Software-Branche vor Stabilisierung

17. März 2003, 14:26
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IT-Marktforscher Gartner rechnet für 2003 mit höheren Investitionen - Umsätze sollen um 3,5 Prozent steigen

San Jose/Wien - Die weltweite Softwareindustrie steht nach einer längeren Flaute vor einer Erholung im heurigen Jahr. Nach einer am Montag veröffentlichten Schätzung des IT-Marktforschungsunternehmens Gartner Dataquest sollen die Softwareausgaben 2003 um 3,5 Prozent auf 76,1 Mrd. Dollar (70,6 Mrd. Euro) ansteigen, nach einem Rückgang um 0,7 Prozent auf 73,5 Mrd. Dollar 2002.

Allerdings wird der Markt laut Gartner-Softwarepräsident Thomas Topolinski für die nächsten zwölf Monate nach wie vor "statisch" sein. Die Softwareindustrie leide weiter unter der unsicheren Wirtschaftslage, aber auch unter dem geringen Vertrauen der Wirtschaft in Softwareinvestitionen. Investiert werde nur in Technologien, die dem Unternehmen eine Kostenreduktion brächten, so der Marktforscher.

Chancen gibt Gartner vor allem großen Softwarekonzernen, die ihre Marktanteile heuer voraussichtlich weiter ausbauen würden. Kleinere Softwareschmieden würden unter der müden Konjunktur stärker verlieren. (APA)

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Gartner
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