen will ist das ok aber nicht rechtens denn das verärgert den südlichen nachbarn (makedonier die ja nichtslawen waren), in griechenland
wenn man die südserbische provinz auf britischen druck völkerrechtswiedrig anerkennt , ist das dem nördlichen nachbarn serbien ein dolchstoss in den rücken.
der östliche nachar hat hegemonialaspirationen auf dieses gebiet und schweigt, der westliche träummt im heimlichen von einem grossalbanien.
sucht es euch aus denn ihr könnt nicht zwischen 4 stühlen sitzen und meinen die anderen werden euch dafür lieben. entsheidet euch für ein kompromis

infantiler geht es wohl nicht mehr, oder?

Solange sich die Engländer Briten nennen und die Bulgaren Bulgaren, dürfen sich auch die Fyromer Mazedonier nennen

ganz einfach....solange die brieten bulgaren niederländer oder slovenen ein recht auf veto haben, solange haben auch die griechen in der eu ein recht auf veto

jeder kann sich nennen wie er will...aber ob es anerkannt wird ist ne ganz andere sache

Die historischen Makedonier anfangs

entweder Thraker oder Illyrer mit Griechen vermischt.

Ganz sicher aber war das erste Wort das Alexander der Große sprach kein griechisches da seine Mutter eine illyrische Prinzessin aus Lyncestres ( heute Bitola und Umgebung bis zum Ohridsee ) war. Ob diese Sprache mit dem albanischen verwandt war werden wir nie erfahren. Auf jeden falls wäre ich als Grieche vorsichtig mit der ethnischen Karte.

Schon morgen kann ein Archiologe irgend wo am Balkan etwas ausgraben, dass zu einer einzigen Peinlichkeit für die ethnozentrische Sicht Griechenlands werden könnte.

vielleicht haben Sie recht und Alexander hat ...albanisch oder serbokroatisch gesprochen.
Mit Aristoteles sicher auch, nachdem Letzterer in einem Schnellkurs diese "antiken" Sprachen gelernt hat. Dumm war er bekanntlich nicht!
Und Philipp hat nur ausnahmsweise als "Nichtgrieche" an den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen, wo er auch Olympionike wurde.

Das offizielle Griechenland verleugnet die albanischen Wurzeln heute nicht mehr. Sie sagen's aber nur nicht so laut.

Albanische Propaganda?

Die Mutter Alexanders hat Olympia geheissen.
Eindeutig griechischer Name.

Der ehemalige britische Premier trug auch einen eindeutig griechischen Vornamen.

Was Mazedonien anerkennt oder nicht, tut Serbien sicher nicht weh.

Ach, im Griechenbeisl Rhodos da in der Wiener Kaiserstraße saßen, als ich zuletzt dort war, friedlich beianander Griechen, Österreicher, Mazedonier, Serben... Schei*nationalismus!

wenn der nachbar die international garantierte teritoriale integrität des landes missachtet knn ich mich dabei nicht taub stellen, und ich werde es auch nie tun

denn sonst wär ich kein deut besser wie die die geschwiegen haben als hitler teile der tschehoslowakei anektierte.

Hitler bekam von einem

internationalen Schiedsspruch Teile der Tschechei Völkerrechtllich wirksam zugesprochen. Annektiert hat er dann Böhmen und Mähren. In Österreich gab es nicht nur eine Abstimmung im Parlament sondern auch eine allerdings zweifelhafte Volksabstimmung,ebenso gab es in Danzig eine Volksabstimmung das Memelland war so und so wiederrechtlich besetzt.

Die Mazedonier haben noch nie die Grenzen Griechenlands in Frage gestellt, was man in Mazedonien zu kaufen bekommit ist eine Karte wo Großmazedonien in den historischen Grenzen der Türkenzeit eingezeichnet ist, was zwar nicht nett ist, kann man aber wohl nicht verbieten schließlich verkaufen auch die Griechen Karten von der Zeit als Teile der Türkei noch bei Griechenland war

Also, Hitler ist doch eine andere Größe oder besser Ungröße;-)

Wie gesagt, bleib cool, und lass dich nicht provozieren. Du selbst kannst nichts verändern. Du kannst zwar zur Veränderung beitragen, aber alleine kannst du da nicht viel tun. Wozu sich dann stressen und fertigmachen, hilft weder der "Sache" noch dir selbst..

Ihre Propaganda über FYROM ist leider mangelhaft.Schade!

Es kann doch nicht sein,dass die jugoslawische Bevölkerung aus FYROM die "Mazedonier" sind,aber Alexander der Große,ebenfalls "Mazedonier", in Griechenland gezeigt wird.
http://derstandard.at/?url=/?id... 2316132494

Kann man sich eigentlich dafür was kaufen wenn sich die fyrom-Bevölkerung umbenennt?

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