Ebensee

Entscheidung über U-Haft bis morgen

13. Mai 2009 14:45
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    Foto: mkö

    Ein Foto des Mauthausen-Komitees zeigt einen vermummten, bewaffneten Mann.

Drei der fünf verdächtigen Jugendlichen sind vorläufig in Justizanstalt Wels - Sie wollten mit Überfall bei Gedenkfeier des KZ Ebensee "provozieren"

Linz - Die zuständige Staatsanwaltschaft Wels hat Dienstagnachmittag Haft für drei der fünf Verdächtigen im Fall der Neonazi-Störaktion am vergangenen Samstag nahe der KZ-Gedenkstätte in Ebensee angeordnet. Die Polizei nahm sie daraufhin in Gewahrsam und lieferte sie in die Justizanstalt Wels ein. Das bestätigte der oberösterreichische Sicherheitsdirektor Alois Lißl auf APA-Anfrage.

Wiederholungsgefahr

Lißl berichtete, die Haftanordnung sei an die Sicherheitsbehörden ergangen, nachdem diese ihre bisherigen Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft übergeben hätten. Es sei sehr konsequent bezüglich des Tatbestandes nach dem Verbotsgesetz ermittelt worden. Die Haft werde mit Wiederholungsgefahr begründet. Welche der fünf Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in Haft genommen worden seien, wollte Lißl nicht sagen.

Bis spätestens morgen, Donnerstag, Vormittag, muss der zuständige Haftrichter entscheiden, ob Untersuchungshaft über die drei Hauptverdächtigen verhängt wird. Es handle sich dabei um jene, die geschossen und somit "die größte kriminelle Energie" aufgebracht hätten, erklärte der Leiter der Staatsanwaltschaft Wels, Franz Haas, im Gespräch mit der APA.

Hintergrund: Die Provokation von Neonazis bei der Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Ebensee am Samstag war nach Augenzeugenberichten schlimmer als angenommen. Laut Sicherheitsdirektor Lißl hätten Zeugen von Schüssen berichtet. Zwei Besucher aus Frankreich sollen durch Plastikkugeln verletzt worden sein, sind aber, tief geschockt, bereits abgereist. Die Polizei hat aber Kontakt mit den französischen Besuchern aufgenommen, um authentische Aussagen zu den Vorfällen im Besichtigungstunnel einzuholen.

Fünf Verdächtige

In der ZiB berichtete Lißl am Montag, vier Jugendliche seien zu den Vorfällen verhört worden und hätten gestanden. Sie wollten die Besucher "provozieren". Es handle sich um Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren.

Nachdem die vier Verdächtigen am Montag nach einem Hinweis eines Anrainers ausgeforscht worden waren, hatte sich in deren Befragung der Verdacht ergeben, dass noch ein weiterer Jugendlicher an den Vorfällen beteiligt gewesen sei. Er wurde in der Nacht von daheim abgeholt und ebenfalls verhört.

Geständnisse

Alle fünf sind weitgehend geständig. Ihre Absicht sei gewesen, bei der Gedenkfeier am vergangenen Samstag zur Befreiung des KZ Ebensee im Jahr 1945 zu provozieren und diese zu stören, hätten sie in den Verhören eingestanden. Die fünf Jugendlichen waren zwischenzeitlich auf freien Fuß gesetzt wurden, drei von ihnen wurden nun verhaftet.

Schießübungen

Alle fünf Burschen stammen aus der Region. Sie seien bisher nicht einschlägig aufgefallen, berichtete Lißl. Das Quintett hatte vor dem nunmehrigen Zwischenfall mit CO2-Waffen und Softguns Schießübungen durchgeführt. Am Vorabend der Gedenkveranstaltung hätten sie sich dazu verabredet, eine Störaktion durchzuführen, haben sie in den Vernehmungen gestanden.

Die Sicherheitsbehörden sehen vor allem in dem von den Jugendlichen praktizierten Hitlergruß einen eindeutigen Fall von Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz. Der Leiter der zuständigen Staatsanwaltschaft Wels, Franz Haas, wartet derzeit auf die Erhebungsergebnisse der Polizei. Er rechnet mit einer Anzeige nach Paragraf 3g des Verbotgesetzes. Es könnten aber noch weitere Delikte dazu kommen.

Bis zu fünf Jahre Haft

Da es sich in Ebensee nicht nur um ein Denkmal, sondern um die letzte Ruhestätte von KZ-Opfern handelt, könnte auch der Tatbestand der Störung der Totenruhe gegeben sein. Von den Aussagen der französischen Teilnehmer ist es abhängig, ob gegen die Jugendlichen auch wegen Körperverletzung ermittelt wird.

Bei der Strafbemessung sei für ein Gericht aber der gravierendste Vorwurf maßgeblich - dieser wäre in diesem Fall der Verstoß gegen das Verbotgesetz, erklärte Haas. Es sieht bei einer Verurteilung für Erwachsene die Höchststrafe von zehn Jahren vor, bei Jugendlichen ist es die Hälfte.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um Schüler und Lehrlinge. Sie sind gut miteinander befreundet. Eine rechtsextreme Gesinnung sei in den Befragungen nicht feststellbar gewesen, schilderte Lißl. Sie seien bisher auch nicht in der einschlägigen Szene in Erscheinung getreten. Es seien keine Verbindungen dorthin oder etwaige Hintermänner erkennbar.

Die von ihnen gerufenen Nazi-Parolen könnten allerdings auch nicht von ungefähr kommen, gab Lißl zu bedenken. Das jeweilige Elternhaus der Burschen sei unverdächtig. Das Umfeld werde aber noch weiter durchleuchtet. Die Eltern der Verdächtigen seien von den Vorwürfen gegen ihre Kinder zutiefst betroffen gewesen, berichtete Lißl.

Innenministerin: "Zutiefst zu verurteilen"

Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) hat am Rande einer Pressekonferenz zu einem anderen Thema am Montag in Linz bekannt gegeben, dass in Ebensee eine Gewehr-Attrappe sichergestellt worden sei.

Die Provokation in Ebensee sei zutiefst zu verurteilen, erklärte die Innenministerin. Es handle sich dort obendrein nicht nur um ein Denkmal, sondern auch um eine letzte Ruhestätte von KZ-Opfern. Somit sei neben dem Tatbestand der Wiederbetätigung auch jener der Störung der Totenruhe gegeben.

Am Dienstag sagte die Innenministerin , sie wolle als Reaktion auf die Neonazi-Störaktion in Ebensee prüfen, inwieweit der Extremismus in Österreich zunimmt und was die Gründe dafür sind. Gleichzeitig betonte Fekter, dass die jugendlichen Täter in der rechtsextremen Szene bisher noch nicht aufgefallen seien. Die Täter hätten sich bisher dahingehend verteidigt, dass sie die Aktion als Provokation gedacht hätten. Die Ermittlungen liefen weiter, sie nehme den Vorfall "sehr ernst".

Bürgermeister entschuldigt sich

Der Bürgermeister von Ebensee, Herwart Loidl, kündigte in einer Presseaussendung am Montag an: "Neonazis werden unserer Gemeinde keinen Fuß auf den Boden bekommen". Er stehe in Kontakt mit der Exekutive, die Ermittlungen würden auf Hochtouren laufen. Er rief die Bevölkerung auf, einschlägige Beobachtungen und Informationen anonym der Polizeidienststelle zu melden.

Loidl berichtete, er habe sich bei den betroffenen Veranstaltungsteilnehmern offiziell im Namen der Bevölkerung entschuldigt. Ebensee habe sich mit seiner Vergangenheit vorbildlich auseinandergesetzt.

Prammer: "Beschämend"

Am Montag äußerte sich auch Nationalratspräsidentin Prammer zu der Störaktion: "Unfassbar, niederträchtig, beschämend", hieß es in einer Aussendung. Es gehe um die "geistig-moralische Hygiene", außerdem stehe das internationale Ansehen des Landes auf dem Spiel. Sie vertraue aber auf die Behörden, dass es zu einer lückenlosen Aufklärung kommt. Der Grüne Sozialsprecher Karl Öllinger forderte in einer Aussendung eine offizielle Entschuldigung der Bundesregierung bei den betroffenen Teilnehmern aus Italien und Frankreich. Er ortet ein "unfassbares Versagen der Exekutive".

In Oberösterreich verurteilte SPÖ-Landtags-Klubobmann Karl Frais die Vorfälle in Ebensee und eine Schmieraktion vor einigen Wochen an der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen als "verabscheuenswürdige Angriffe auf die österreichische Demokratie". Die zuständige Innenministerin Fekter sei gefordert, mit aller Härte gegen die aufkeimenden Neonazi-Gruppierungen vorzugehen. Ihre derzeitige Strategie sei offensichtlich als "ungenügend" zu bezeichnen. Der Landessprecher der oberösterreichischen Grünen, Rudi Anschober und Menschenrechtssprecher Gunther Trübswasser drückten ebenfalls ihr Entsetzen aus und verlangten Gegenmaßnahmen.

"Schaden für Österreich"

Auch Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) hat die Störaktion bei der Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Ebensee am vergangenen Samstag verurteilt. Am Rande des Treffens des UNO-Sicherheitsrates in New York zum Thema Naher Osten zeigte sich Spindelegger erschüttert: "Solche Provokationen sind unerträglich und nicht zu tolerieren", sagte der Außenminister in einer Aussendung. (APA)

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panda3000
20.05.2009 12:02
Wenn sie schon dabei sind

Können sie im Zuge dessen auch gleich Hern Dr. Graf einsperren. Der will nämlich nicht provozieren sondern meint das auch noch ernst.

multivitamin saft
 
18.05.2009 17:32
ups. weltbilder brechen zusammen!?

http://ooe.orf.at/stories/362658/

Geistiger Tiefflieger
 
14.05.2009 17:48
Leider habe ich keine andere Wahl, als die beiden Mölzers aufs Schwerste zu diskreditieren und zu denunzieren:


Ich habe sie dabei erwischt, wie sie eine erhebliche Summe an SOS-Mitmensch gespendet haben und sich anschliessend im Gespräch einig darüber waren, dass für die Ebenseer Attentäter nichts anderes als ein strenge Strafe nach dem Verbotsgesetz in Frage kommt................

electrodomesticos
13.05.2009 17:02

Was die 14-16 jaehrigen Jugendlichen getan haben, ist verabscheuungswuerdig und furchtbar. Allerdings wundere ich mich schon ueber die Meute hier, die diese Jugendlichen am liebsten fuer Jahre wegsperren moechte und darin die Loesung der Dinge sieht. Ich nehme mal stark an, dass sich diese Jugendlichen ueber die Tragweite ihrer Tat nicht bewusst waren und aus purer Fadesse und D*mmheit provozieren wollten. Die Gerichte werden die Umstaende hoffentlich aufklaeren.

Ich wuerde mir wuenschen, dass die Regierung auch nur halb so viel Aufwand in die Ergreifung der wahren N*zis steckt - in die Kriegsverbrecher, die sich unbehelligt auf oesterreichischem Boden herumtreiben ...

Sorry, mir kommt das hier scheinheilig vor ...

Bauknecht weiß, was Frauen wünschen
13.05.2009 18:42
Der Mob eben.

Egal ob rechter oder linker - es handelt sich um dieselbe brutale Charakterschwäche.

FalscherProphet
14.05.2009 14:33
oh yeah:

Die konsequenten Antifaschisten
bestehen laut Bauknecht
im Vergleich mit jenem von H.Che Bumsti & co. aufgehetzten Mob.

Otto der Bauer
 
13.05.2009 17:55
so ist es

alles neu macht der mai
13.05.2009 14:41
Fekters Buero hat geantwortet 1

"Ich bestätige den Erhalt Ihrer an die Frau Bundesminister für Inneres, Dr. Maria Fekter, gerichteten Zuschrift vom 12. Mai 2009 und möchte dazu folgende Punkte festhalten:
Diese bedauerlichen Provokationen letztes Wochenende in Ebensee sind in keiner Weise zu tolerieren und die Frau Bundesminister verurteilt diese aufs Schärfste! Wie in den öffentlichen Äußerungen dazu wird dieser Vorfall von der Innenministerin und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sicherheitsexekutive sehr ernst genommen und weder toleriert noch entschuldigt.

alles neu macht der mai
13.05.2009 15:53
Fekters Buero hat geantwortet 3

Extremismus ist grundsätzlich zu verurteilen. Daher muss all jenen klar sein, die glauben, provokante Taten setzen zu müssen, dass dies von der österreichischen Rechtsordnung nicht toleriert wird. Das gilt für rechtsradikale Wiederbetätigung genauso wie für gewaltbereite Provokationen linker Extremisten.

In Bezug auf die Vorfälle in Ebensee gibt es in der Gesellschaft einen breiten Konsens, dass Verharmlosung und Glorifizierung des Nazi-Regimes sowie einer Wiederbetätigung entschieden entgegengetreten werden muss. Entsprechende Täter müssen wissen, dass ihr Verhalten zutiefst abgelehnt wird, es nach dem Verbotsgesetz sehr wohl strafbar ist und dass sie an die Justiz abgeführt werden.

Mit freundlichen Gruessen"

alles neu macht der mai
13.05.2009 15:52
Fekters Buero hat geantwortet 1

Im Gegenteil: Die Frau Bundesminister hat angeordnet, zu prüfen, inwieweit Extremismus in Österreich zunimmt, was die Gründe dafür sind und wie die Exekutive, aber auch die Gesellschaft diesen Radikalisierungen entgegentreten kann. Zudem hat die Frau Bundesminister bereits am Montag zu bedenken gegeben, dass es sich in Ebensee nicht nur um ein Denkmal, sondern um die letzte Ruhestätte von KZ-Opfern handelt.

Es ist für die Innenministerin sehr erfreulich, dass die Polizei in Ebensee und Oberösterreich entsprechend konsequent gefahndet hat und nach ausgezeichneter Arbeit bereits die Täter, die alle geständig sind, festnehmen konnte.

FalscherProphet
13.05.2009 14:39
zum Weiterlesen

über die detaillierte Reaktionen einer Bundesministerin zu diesem Vorfall:
http://derstandard.at/?url=/?id... 1622586662

Fred Wirtschaftsflüchtling
13.05.2009 14:21
Die große Chance für alle österreichischen Heuchler um ihren Wort- und Gedankenmüll los zu werden!

Josef Obermaier
13.05.2009 14:16
Betrieblich betriebene Betroffenheit troff triefend trefflich betreffs betroffener Betroffenheit (c)JO

Job.
13.05.2009 14:03
Es war einmal eine Zeit,

da gab es ein weites Feld um die Vorfahren zu provozieren. Angefangen von langen Haaren (bei Burschen) über Jeans, Ami - Musik, bis hin, ihnen die Verbrechen ihrer Generation aufzuzeigen.

Der Oligo-Nepotist
13.05.2009 13:39
Meine Meinung

1. Schade, daß sich die Burschen mit dieser dummen Aktion ihre Zukunft nachhaltig verbaut haben.
2. Man sollte die Eltern fragen wogegen diese Jugendlichen aufbegehren. Naziparolen zu schreien ist nämlich mMn die einzige Möglichkeit für Jugendliche noch ernsthaft in unserer abgestumpften Gesellschaft zu provozieren und aufzubegehren.
3. Die Burschen und - falls nötig - ihre Eltern sollten psychologische oder psychiatrische Hilfe bekommen um die Probleme zu lösen die hinter dieser Tat stecken.
4. Einsperren ist bei provokanten Jugendlichen, die wahrscheinlich keine Ahnung haben, was hinter den Parolen steckt, die sie herumkrakelen, wohl nicht die richtige Lösung.

FalscherProphet
13.05.2009 17:43
zu 2.: Man sollte in derem Umfeld

deutlich mehr Leute, als nur die Eltern befragen.
Ich vermute bei den 5 definitiv einen Kontakt zu "echten Rechtsextremen".

zu 3. und 4.: Ein Gerichtsverfahren, in dem sie vor einem Richter "geradestehen" müssen, sollte ihnen NICHT erspart bleiben.
Eine Haftstrafe allerdings eher schon. Jetzt sitzen drei von Denen eh schon zwei Tage "im Bau".
Da sollte es Alternativen geben!

ABER: "diese dumme Aktion" ist eine verharmlosende Umschreibung der Naziattacke auf KZ-Überlebende!

jacques05
13.05.2009 16:08
ihre zukunft scheint besser,...

als man annehmen möge.
sollten diese buam tatsächlich in richtige psychologisch
betreung kommen, wenn man ihnen erklärt, wie es zu dieser zeit kam, wer die wahren schuldigen waren, wenn sie sozaldienst zur wiedergutmachung leisten müssen, dann, ja dann haben sie gute chancen, keine manager zu werden, sondern menschen, gute menschen.

michael streuleitner
13.05.2009 15:01
...

Interessant ist, dass bei ihren 4 Punkten keine der Opfer auch irgendwie erwähnt werden. Denen gehts sicher super, nachdem sie in dem Stollen, den sie selbst im kZ gegraben haben mit Naziparolen empfangen werden. Dürfte so ziemlich genau der Albtraum sein, den die wahrscheinlich Nacht für Nacht haben. Und da ist es scheissegal ob die dummen Kinder "nur" provozieren wollten oder nicht.

F*** the ÖVP
13.05.2009 14:52
Das ist alles nur ein stummer Schrei nach Liebe

Ihre Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit!

drwestbahn
13.05.2009 15:26

Den Refrain nicht vergessen!

Luky Pozzo
13.05.2009 14:20
Leider nicht nur Ihre

In keinem Ihrer 4 Punkte gebe ich Ihnen recht.

"Schade", "nur provozieren", "Hilfe bekommen", "wahrscheinlich keine Ahnung haben" - damit liegen Sie aber ganz auf der Linie der Innenministerin und wahrscheinlich überhaupt im österreichischen Trend.

Nick Not
13.05.2009 14:09

ad 4: Die Jugendlichen wussten offenbar was sie da taten, immerhin wollten sie ja provozieren, ansonsten hätten sie ja auch "Guten Tag" schreien können...

Nick Not
13.05.2009 14:26

obwohl das Wort Provokation für so eine Tat eh nicht passend ist...

lukeriche
13.05.2009 13:25
Ministerin wacht auf (?)

Ist es nicht toll, dass unsere brilliante Innenministerin nun endlich eine gewisse Veranlassung sieht, endlich gegen rechte Umtriebe vorzugehen, BEVOR es zu soetwas kommen kann? Sie war ja bisher nicht nur am rechten Auge blind...
Für was gibt es eigentlich ein Amt für Verfassungsschutz (vormals STAPO)? immer irgendwie bei den wirklich heiklen sachen nicht dabei, schon gar nicht im vorfeld..in einem normalen staat müssten jetzt einige dort gehen..alleine schon dafür, dass diese veranstaltung nicht "begleitet" wurde..nur massiver medialer druck hat sie endlich aufgeschreckt...vorerst...

F*** the ÖVP
13.05.2009 14:59
Fekter ist Oberösterreicherin

Und Oberösterreich ist die Hochburg rechtsextremer Umtriebe in Österreich.

Ich glaube nicht, dass die Oberösterreicherin Fekter ihr Bundesland in der Öffentlichkeit allzu sehr in ein schiefes rechtes Licht gerückt sehen will; auch vor diesem Hintergrund ist ihre Strategie des Herunterspielens und verallgemeinernden Relativierens zu sehen.

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