Rechtes Koordinierungstreffen am Rande des WKR-Ball - "proNRW" holte sich Unterstützung
Die Olympia lädt zu einem Vortrag über "Rasse, Evolution und Verhalten", gegen die "linke Utopia der 'Gleichheit aller Menschen'"
Stellungnahme der Olympia zum Vortrag des umstrittenen "Rassenforschers"
Prammer übt Kritik an Burschenschafter Martin Graf - FPÖ attackiert Öllinger, der bei Demonstration anwesend war - 700 Anzeigen
Grünen Abgeordneter Öllinger und FPÖ-Mandatar Vilimsky im Streit über den Burschenschafter-Ball
14 Festnahmen und mehrere Verletzte nach Auflösung der behördlich untersagten Demonstration
Problematische Aussagen auf Homepage: "Errungenschaften unseres Volkes 'niemals vergessen'"
Ansprache des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Hübner bei Jobbik-Veranstaltung
Demonstration wurde am Freitag untersagt - Polizei soll wegen Freiheitsentzugs angezeigt werden
Verkehrszeichen und Hinweisschilder in sechs Gemeinden betroffen - Unbekannte verstießen gegen Verbotsgesetz
Die Grünen wollen Martin Graf abwählen, weil er den WKR-Ball besuchte und sich im Parlament von Fritz Neugebauer vertreten ließ - Der Vorstoß wird im Parlament allerdings ohne ausreichende Mehrheit bleiben
Wegen Wiederbetätigungs-Verdacht bis 15. Februar 2010 im Gefängnis
Graf besuchte am Freitag WKR-Ball und tauschte deshalb mit Neugebauer Dienst - Grüne wollen über Abwahl abstimmen
Polizei: Öffentliche Sicherheit gefährdet - Linke Gruppen: Recht auf Versammlungsfreiheit verletzt
Rund um den jährlichen Korporationsball gibt es immer jede Menge Diskussion
Die schlagenden Burschenschafter tanzen in der Hofburg, die Demo dagegen wird niedergeschlagen - Ursache und Wirkung werden wie üblich vertauscht - Von Saskia Jungnikl
Was hat Ebensee mit Frankenburg zu tun? Zwei Ereignisse in zwei Orten in Oberösterreich - die räumliche Nähe ist Zufall, der politische Zusammenhang hingegen nicht - Von Gerhard Marschall
dann sollen sie sich halt bedanken. nazis bleiben sie sowieso! auf jeden fall raus schmeißen! denn sonst hätte ihre aktion überhaupt keine konsequenzen.
klar, daß sie sich auch genau das gedacht haben, weil es in ö ja auch auf allerhöchster ebene nie konsequenzen, rücktritte etc. gibt. siehe strache, graf etc.
also welche ebene wir nun an welche angepaßt?
aber wenn sich das als Praxis durchsetzt werden einige hundert Schüler in jeder Generation die Schule Österreichweit wechseln und das wird dann eine solide politische Basis verursachen, deshalb ist ein Rauswurf für ein einmaliges Fehlverhalten nicht sehr intelligent und ein schwerer Mißbrauch der Schule an sich da es ja eine Erziehungseinrichtung ist und keine politische Kaderpartei.
...es kein Zufall ist, dass es gerade Schüler des BRG Albertgasse waren! Seit Jahren ist der Elternverein dieser Schule FPÖ dominiert! Monika Mühlwerth, die (ehemalige?) Vorsitzende des Elternvereins und Vorsitzende der Freiheitlichen Frauen, sitzt im Stadtschulrat.(2.Vorsitzende)Jahrelang wurden Exkursionen nach Mauthausen vom Elternverein blockiert. (Daher ist es für mich rätselhaft, warum die Schüler an einem Ausschwitz-Gedenken teil nahmen. Vielleicht hats ja ein neuer Lehrer nicht gecheckt, woher in der Albertgasse der Wind weht?)
Dies war einer der Gründe, unser Kind NICHT in die Albertgasse zu schicken, obwohl wir in der Nähe wohnen.
Es wundert mich doch, dass eine seriöse Zeitung wie der Standard völlig unkritisch über diesen Vorfall berichtet. Hier herrscht ein himmelschreiender Mangel an Objektivität.
Hat eigentlich irgendjemand Interesse daran, was wirklich abgelaufen ist?
Hat sich jemand darüber gewundert, warum denJugendlichen einfach ohne Angaben von Gründen von den Veranstaltern die Koffer vor das Quartier gestellt wurden ?
Ist es wirklich nicht erlaubt, kritische Fragen zu zugegebenmaßen sensiblen Themen zu stellen?
Es ist wirklich einfach, eine Handvoll Jugendliche zu steinigen während auf der Ringstraße die Nazis völlig ungehindert ihre Parolen schreien dürfen.
Soweit ich weiss, hängt dieses Wort mit dem Wort "Ernsthaftigkeit" zusammen. In diesem Sinne bezweifle ich, dass "der standard" seriös ist, aber - für die behaupteten zensoren in- und außerhalb des standard - nicht mehr und nicht weniger, als andere österreichische Medien. Allerdings gibt es viele Menschen, Journalisten, etc. die an einer Seriosität interessiert sind.
Sehen - urteilen - handeln
Das bedeutet so zu handeln und reflektieren, wie sie - richtigerweise - vorgeschlagen haben.
Würde diese Seriosität Einzug in die Schuldebatte finden, gäbe es endlich eine leidenschaftliche, den Personen (Schüler, Lehrer, Eltern, Gesellschafz) aber leidenschaftslose sinnvolle Bildungsdebatte!!!!!
... dann dürfen wir weiter ruhig schlafen.
Keiner redet davon, dass in Kärnten ein Landeshauptmann vor einigen Jahren im Wahlkampf beteuert hatte, er wäre "ein hochgradiger Hitlerjunge" gewesen. Er gehörte nicht einmal einer einschlägigen Partei an.
Jetzt aber heißt die Devise: Haltet den Dieb!
Haben die Lehrer im Unterricht Antisemiten produziert?
Seltsame Frage!
seines Amtes enthoben wurde, ist eine Sache.
Aber für mich rechtfertigt kein Witz der Welt (ganz egal wo er erzählt wird) den Schulausschluss!
Konsequenzen für antisemitischen Dreck am so ziemlich unpassendsten Ort der Welt ja -
aber bitte keinen Schul-Rauswurf!
Sensibilität gegenüber Rassismus, Antisemitismus und Faschismus kann so nicht vermittelt werden.
Geschichtsverständnis muß an persönlicher Entwicklung und eigenen Erfahrungen anknüpfen.
Das Antifaschismus-Ritual ohne wirkliches inhaltliches Engagement bewirkt das Gegenteil.
Mir hat es etwas gebracht, als Jugendliche das Konzentrationslager Mauthausen zu besuchen und mich mit dem Holocaust zu beschäftigen.
Das Problem sehe ich nicht in einer "Holocaust-Industrie", sondern in offenbar zum Teil emotional verwahrlosten und moralisch orientierungslosen (oder rechtsextrem sozialisierten) Jugendlichen, die über keinerlei Empathiefähigkeit verfügen und angesichts des Leides anderer kein Mitgefühl, sondern Spott und Hohn empfinden.
Ihre Jugendbeschimpfung ist absurd und unsachlich. Die persönliche Erfahrungssituation in unserer Jugend war eine völlig andere: wir waren mit unserer Elterngeneration noch mit Zeitzeugen der Nazizeit konfrontiert und hatten dadurch einen anderen emotionalen Zugang. Überdies erschien uns als Jugendlichen die politische und wirtschaftliche Zukunft nicht so perspektivlos, wie es für Junge heute ist.
1.) schrieb ich bewusst "zum Teil", woraus für einen des Lesens mächtigen Menschen hervorgehen sollte, dass damit nicht alle Jugendlichen gemeint waren, sondern jene, die sich in der beschriebenen Weise aufführen.
2.) Woher wollen Sie wissen, wie alt ich bin? Meine Eltern waren mitnichten Zeitzeugen der Nazizeit, sondern sind nach dem Krieg geboren. Und was die Perspektivlosigkeit angeht, so mögen Sie recht haben, dass diese Teil des Problems ist, sie erklärt aber nicht alles, denn auch meine Generation (1973) lernte in der Schule nichts anderes, als dass die Welt ökologisch vor die Hunde geht (Treibhauseffekt etc.) und dass wir es auf dem Arbeitsmarkt sehr schwer haben werden.
In Mauthausen gelacht hat keiner von uns.
Mit "Elterngeneration" meinte ich die damals in Verantwortungspositionen Befindlichen. Und das waren bis in die 1990er-Jahre Nazizeit-Zeugen. Meine Mutter hatte (als illegale Sozialistin) diese Zeit erlebt und durch ihre Erzählungen hatte ich einen viel unmittelbareren emotionellen Zugang zu den Geschehnissen, wie das Jugendliche heute haben können.
Und ich behaupte, dass der unmittelbare emotionelle Zugang, den Sie schildern, nicht zwingend nötig ist, denn ich hatte niemanden, der mir aus dieser Zeit erzählt hat, und trotzdem ging mir die Beschäftigung mit diesem Thema sehr nahe und hat mich außerordentlich in meiner Entwicklung geprägt.
Da haben Sie völlig Recht. Ich habe nur nach einer möglichen Erklärung gesucht, wieso heute die Sensibilität unter Jugendlichen für faschistoide Tendenzen geringer zu sein scheint als vor 20 Jahren. Das verstehen Sie aber bitte nicht fälschlich als Rechtfertigung für das unakzeptable Verhalten bei den kürzlichen Vorfällen.
Dass es heute nicht wenige faschistoide, mit rechtspopulistischen Parteien sympathisierende Jugendliche gibt, liegt wahrscheinlich zum einen daran, dass sie faschistoide, mit Rechtspopulisten sympathisierende Eltern haben; zum anderen am Zeitgeist.
Ausländerfeindlichkeit (das Eigene aufzuwerten und das Fremde grundätzlich abzuwerten) ist in Österreich Mainstream. Und in den vergangenen Jahren hat sich das noch verstärkt - was am öffentlichen Diskurs liegt (Politik und Medien).
Dann die Haifischmoral, die für das Wirtschafts- und Erwerbsleben gilt. All das verstärkt faschistoide Tendenzen.
Ich glaube nicht, dass generell heute bei Jugendlichen die Sensibilität für diese Themen geringer ist. Es kommt wohl darauf an, wen man vor sich hat. Einem empathiefähigen jungen Menschen werden diese unvorstellbaren Verbrechen nahegehen. Vielleicht erwächst gerade daraus (wie bei mir) der Wunsch, sich für Menschenrechte zu engagieren. Vielleicht erwächst daraus eine besondere Sensibilität gegenüber jedem Anflug von Ausländerfeindlichkeit.
Deshalb behaupte ich ja: Jugendliche, die darüber Witze reißen, müssen in irgendeiner Weise gestört sein: Entweder mangelt es ihnen an Empathiefähigkeit oder sie sind rechtsextrem sozialisiert worden.
ich möchte nicht missverstanden werden, der Vorfallist ein schrecklicher Affront, den ich sehr bedaure.
Doch ist es denn niemandem bekannt, dass der Elternverein des BRG Albertgasse seit Jahren FPÖ-dominiert ist? Monika Mühlwert, Bundesobfrau der Freiheitlichen Frauen war dessen Vorsitzende.Über die Saat der ewigen FPÖ-Hetze braucht man sich alos auch nicht zu wundern.
Zum Verhalten der begleitenden LehrerInnen kann man sich nicht äußern, da es keine genauen Berichte darüber gibt,. Leider bewirken auch manchmal gut gemeinte Aktionen genau das Gegenteil. (Ich finde zB eine Großveranstaltung mit 400 Jugendlichen zum Holocaust-Gedenken reichlich problematisch.)
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