E-Voting

E-Voting gefährdet gesamte ÖH-Wahl

18. Mai 2009 17:40
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    Foto: fischer

    Die Wahlbeobachtungszentrale im Bundesrechenzentrum, wo Robert Krimmer die Technik hinter dem E-Voting erklärt.

Die E-Voting-Premiere startete mit Pannen in Wien, sogar ein Abbruch der ÖH-Wahl droht

Graz/Wien - Systemabstürze und andere Pannen soll es am Montag beim Start der virtuellen ÖH-Wahl gegeben haben. Wegen den Bezeichnungen auf elektronischen Stimmzetteln der Uni Wien, könnte sogar die ganze Wahl wiederholt werden müssen. Denn die Kurzbezeichnungen aller Fraktionen fehlen ebenso wie das Wort „Europäische" bei der Jungen Europäischen Studentinneninitiative (JES).

Christian Albert, Vorsitzender der Wahlkommission der Uni Wien, betonte im Standard-Gespräch, dass hier „ein Übermittlungsfehler passiert ist, kein Eingabefehler der Wahlkommission". Man habe es später richtig eingegeben, doch da sei „das System schon versiegelt gewesen". Einerseits ein gutes Zeichen, meint Albert, weil es zeige, „dass da nicht jeder drinnen herum fuhrwerken kann". Andererseits könnten allein diese Fehler, dafür sorgen, dass die Wahl für ungültig erklärt werden muss, „in ganz Österreich". Vorerst werde man sich aber „mit der Bundeswahlkommission beraten". Nach einer Sitzung heute, Dienstag, werde es eine Entscheidung geben.

Robert Krimmer, Verantwortlicher für die technische Abwicklung des E-Voting, erklärte am Montag, die Bundeswahlkommission wolle Schritte gegen die Grünen Alternativen StudentInnen (GRAS) wegen Verunsicherung der Wähler und Widerspruch gegen den ethischen Grundsatzkatalog für E-Voting prüfen.

Aufregung herrscht auch in Graz, allerdings wegen des für Freitag geplanten Auftritts des EU-Parlamentariers Andreas Mölzer (FP). Die Gruppe Mayday 2000 ruft zur Demo gegen die Veranstaltung des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) auf. Nicht am Campus haben wollen einige auch die Plakate der Aktions Gemeinschaft (AG) der Med-Uni Graz, die das Röntgenbild eines Beckens zeigen, in das eine Flasche eingeführt wurde.

"Eindeutig weibliches Becken"

Die Grazer Frauenbeauftragte Maggie Jansenberger verurteilt sie als „frauenverachtend", während AG-Obmann der Med-Uni, Stefan Kaltenbeck dem Standard erzählt, es sei „nicht eindeutig nachvollziehbar, ob das ein Mann oder eine Frau ist". Er räumte aber ein, dass das Sujet „ein bisserl provokant ist, aber Mediziner haben halt einen anderen Humor". Der Spitzenkandidat vom Kommunistischen Studentinnen Verband (KSV), Medizinstunden Sebastian Wisiak sieht das anders: „Das ist eindeutig ein weibliches Becken!" (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, Printausgabe, 19.5.2009)

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NONE
22.05.2009 23:13

Diese Wahl ist sowieso unerheblich, ich verstehe die Studenten nicht die darüber traurig wären.

Phryx Sodalis
22.05.2009 16:42

Das einzige, was von den Wählern verlangt wird: etwa einmal pro Jahr einige Minuten für den Gang ins Wahllokal zu opfern, selbst das ist für viele zu mühsam.
Ist Demokratie wirklich so wenig wert?

Ryan Flow
20.05.2009 05:44
Hab ich jetzt das schon gepostet oder nicht?

Guybrush Threepwood
21.05.2009 20:03

Ja, hast du.

Ryan Flow
20.05.2009 05:31
Unzulässig

Es kann doch wohl nicht sein, so ein offensichtlich unausgereiftes System an einer tatsächlichen Wahl "auszuprobieren" - auf aller möglicher Leute Unkosten.

Abgesehen vom ideologischen Standpunkt, wenn so ein System nicht produktionsreif ist, wieso soll man es dann verwenden?

Es gibt Mittel und Wege, solche Systeme in einer Art und Weise zu implementieren, dass sie auch tatsächlich funktionieren.

Diese technische Spielerei auf nationaler Ebene auf Steuerzahler- und Imagekosten ist schlichtweg unakzeptabel.

friedrich wilhelm voigt
20.05.2009 02:01

pwned

schwubdiwub
 
19.05.2009 13:27

HAHA!

Spaceman Spiff
19.05.2009 12:23

„dass da nicht jeder drinnen herum fuhrwerken kann"
Das heisst, es gibt Menschen die "drinnen herum fuhrwerken" koennen bzw. die Waehler koennen nicht kontrollieren, ob wer "herum gefuhrwerkt" hat und was er gemacht hat.

"wegen Verunsicherung der Wähler und Widerspruch gegen den ethischen Grundsatzkatalog für E-Voting prüfen"
GRAS ist gegen E-Voting, deswegen wird sie mit dem ethischen Grundsatzkatalog fuer E-Voting geklagt.
Das ist so als waere ich gegen die Einfuehrung der Schariah und werde deswegen laut Paragraph soundso der Schariah verklagt. Ausserdem hatte sie dagegen in demokratischer Tradition argumentiert. Deswegen soll sie niedergeklagt werden.

Nebenbei: Soll eine Novomatic-Tochter Wahlmaschinen herstellen?

Doofkopf
19.05.2009 10:34
haha, wie herrlich ..

.."RETTÖ", mehr kann man dazu garnicht mehr schreiben ..

schau, schau
19.05.2009 09:24
oh, nein!

es ist ein weibliches becken!

Nathaniel Winerib
19.05.2009 10:42

wäre eine flasche in einem männlichen becken eine humanere form der folter?

schau, schau
19.05.2009 11:40
bitte

man muss nicht überall und immer und überhaupt sexuelle diskriminierung sehen, echt nicht...

Mucosaprolaps
19.05.2009 11:09

Wieso Folter?
Es kommt erstaunlich häufig vor, dass (natürlich hundertprozent heterosexuelle) Männer beim Duschen ausrutschen und mit dem Hintern auf einer Shampooflasche landen. Manche rutschen auch in der Küche aus und landen mit dem Hintern voran auf einer Glasflasche oder zufällig herumliegenden Banane.

... es passieren ja auch immer wieder Unfälle, wo einer nackt staubsaugt und sich dann plötzlich, unvermittelt, das Metallrohr vom Saugschlauch löst und dann plötzlich heikle Körperteile angesaugt werden. (Es führt angeblich öfter zu Verletzungen, wenn ältere Herren einen neuen, stärkeren Staubsauger kaufen ...)

Alles nur Zufall :-))

Surtur
20.05.2009 02:02

Goatse Diskussionen auf standard.at? Die Seite wird auch immer Slashdot.org lastiger. Man(n) muss ja nicht alles nachmachen was jemanden einfällt.

friedrich wilhelm voigt
19.05.2009 23:54
nur, wenn es ein vorwerk kobold ist :-)

siehe http://preview.tinyurl.com/spatziwehweh

Speedle
19.05.2009 09:15

Das kommt davon, wenn man nur 300.000 Euro ausgibt.

f r i d o l i n
21.05.2009 22:28

300.000 Euro? das ist ja fast so viel, wie die ÖH der Uni Wien jährlich für ihre propaganda Zeitung UNIQUE ausgibt (400.850 €)

Sebastian Wisiak
19.05.2009 09:15
Han-Do
19.05.2009 10:24
Hahn ist rücktrittsreif

Wenn man bedenkt, dass für verschenkte Kartenlesegeräte + Promotion mehr als 200.000 Euro ausgegeben wurden und ein Kurs- oder Laborplatz pro StudentIn und Semester Daumen mal pi 500 Euro kostet, stellt man schnell fest, dass Hahn eigentlich wirklich rücktrittsreif ist.
Wahrscheinlich wird aber wieder nur ein kleiner Tschackl im Ministerium gegangen werden.

pr re
19.05.2009 08:35
demokratieabbau wörtlich

https://oeh-wahl.gv.at/Content.N... 101_2.html
"Während der Wahlkampagne und nach der Wahl, wenn der rechtmäßige Ablauf von E-Voting überprüft wurde, sollte E-Voting und die Legitimität des gesamten Wahlprozesses nicht aus polititschen Gründen hinterfragt werden."

Truthlobby
19.05.2009 08:21
ha

hahahahn..

Dormouse
19.05.2009 07:45

"Widerspruch gegen den ethischen Grundsatzkatalog für E-Voting prüfen"

für e-voting gibts so was?! naja hier kann man eh nix ernst nehmen!

mfg

Somebody Someone
19.05.2009 10:19

Das habe ich mich auch gefragt! Meiner Ansicht nach müsste es so lauten:

1 Folder: Ethischer Grundsatzkatalog für e-Voting.
1 Bücherregal: Lexikon der ethischen Grundsätze gegen e-Voting.

pr re
19.05.2009 08:14
e-voting.cc = AG = OEVP = demokratieabbau

quelle: 'ethischer Grundsatzkatalog für E-Voting'

susi J
19.05.2009 07:25
ÖH abschaffen.

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