Am Dach des "Haus des Meeres"

15. Mai 2009, 16:51
Bild 1 von 10»
foto: derstandard.at/gedlicka

Dort, wo sich heute noch Bretter befinden, an der obersten Stelle des Flakturms im Esterhazypark, soll das "Haus des Meeres" in Zukunft mit einem Aquarium mit einer Million Liter Wasser aufwarten. Es soll einen Durchblick an Haien vorbei auf Wiens Häusermeer erlauben. Im Hintergrund: die Wienerberg-City in Favoriten.

weiter ›
Share if you care
3 Postings
die flaktürme beziehen ihre ästhetische qualität aus der reinen funkitionalität und der wuchtigkeit der verwitterten betonflächen

ich bin ja bereits gegenüber den anbauten etwas skeptisch, aber diese fassadenbemalung schlägt tatsächlich dem fass den boden aus.
auf den ersten blick dachte ich an eine EU-flagge, doch dann entpuppt es sich als kitsch-disneyland dekoration.

soetwas mag von mir aus als dekoration auf die schultasche eines erstklasslers passen, aber doch nicht auf ein historisch bedeutsames gebäude mitten in der stadt

Man kann freilich überall ästhetische Qualität erkennen,

wenn man guten Willens ist. Allerdings verdanken die Flaktürme ihre Nochimmer-Existenz wirklich nicht ihrer Schönheit, sondern ihrer überaus massiven Betonmasse, die einen Abriss verhindert.

auch die schräge fassade ist irgendwie zuwiklatschkert und steht ohne zusammenhang zur bestehenden substanz.

furchtbar das projekt.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.