
Ein Foto des Mauthausen-Komitees zeigt einen vermummten, bewaffneten Mann.
Rechtsextreme Symbole und Kleidermarken werden in Österreich offen getragen - derStandard.at-Lokalaugenschein beim FPÖ-Wahlauftakt
Spanische Zeitung beruft sich auf Aussagen seines Sohnes
Tagung rechtsextremer Historiker Anfang September im Hotel des Ex-Bezirksobmanns von Kitzbühel
Islam-Seminar für 17. November angekündigt
FPÖ-EU-Abgeordneter Obermayr verteidigt seinen Besuch des Yasukuni-Schreins gemeinsam mit rechtsextremen Politikern
Am kommenden Wochenende soll über das "Deutsche Reich 1940 und das Neue Europa" diskutiert werden
Die Partei bereitet eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der italienischen Zuwanderungspolitik vor
SPÖ, Grüne, FSG, KPÖ und Mauthausen Komitee werfen Justiz "Untätigkeit" vor
FP-Europaabgeordneter bei nationaler Gedenkfeier
Herbert Haupt als Vizepräsident der Ulrichsberggemeinschaft
Fünf Jugendliche schändeten mehrfach in Villach "Denkmal der Namen" - Laut Polizei Mitglieder bei einschlägiger Gruppierung
Open-Air-Vorführungen von 18. bis 21. August
Bundesheer-Angehöriger posierte auf Facebook mit "echtem SS-Helm" - Dienstzuteilung in der Strafanstalt Stein beendet - Verteidigungsministerium: Disziplinarverfahren angekündigt
Volker Rosenkranz soll in der Nacht vor der Präsidentschaftswahl Schüler angepöbelt haben und dabei "Heil Hitler" gerufen haben
Gegen Volker Rosenkranz, den Sohn der FPÖ-Politikerin, wird wegen des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz ermittelt - Eine Zeugin im derStandard.at-Gespräch
Etwa 1000 Neonazis in Österreich - Gruppen untereinander teilweise zerstritten
Beschwerden gegen polizeiliches Vorgehen - Grüne: Verletzung der Versammlungsfreiheit
Holocaust-Leugner Gerd Honsik (68), wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung bereits verurteilt, ist ein weiteres Mal angeklagt
Steirischer Spitzenkandidat der Grünen wollte laut Polizei Streit schlichten - Mitarbeiter verletzt ins Spital gebracht
Vorarlberger hatte im Internet islamfeindliche Äußerungen gepostet - Urteil nicht rechtskräftig
www.stopptdierechten.at verzeichnet Rechtsextremismus und zeigt Verbindungen zur FPÖ auf
Neuer Termin am 13. Oktober, Gericht lehnte Antrag auf Entlassung aus der U-Haft ab
Prölls Israel-Reise im Visier von rechtsextremer Homepage - Vizekanzler wird durch den braunen Kakao gezogen
Muzicant spricht von antisemitischen Botschaften und verlangt politische Konsequenzen - Kritik an SP-Gemeinderat Al-Rawi
Gesellschaftskritik würde diskreditiert und Nazi-Aktivitäten verharmlost werden
Das Opferfürsorgegesetz wird nur schleppend vollzogen - Am längsten müssen NS-Opfer in Kärnten und Vorarlberg warten.
Das Gedenken an Millionen Kinder und Jugendliche, die von den Nazis ermordet wurden, stand im Zentrum der internationalen Befreiungsfeier
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Verbrechens nach dem Verbotgesetz
Parteiübergreifende Initiative gefordert - Landeshauptmann sieht jedoch "keine Versäumnisse"
Nach einer Veranstaltung der Burschenschaft Arminia distanziert sich nun der Gasthof Lindbauer
Willi Mernyi, Mauthausen Komittee, klagt über fehlende Konsequenzen nach den Vorfällen im KZ Ebensee: "Es passiert nichts, gar nichts"
1956 in die USA ausgewandert - hatte wegen NS-Mittäterschaft keine Recht auf Einreise
Ministerin betonte Notwendigkeit von Zivilcourage - Bürgermeister Loidl an Justiz: "Unerträgliche Verschleppungstaktik" beenden
Dann gibt es noch die adretten jungen Männer, die wohlintegriert sind - und ihr gefährliches Gedankengut unauffällig verbreiten - Von Michael Möseneder
Grünen Abgeordneter Öllinger und FPÖ-Mandatar Vilimsky im Streit über den Burschenschafter-Ball
Die schlagenden Burschenschafter tanzen in der Hofburg, die Demo dagegen wird niedergeschlagen - Ursache und Wirkung werden wie üblich vertauscht - Von Saskia Jungnikl
Ich habe sie dabei erwischt, wie sie eine erhebliche Summe an SOS-Mitmensch gespendet haben und sich anschliessend im Gespräch einig darüber waren, dass für die Ebenseer Attentäter nichts anderes als ein strenge Strafe nach dem Verbotsgesetz in Frage kommt................
Was die 14-16 jaehrigen Jugendlichen getan haben, ist verabscheuungswuerdig und furchtbar. Allerdings wundere ich mich schon ueber die Meute hier, die diese Jugendlichen am liebsten fuer Jahre wegsperren moechte und darin die Loesung der Dinge sieht. Ich nehme mal stark an, dass sich diese Jugendlichen ueber die Tragweite ihrer Tat nicht bewusst waren und aus purer Fadesse und D*mmheit provozieren wollten. Die Gerichte werden die Umstaende hoffentlich aufklaeren.
Ich wuerde mir wuenschen, dass die Regierung auch nur halb so viel Aufwand in die Ergreifung der wahren N*zis steckt - in die Kriegsverbrecher, die sich unbehelligt auf oesterreichischem Boden herumtreiben ...
Sorry, mir kommt das hier scheinheilig vor ...
"Ich bestätige den Erhalt Ihrer an die Frau Bundesminister für Inneres, Dr. Maria Fekter, gerichteten Zuschrift vom 12. Mai 2009 und möchte dazu folgende Punkte festhalten:
Diese bedauerlichen Provokationen letztes Wochenende in Ebensee sind in keiner Weise zu tolerieren und die Frau Bundesminister verurteilt diese aufs Schärfste! Wie in den öffentlichen Äußerungen dazu wird dieser Vorfall von der Innenministerin und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sicherheitsexekutive sehr ernst genommen und weder toleriert noch entschuldigt.
Extremismus ist grundsätzlich zu verurteilen. Daher muss all jenen klar sein, die glauben, provokante Taten setzen zu müssen, dass dies von der österreichischen Rechtsordnung nicht toleriert wird. Das gilt für rechtsradikale Wiederbetätigung genauso wie für gewaltbereite Provokationen linker Extremisten.
In Bezug auf die Vorfälle in Ebensee gibt es in der Gesellschaft einen breiten Konsens, dass Verharmlosung und Glorifizierung des Nazi-Regimes sowie einer Wiederbetätigung entschieden entgegengetreten werden muss. Entsprechende Täter müssen wissen, dass ihr Verhalten zutiefst abgelehnt wird, es nach dem Verbotsgesetz sehr wohl strafbar ist und dass sie an die Justiz abgeführt werden.
Mit freundlichen Gruessen"
Im Gegenteil: Die Frau Bundesminister hat angeordnet, zu prüfen, inwieweit Extremismus in Österreich zunimmt, was die Gründe dafür sind und wie die Exekutive, aber auch die Gesellschaft diesen Radikalisierungen entgegentreten kann. Zudem hat die Frau Bundesminister bereits am Montag zu bedenken gegeben, dass es sich in Ebensee nicht nur um ein Denkmal, sondern um die letzte Ruhestätte von KZ-Opfern handelt.
Es ist für die Innenministerin sehr erfreulich, dass die Polizei in Ebensee und Oberösterreich entsprechend konsequent gefahndet hat und nach ausgezeichneter Arbeit bereits die Täter, die alle geständig sind, festnehmen konnte.
über die detaillierte Reaktionen einer Bundesministerin zu diesem Vorfall:
http://derstandard.at/?url=/?id... 1622586662
1. Schade, daß sich die Burschen mit dieser dummen Aktion ihre Zukunft nachhaltig verbaut haben.
2. Man sollte die Eltern fragen wogegen diese Jugendlichen aufbegehren. Naziparolen zu schreien ist nämlich mMn die einzige Möglichkeit für Jugendliche noch ernsthaft in unserer abgestumpften Gesellschaft zu provozieren und aufzubegehren.
3. Die Burschen und - falls nötig - ihre Eltern sollten psychologische oder psychiatrische Hilfe bekommen um die Probleme zu lösen die hinter dieser Tat stecken.
4. Einsperren ist bei provokanten Jugendlichen, die wahrscheinlich keine Ahnung haben, was hinter den Parolen steckt, die sie herumkrakelen, wohl nicht die richtige Lösung.
deutlich mehr Leute, als nur die Eltern befragen.
Ich vermute bei den 5 definitiv einen Kontakt zu "echten Rechtsextremen".
zu 3. und 4.: Ein Gerichtsverfahren, in dem sie vor einem Richter "geradestehen" müssen, sollte ihnen NICHT erspart bleiben.
Eine Haftstrafe allerdings eher schon. Jetzt sitzen drei von Denen eh schon zwei Tage "im Bau".
Da sollte es Alternativen geben!
ABER: "diese dumme Aktion" ist eine verharmlosende Umschreibung der Naziattacke auf KZ-Überlebende!
als man annehmen möge.
sollten diese buam tatsächlich in richtige psychologisch
betreung kommen, wenn man ihnen erklärt, wie es zu dieser zeit kam, wer die wahren schuldigen waren, wenn sie sozaldienst zur wiedergutmachung leisten müssen, dann, ja dann haben sie gute chancen, keine manager zu werden, sondern menschen, gute menschen.
Interessant ist, dass bei ihren 4 Punkten keine der Opfer auch irgendwie erwähnt werden. Denen gehts sicher super, nachdem sie in dem Stollen, den sie selbst im kZ gegraben haben mit Naziparolen empfangen werden. Dürfte so ziemlich genau der Albtraum sein, den die wahrscheinlich Nacht für Nacht haben. Und da ist es scheissegal ob die dummen Kinder "nur" provozieren wollten oder nicht.
Ist es nicht toll, dass unsere brilliante Innenministerin nun endlich eine gewisse Veranlassung sieht, endlich gegen rechte Umtriebe vorzugehen, BEVOR es zu soetwas kommen kann? Sie war ja bisher nicht nur am rechten Auge blind...
Für was gibt es eigentlich ein Amt für Verfassungsschutz (vormals STAPO)? immer irgendwie bei den wirklich heiklen sachen nicht dabei, schon gar nicht im vorfeld..in einem normalen staat müssten jetzt einige dort gehen..alleine schon dafür, dass diese veranstaltung nicht "begleitet" wurde..nur massiver medialer druck hat sie endlich aufgeschreckt...vorerst...
Und Oberösterreich ist die Hochburg rechtsextremer Umtriebe in Österreich.
Ich glaube nicht, dass die Oberösterreicherin Fekter ihr Bundesland in der Öffentlichkeit allzu sehr in ein schiefes rechtes Licht gerückt sehen will; auch vor diesem Hintergrund ist ihre Strategie des Herunterspielens und verallgemeinernden Relativierens zu sehen.
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