Ebensee

Entscheidung über U-Haft bis morgen

13. Mai 2009, 14:45
  • Artikelbild: Ein Foto des Mauthausen-Komitees zeigt einen vermummten, bewaffneten Mann. - Foto: MKÖ

    Ein Foto des Mauthausen-Komitees zeigt einen vermummten, bewaffneten Mann.

Drei der fünf verdächtigen Jugendlichen sind vorläufig in Justizanstalt Wels - Sie wollten mit Überfall bei Gedenkfeier des KZ Ebensee "provozieren"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Posting 1 bis 25 von 2406
panda3000
20.05.2009 12:02
Wenn sie schon dabei sind

Können sie im Zuge dessen auch gleich Hern Dr. Graf einsperren. Der will nämlich nicht provozieren sondern meint das auch noch ernst.

multivitamin saft
18.05.2009 17:32
ups. weltbilder brechen zusammen!?

http://ooe.orf.at/stories/362658/

Geistiger Tiefflieger 
14.05.2009 17:48
Leider habe ich keine andere Wahl, als die beiden Mölzers aufs Schwerste zu diskreditieren und zu denunzieren:


Ich habe sie dabei erwischt, wie sie eine erhebliche Summe an SOS-Mitmensch gespendet haben und sich anschliessend im Gespräch einig darüber waren, dass für die Ebenseer Attentäter nichts anderes als ein strenge Strafe nach dem Verbotsgesetz in Frage kommt................

electrodomesticos
13.05.2009 17:02

Was die 14-16 jaehrigen Jugendlichen getan haben, ist verabscheuungswuerdig und furchtbar. Allerdings wundere ich mich schon ueber die Meute hier, die diese Jugendlichen am liebsten fuer Jahre wegsperren moechte und darin die Loesung der Dinge sieht. Ich nehme mal stark an, dass sich diese Jugendlichen ueber die Tragweite ihrer Tat nicht bewusst waren und aus purer Fadesse und D*mmheit provozieren wollten. Die Gerichte werden die Umstaende hoffentlich aufklaeren.

Ich wuerde mir wuenschen, dass die Regierung auch nur halb so viel Aufwand in die Ergreifung der wahren N*zis steckt - in die Kriegsverbrecher, die sich unbehelligt auf oesterreichischem Boden herumtreiben ...

Sorry, mir kommt das hier scheinheilig vor ...

Bauknecht weiß, was Frauen wünschen
13.05.2009 18:42
Der Mob eben.

Egal ob rechter oder linker - es handelt sich um dieselbe brutale Charakterschwäche.

FalscherProphet
14.05.2009 14:33
oh yeah:

Die konsequenten Antifaschisten
bestehen laut Bauknecht
im Vergleich mit jenem von H.Che Bumsti & co. aufgehetzten Mob.

Otto der Bauer 
13.05.2009 17:55
so ist es

alles neu macht der mai
13.05.2009 14:41
Fekters Buero hat geantwortet 1

"Ich bestätige den Erhalt Ihrer an die Frau Bundesminister für Inneres, Dr. Maria Fekter, gerichteten Zuschrift vom 12. Mai 2009 und möchte dazu folgende Punkte festhalten:
Diese bedauerlichen Provokationen letztes Wochenende in Ebensee sind in keiner Weise zu tolerieren und die Frau Bundesminister verurteilt diese aufs Schärfste! Wie in den öffentlichen Äußerungen dazu wird dieser Vorfall von der Innenministerin und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sicherheitsexekutive sehr ernst genommen und weder toleriert noch entschuldigt.

alles neu macht der mai
13.05.2009 15:53
Fekters Buero hat geantwortet 3

Extremismus ist grundsätzlich zu verurteilen. Daher muss all jenen klar sein, die glauben, provokante Taten setzen zu müssen, dass dies von der österreichischen Rechtsordnung nicht toleriert wird. Das gilt für rechtsradikale Wiederbetätigung genauso wie für gewaltbereite Provokationen linker Extremisten.

In Bezug auf die Vorfälle in Ebensee gibt es in der Gesellschaft einen breiten Konsens, dass Verharmlosung und Glorifizierung des Nazi-Regimes sowie einer Wiederbetätigung entschieden entgegengetreten werden muss. Entsprechende Täter müssen wissen, dass ihr Verhalten zutiefst abgelehnt wird, es nach dem Verbotsgesetz sehr wohl strafbar ist und dass sie an die Justiz abgeführt werden.

Mit freundlichen Gruessen"

alles neu macht der mai
13.05.2009 15:52
Fekters Buero hat geantwortet 1

Im Gegenteil: Die Frau Bundesminister hat angeordnet, zu prüfen, inwieweit Extremismus in Österreich zunimmt, was die Gründe dafür sind und wie die Exekutive, aber auch die Gesellschaft diesen Radikalisierungen entgegentreten kann. Zudem hat die Frau Bundesminister bereits am Montag zu bedenken gegeben, dass es sich in Ebensee nicht nur um ein Denkmal, sondern um die letzte Ruhestätte von KZ-Opfern handelt.

Es ist für die Innenministerin sehr erfreulich, dass die Polizei in Ebensee und Oberösterreich entsprechend konsequent gefahndet hat und nach ausgezeichneter Arbeit bereits die Täter, die alle geständig sind, festnehmen konnte.

FalscherProphet
13.05.2009 14:39
zum Weiterlesen

über die detaillierte Reaktionen einer Bundesministerin zu diesem Vorfall:
http://derstandard.at/?url=/?id... 1622586662

Fred Wirtschaftsflüchtling
13.05.2009 14:21
Die große Chance für alle österreichischen Heuchler um ihren Wort- und Gedankenmüll los zu werden!

Josef Obermaier
13.05.2009 14:16
Betrieblich betriebene Betroffenheit troff triefend trefflich betreffs betroffener Betroffenheit (c)JO

Job.
13.05.2009 14:03
Es war einmal eine Zeit,

da gab es ein weites Feld um die Vorfahren zu provozieren. Angefangen von langen Haaren (bei Burschen) über Jeans, Ami - Musik, bis hin, ihnen die Verbrechen ihrer Generation aufzuzeigen.

Der Oligo-Nepotist
13.05.2009 13:39
Meine Meinung

1. Schade, daß sich die Burschen mit dieser dummen Aktion ihre Zukunft nachhaltig verbaut haben.
2. Man sollte die Eltern fragen wogegen diese Jugendlichen aufbegehren. Naziparolen zu schreien ist nämlich mMn die einzige Möglichkeit für Jugendliche noch ernsthaft in unserer abgestumpften Gesellschaft zu provozieren und aufzubegehren.
3. Die Burschen und - falls nötig - ihre Eltern sollten psychologische oder psychiatrische Hilfe bekommen um die Probleme zu lösen die hinter dieser Tat stecken.
4. Einsperren ist bei provokanten Jugendlichen, die wahrscheinlich keine Ahnung haben, was hinter den Parolen steckt, die sie herumkrakelen, wohl nicht die richtige Lösung.

FalscherProphet
13.05.2009 17:43
zu 2.: Man sollte in derem Umfeld

deutlich mehr Leute, als nur die Eltern befragen.
Ich vermute bei den 5 definitiv einen Kontakt zu "echten Rechtsextremen".

zu 3. und 4.: Ein Gerichtsverfahren, in dem sie vor einem Richter "geradestehen" müssen, sollte ihnen NICHT erspart bleiben.
Eine Haftstrafe allerdings eher schon. Jetzt sitzen drei von Denen eh schon zwei Tage "im Bau".
Da sollte es Alternativen geben!

ABER: "diese dumme Aktion" ist eine verharmlosende Umschreibung der Naziattacke auf KZ-Überlebende!

jacques05
13.05.2009 16:08
ihre zukunft scheint besser,...

als man annehmen möge.
sollten diese buam tatsächlich in richtige psychologisch
betreung kommen, wenn man ihnen erklärt, wie es zu dieser zeit kam, wer die wahren schuldigen waren, wenn sie sozaldienst zur wiedergutmachung leisten müssen, dann, ja dann haben sie gute chancen, keine manager zu werden, sondern menschen, gute menschen.

michael streuleitner
13.05.2009 15:01
...

Interessant ist, dass bei ihren 4 Punkten keine der Opfer auch irgendwie erwähnt werden. Denen gehts sicher super, nachdem sie in dem Stollen, den sie selbst im kZ gegraben haben mit Naziparolen empfangen werden. Dürfte so ziemlich genau der Albtraum sein, den die wahrscheinlich Nacht für Nacht haben. Und da ist es scheissegal ob die dummen Kinder "nur" provozieren wollten oder nicht.

F*** the ÖVP 
13.05.2009 14:52
Das ist alles nur ein stummer Schrei nach Liebe

Ihre Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit!

drwestbahn
13.05.2009 15:26

Den Refrain nicht vergessen!

Luky Pozzo
13.05.2009 14:20
Leider nicht nur Ihre

In keinem Ihrer 4 Punkte gebe ich Ihnen recht.

"Schade", "nur provozieren", "Hilfe bekommen", "wahrscheinlich keine Ahnung haben" - damit liegen Sie aber ganz auf der Linie der Innenministerin und wahrscheinlich überhaupt im österreichischen Trend.

Nick Not
13.05.2009 14:09

ad 4: Die Jugendlichen wussten offenbar was sie da taten, immerhin wollten sie ja provozieren, ansonsten hätten sie ja auch "Guten Tag" schreien können...

Nick Not
13.05.2009 14:26

obwohl das Wort Provokation für so eine Tat eh nicht passend ist...

lukeriche
13.05.2009 13:25
Ministerin wacht auf (?)

Ist es nicht toll, dass unsere brilliante Innenministerin nun endlich eine gewisse Veranlassung sieht, endlich gegen rechte Umtriebe vorzugehen, BEVOR es zu soetwas kommen kann? Sie war ja bisher nicht nur am rechten Auge blind...
Für was gibt es eigentlich ein Amt für Verfassungsschutz (vormals STAPO)? immer irgendwie bei den wirklich heiklen sachen nicht dabei, schon gar nicht im vorfeld..in einem normalen staat müssten jetzt einige dort gehen..alleine schon dafür, dass diese veranstaltung nicht "begleitet" wurde..nur massiver medialer druck hat sie endlich aufgeschreckt...vorerst...

F*** the ÖVP 
13.05.2009 14:59
Fekter ist Oberösterreicherin

Und Oberösterreich ist die Hochburg rechtsextremer Umtriebe in Österreich.

Ich glaube nicht, dass die Oberösterreicherin Fekter ihr Bundesland in der Öffentlichkeit allzu sehr in ein schiefes rechtes Licht gerückt sehen will; auch vor diesem Hintergrund ist ihre Strategie des Herunterspielens und verallgemeinernden Relativierens zu sehen.

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