IST-Austria-Chef gibt den Ruf Österreichs zu bedenken

17. Mai 2009, 18:24
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Thomas Henzinger: Ausstieg wäre "nicht gerade hilfreich"

Wien - Kritik am geplanten Ausstieg Österreichs aus dem Europäischen Kernforschungszentrum CERN kommt vom designierten Präsidenten des Institute of Science and Technology (IST) Austria, Thomas Henzinger. Das IST sei zwar nicht direkt davon betroffen, weil Teilchenphysik derzeit keine Priorität für das Institut habe. Allerdings hätte ein Austritt für das derzeit international nach Top-Forschern suchende Institut indirekte Auswirkungen: "Das wäre nicht gerade hilfreich für den Ruf Österreichs in der internationalen Forschungsgemeinschaft", sagte Henzinger.

Auch die Stabilität der Forschungsförderung in Österreich würde dadurch nicht gerade einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, meinte der aus Österreich stammende und seit mehr als 20 Jahren in internationalen Spitzenforschungseinrichtungen tätige Informatiker. Gerade das CERN sei eine Einrichtung, die man nicht ein Jahr verlasse und dann wieder dazugehe. (APA)

 

 

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